Verhütung

      RE: Verhütung

      Was die Verhütung betrifft, so würde ich sagen, dass dieser Eingriff in die Biologie ein Zeichen von Misstrauen Gott gegenüber ist. Denn wenn ich Gott vertraue, so glaube ich auch, dass er ganz genau weiß, wie mein Leben verläuft, bzw. verlaufen wird. Und ich weiß, dass er den besten Weg für mein Leben hat und dazu gehören ALLE Kinder, die Gott schenkt. Ich persönlich habe 6 Brüder (ist nicht immer leicht... :() doch im Grunde genommen ist dieses die bestmöglichste Variante unserer Familie!
      MfG dicksmith

      RE: Verhütung

      @dicksmith

      Meinst Du das wirklich ? Also ich verstehe schon genau deine Einstellung,aber es ist nicht jede Frau so stark und kann 6 oder mehr Kinder bekommen und erziehen! Der Mann gehört natürlich auch dazu!
      Wofür hat Gott uns den Verstand gegeben!? ;) Also leider gibt es auch negative Beispiele wo genau so gehandelt wurde. :(
      Es entspricht nicht dem Wesen jeder Familie so viele Kinder zu haben.


      Gruß Jan
      Psalm 27
      Ich schließe mich der Meinung von dicksmith und victor an.

      Wenn ihr von Familien mit vielen Kindern sprecht, sind es wahre Christen oder nicht? Denn ich habe noch nie von einer christlichen Familie mit vielen Kindern gehört, die wegen dem Kinderreichtum Probleme hätten oder das es denen schlecht geht. Meine Verlobte hat hat eine Tante mit 20 -zwanzig- Kindern und da möchte keiner auch nur ein Geschwisterchen vermissen.
      Kenne mich jetzt´nicht so aus, abe rich glaube nicht, das es kostspielig ist viele Kinder zu haben. Wir sind fünf Geschwister uns geht es sehr gut. In meinem Freundeskreis ist es eigentlich selten weniger als vier Geschwister zu haben und allen geht es gut.
      Der Herr sorgt für die Seinen.
      Beurteile einen Menschen nie nach seiner Fröhlichkeit, denn wie oft habe ich schon gelacht um nicht weinen zu müssen.

      Verantwortung - Berufung übernehmen

      Hallo zusammen,

      dieses Thema hat auch viel mit Glauben/Vertrauen zu tun.

      Ich bin in einer Familie groß geworden, wo meine Eltern ganz bewußt im Vertrauen in Gott ihre Sexualität gelebt haben ohne jegliche "mechanische" Verhütung. Ich habe noch 8 Geschwister in der Staffelung Jahgang 61 bis 73. Wenn Gott gewollt hätte wär auch noch eins mehr dabei und nach Jahrgang 73 auch noch etliche mehr ( wogegen ich sicher nichts hätte ) das vertrauen meiner Eltern durfte diesbezgl. so groß sein zu Gott, das Sie wissen durften Gott weiß wann "genug" ist. Es ist begrüßenswert wenn mann /frau so leben können, aber wir sollten daraus kein muss erzeugen. Denn auch die Entscheidung zu sagen wir "greifen" ein ist uns gegeben.
      Jede Entscheidung hat entsprechende Auswirkungen die wir dann auch zu tragen haben ( sei es im "Postiven" wie "Negativen" ).


      Verlaß dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlaß dich nicht
      auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen,
      so wird er dich recht führen. Spr.3,5



      Frage am Rande:
      wenn du bewußt in der Ausübung deiner Sexualität in der Ehe die "Empfängisbereite Zeit" auslässt, ist dies ein "manipolieren" bzw.
      einem eingreifen nicht gleichzusetzen?

      pps: wer in diesem Forum ist eigentlich verheiratet und spricht nicht bisher nur von der Theorie?

      RE: Verantwortung - Berufung übernehmen

      @all



      ich kenne christliche, gläubige Familie wo es finanziell nicht so rund läuft! :(
      Ist es nicht etwas zu naiv, Wenn es es einfach heißt wenn Kinder kommen, dann bekommen wir auch die finanzielle Unterstützung!? Wo bleibt da der Verstand!? Aber das ist nur meine Meinung!
      Ich denke dass man natürlich mit den Konsequenzen leben muss.
      Als Eltern hat man doch seinen Kindern gegenüber eine Verantwortung! Das heißt auch nicht nur von der "Hand in den Mund zuleben!?


      Ich gehöre aber auch noch zum Club der Theoretiker :D

      Gruß Jan
      Psalm 27
      was ich hier so lese erschreckt mich total.
      keine Verhütung? Ja wo leben wir denn? wozu hat Gott uns das Wissen um unseren Körper geschenkt?
      und ihr Männer, die ihr meint, 8 Kinder und mehr sind normal - was ist eure Frau für euch,eine Gebärmaschine?Findet ihr es gut wenn sie über Jahre dauerschwanger ist und irgendwann mit 40 oder so aussieht wie ne Alte, mit Schlabberbauch,fett,grau,erschöpft und ausgepowert, während andere Frauen in dem Alter erst richtig aufdrehen?
      Ich hoffe nur,dass ihr keine findet,die sich das gefallen lässt.
      Was die Verhütung betrifft, so würde ich sagen, dass dieser Eingriff in die Biologie ein Zeichen von Misstrauen Gott gegenüber ist. Denn wenn ich Gott vertraue, so glaube ich auch, dass er ganz genau weiß, wie mein Leben verläuft, bzw. verlaufen wird


      dann müsste ja jeder andere Eingriff medizinischer oder biologischer Art auch Misstrauen sein!
      Klar weiss Gott, wie es in unserem Leben weitergeht, das heisst für uns aber nicht, dass wir uns zurücklehnen und ihn machen lassen sollen, er erwartet von uns schon Entscheidungen und den bewussten,verantwortungsvollen Umgang mit unserem Wissen.
      Hallo,

      ich möchte zu diesem Thema einfach mal anmerken, dass die Bibel vor ca. 2000 Jahren vollendet worden ist, und dass damals etwas andere (medizinische) Bedingungen auf der Erde herrschten. Zum Beispiel erreichten zur Zeit der römischen Republik (das war etwa vor 2100 Jahren) nur ca. 45% einer Generation das zweite Lebensjahr (Yan Thomas: Rom: Väter als Bürger in einer Stadt der Väter, in: A. Burguiere (u.a.): Geschichte der Familie, Frankfurt/New York, 1998.)!!! Damit zwei bis drei Kinder überhaupt die Pubertät erlebten, musste eine Frau ca. 4-5 Kinder in die Welt setzen. Und diese Zustäde gab es hiezulande bis zur Erfindung der Hygiene (nur mal am Rande bemerkt). Ich denke, dass wir das Wort Gottes, wie Jan schon sagte, auch mit dem Verstand lesen und auslegen sollten. Und da ergibt sich für mich die Folgerung, dass ich nicht prinzipiell gut ist, heute 6-8 Kinder in die Welt zu setzen, auch wenn es ein Segen ist (Geld kann auch ein Segen sein, und dennoch ist es nicht immer gut, viel davon zu haben).
      Außerdem finde ich, dass die als einzige die Eltern in Abhängigkeit von dem Herrn entscheiden sollen, wie viele Kinder sie haben wollen/können (Zitat Karl Heinz Weber am 19.02.2005 in Hamburg).

      Gruß
      Freimut

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Freimut“ ()

      RE: Verhütung

      Hallöle,

      bei einigen Beiträgen kommt das Problem auf Verstand oder Glaube.

      Gerne zitiert: Spr3,5
      Folgerung: keine Verhütung, trotzdem sex (1.kor7,5) --> Gott wird schon wissen wieviele Kinder gut sind...

      Sorry, aber das ist ein total abgefahrenes Verständnis von Glaube!

      Mit meinem Verstand weiß ich, dass bei gesunden Menschen Sex auf die Dauer zu einer Schwangerschaft führt. Das was da biologisch abläuft kann man heute ziemlich genau nachvollziehen. Wenn ich das weiß, dann ist die Aussage "Gott wird schon wissen wieviele Kinder gut sind" durch ein wenig Rechnerei zu beantworten. In 30 Jahren kann man dann so 15 Kinder machen (?). Wenn ich jetzt erwarte, dass Gott übernatürlich eingreift und den biologischen Ablauf des Kinderkriegens irgendwie unterbricht (wir nennen das heute "Verhüten"), dann mal eine Frage: Wo hat Gott zugesagt, dass er soetwas tun will? Ich kenne keine Bibelstelle. Wenn ich von Gott jedoch etwas verlange was er mir nicht zugesagt hat, dann kann ich sehr lange auf sein Handeln warten. Wenn ich mein "warten" dann noch Glauben nenne...übel daneben. Glaube heißt, sich auf konkrete zusagen Gottes verlassen.

      Was ist jetzt aber mit Spr3,5? Gott hat uns in der Bibel eine Menge Anweisungen gegeben. Das sind oft Dinge, die heute kein normaler Mensch mehr als sinnvoll oder umsetzbar ansieht. Man lese die Bergpredigt und achte auf die Art und Weise wie Christen mit Anklge, Rechtsanwalt und Gericht umgehen soll...Wer würde sich freiwillig übervorteilen lassen, wenn er angeklagt wird?! Da kommt der Glaube ins Spiel. Ich handle auf Gottes Gebote hin, dh. ich gehorche, obwohl das meinem Verstand und meiner Erfahrung wiederspricht. Dann wird Gott handeln.

      Was Familienplanung angeht kommt denke ich noch ein weiterer Aspekt hinzu. Gott schreibt mir nicht vor, wieviele Kinder ich haben muss. Ich muss hier wie in allen Fragen des Lebens meine Entscheidung so fällen, dass ich Gottes Plan für mein Leben bestmöglich ausleben kann. Das nennt die Bibel "Weisheit". Wer einfach drauflos zeugt, der verletzt dieses Prinzip. Man könnte sich z.B. die Frage stellen, für wieviele Kinder kann ich ausreichend dasein (Zeit, Gebet,...) ohne meine Aufgaben für Gott in der Gemeinde oder sonstwo aufzugeben oder grob einzuschränken? Schöner formuliert als gemeint. Was ich sagen will ist, dass man eine Verantwortung für Kinder hat. Kinder zeugen ohne für sie dasein zu können ist meiner Meinung nach gar nicht weise, sondern eine grobe Frechheit, mies und lieblos. Auf so Leute habe ich voll den Hals (Grrrrrrrrr).

      Verhütung ist meiner Meinung nach neutral (sofern die Methode keine sehr frühe Abtreibung ist) kann aber oft sehr weise sein...

      Viele Grüße
      Jaz

      Ps: Einige Strategen benutzen Sätze wie "Das ist ganz klar Sünde" ohne dabei auf eine Bibelstelle direkt bezug zu nehmen. Da krieg ich Herpes bei!! Wenn ihr moralische Grundsätze aus Stellen ableitet, dann nennt eure Aussagen "Anwendungen" und beahuptet nicht, dass ihr gerade ein biblisches Dogma verkündet. Echt ey...So tschö.

      RE: Verhütung

      Verhütung ist meiner Meinung nach neutral (sofern die Methode keine sehr frühe Abtreibung ist) kann aber oft sehr weise sein...

      Eben das wollte ich auch mal anmerken. Zunächst gibt es verschiedene Arten der Verhütung. Hier wurde schon angsprochen (worauf aber noch niemand geantwortet hat), dass es die Möglichkeit gibt den Geschlechtsverkehr in die "unfruchtbare Zeit der Frau" zu verlegen. Dadurch verhütet man, ohne irgendwelche Hilfsmittel zu gebrauchen. Dann gibt es Kondome (auch wenn die mehr als Schutz vor AIDS propagiert werden) und verschiedene Arten von Pillen. Dazu kommt die Spirale und ein "Pforpfen" (weiß gerade nicht wie das Ding heißt), mit dem der Zugang zur Gebärmutter verschlossen wird (dass das auch mal nicht dicht sein kann, kann jeder in "Guck mal, wer da spricht 1" sehen 8) ).

      Nun ist die Frage, wann kommt Verhütung einem Mord (Abtreibung) gleich und wann nicht?

      Ps: Einige Strategen benutzen Sätze wie "Das ist ganz klar Sünde" ohne dabei auf eine Bibelstelle direkt bezug zu nehmen. Da krieg ich Herpes bei!! Wenn ihr moralische Grundsätze aus Stellen ableitet, dann nennt eure Aussagen "Anwendungen" und beahuptet nicht, dass ihr gerade ein biblisches Dogma verkündet. Echt ey...So tschö.

      Vielen Dank, habe ich auch schon öfter bemerkt und inzwischen auch angemerkt. Leider kommen viele von uns (ich auch) aus Gemeinden, in denen gerade nach dem Motto verfahren wird. Es wird ein Dogma aufgestellt und auf Nachfrage gesagt: Dat is so! Eine Bibelstelle zur Begründung kann meist aber nicht genannt werden. Ich komme mir dann immer ein wenig wie bei den Pharisäern vor.

      Noch was an die Fraktion, die für einen Stall voll Kinder ist:
      Ich kenne mehrere Familien mit vielen Kindern (ich habe 4 Geschwister, mein Onkel hatte 10)! Doch häufig kommt es mir so vor, dass manche Männer mit Versen wie "seid fruchtbar und mehret euch" um sich werfen, jedoch keine Rücksicht auf ihre Frau nehmen, die meist mit der Erziehung der Kinder betraut ist. Ich weiß von einer Schwester, die ist kurz nach der Geburt von Kind Nr. 6 oder 7 gestorben. Warum? Sie war krank, konnte aber nie operiert werden, da sie über Jahre hinweg schwanger war oder ein Kind gestillt hat (das hat sich echt schön regelmäßig abgewechselt). Jetzt frag ich euch, ob da im Vertrauen auf Gott gehandelt wurde, oder der Mann ehr seinen Trieb befriedigen wollte. Und wie sah es aus mit der Liebe zu seiner Frau und seinen Kindern, die jetzt (teilweise noch ziemlich jung) ohne Mutter aufwachsen müssen?

      Es gibt bei solchen Themen immer zwei Seiten. Zunächst die, für die weiter oben von vielen eingetreten wurde. Dann die Seite, die für Verhütung in einem gewissen Rahmen ist. Beide können ihre Ansicht pro oder contra Verhütung jedoch nicht konkret mit der Bibel belegen. Daher wäre ich dafür, dass wir uns gegenseitig respektieren und jeder, wenn er mal in der Situation ist (ich bin es schon seit einigen Jahren, da verheiratet) eine entsprechende Entscheidung zusammen mit seinem Ehepartner vor Gott trifft.

      So long.
      Schönen Gruß
      Thorsten

      Frühabtreibung durch die Antibabypille?!

      Hallo zusammen,



      Zugegeben, es ist ein schon etwas älterer Thread...und der letzte aktuellere Beitrag scheint auch eher aus werbetechnischen Gründen verfasst worden zu sein.

      Und doch einmal eine konkrete Frage (insbesondere an die Verhütungsmittelbefürworter):

      Viele christliche Ehepaare nehmen scheinbar bedenkenlos die Anti-Baby-Pille.

      Die Pille hat zum einen die beiden folgenden gewünschten Funktionen:

      - Sie verhindert den Eisprung.

      - Sie verhindert das Eindringen von Samenzellen.

      Jedoch kann es totzdem unter gewissen Umständen zu einem Eisprung und der Befruchtung einer Eizelle kommen. An dieser Stelle tritt die 3 "Sicherheitsbarriere" der Pille in Kraft:
      - Es wird die Einnistung der befruchteten Eiszelle in der Gebärmutterschleimhaut verhindert.

      Geht man davon aus, dass das menschliche Leben mit der Verschmelzung der menschlichen Ei- und Samenzelle beginnt, muss man im Bezug auf den letzeren Fall von FRÜHABTREIBUNG durch die Antibabypille sprechen.



      Nun meine Frage an euch:

      - Was ist eure persönliche Meinung als Christ dazu? Wie beurteilt es ihr aus "geistlicher" Sicht?

      - Für den Fall, dass ihr in eurer Ehe die Pille nehmt: Was war die Entscheidungsgrundlage (besonders im Bezug auf den angesprochenen Aspekt) dafür?

      - Und diesbezüglich eine ganz allgemeine theologische Zusatz-Frage: Ab wann hat der Mensch eine Seele?


      Ich bin gespannt auf eure Beiträge
      Hallo Leute,


      Ich gehöre auch noch zum Club der Theoretiker daher kan ich zu den ersten beiden fragen nur sagen was ich denke...

      Verhütung ist eine entscheidung die ich mit meiner Frau im Gebet klären würde.In der Bibel steht nicht viel dazu drinne, und deswegen muss man es im Glauben entscheiden.. würde der Herr ja/nein sagen...persönlich für meine Ehe. Zur 2. kann ich nichts sagen ;) und zur 3. fällt mir Ps 139 vers 14-16 ein. Der anfang der Seele ist für mich dan vers 15.16 . Ich hoffe es hat etwas geholfen :)

      Sicherheit der natürlichen Empfängnisregelung

      Für alle Nachleser,

      die natürliche Empfängnisregelung nach Prof. Dr. Rötzer -- NER-- ist so sicher wie die beste Pille die auf dem Markt ist. Es handelt sich um eine reine Beobachtungsmethode und nicht um eine Tageszählmethode. iner.org/

      Hormonelle Mittel haben frühabtreibende Wirkungen: Tubenfactor und Nitationshemmung

      Wer die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage bestimmen kann und danach handelt stellt sich unter die Schöpfungsordnung Gottes.

      Wo sind die Pillenbefürworter?

      Hallo zusammen,



      Vielen Dank (!) für die bisherigen Antworten...auch wenn ich gehofft hatte, eine(n) Pillenbefürworter(in) bzw. "Pille-in-der-Ehe-Einsetzer(in)" aus der Reserve locken zu können. Denn es scheint einige zu geben, die diese einsetzen...und sich entweder keine tieferen Gedanken gemacht haben...oder aber es für sich bewusst begründet und entschieden zu haben...und besonders eine Begründung von letzteren fände ich interessant.



      Gruß



      servant


      Ps (@Thomas) : Ich halte die NER/NFP - Methode auch für den besseren/geistlicheren Weg
      Hallo Servant,

      also gut, hier nochmal eine Ergänzung.

      Bei der Einnahme der "Pille" werden ja Hormone in den Körper gebracht, die das tun, was der Körper während der Schwangerschaft auch selbst macht. Es findet kein Eisprung mehr statt und es wird auch nichts mehr getan, was den Spermien Überleben und Beweglichkeit sichert. Das verhindert sicher eine Schwangerschaft. Diese These der "Frühabtreibung halte ich für Quatsch. Von daher finde ich die Pille erstmal solide.

      Fragwürdig an der Sache finde ich allerdings die Auswirkungen langjähriger Anwendung auf die Gesundheit der Frau (z.B Thromboserisiko, Infektionsrisiko, und anderes). Ich würde das nicht wollen und finde auch den Ökokram besser - mit etwas Übung auch ganz erfolgversprechend. Mit Verlaub: Ich wüsste einer Kinderschar von 7 Kindern nicht gerecht zu werden. Doch wie bei allen Dingen werden hier zahlreiche Meinungen existieren.

      Gruß, June
      Hallo June,







      Deinem zweiten Punkt kann ich insoweit wirklich befürtworten, als das dies wirklich ein enormen Eingriff in die gottgegeben Funktionsweise des menschlichen Körpers darstellt und man es sowohl aus gesundheitlichen, als auch aus geistlichen Gesichtspunkten lieber zweimal überlegen sollte.





      Deiner ersten absoluten Aussage kann ich aber leider nicht so zustimmen. Ich bin zwar auch der Meinung, dass viele "Pillengegner" in ihrer Argumentation überzogene Argumente bringen und nicht immer Weggefährten der Wahrheit sind. Wenn man sich jedoch einmal ganz unvoreingenommen mit der Anti-Baby-Pille/Minipille o.ä. und dem Stichwort "Nidationshemmung" beschäftigt, kommt man doch zu einem anderen Schluss.

      Zur Erklärung lies z.B. mal HIER nach. Und zwar bei folgenden Kapiteln:







      3.2 Die Wirkung der Pille nach der Befruchtung .............................. 16



      3.2.1 Die Nidationshemmung durch den Endometriumfaktor ............... 16



      3.2.2 Die Nidationshemmung durch den Tubenfaktor ....................... 17







      Natürlich lässt man sich leicht von Wikipedia (Zitat: "Ob es darüber hinaus noch zu einer Hemmung der Einnistung (Nidation) befruchteter Eizellen kommt, ist unklar.") täuschen...aber die Nachweise sind nicht zu übersehen.







      Gruß



      servant







      Ps: Bei alledem bin ich natürlich kein Experte oder Biologe...
      Hallo Servant,

      was den ersten Punkt betrifft, ist meine Denkweise etwas pragmatischer. Nicht jeden Teil von Gottes Willen können wir erahnen. Will Gott, dass wir Krankheiten haben? "Dürfen" wir dann was dagegen tun? Will Gott, dass wir (Frauen) ein Kind nach dem anderen bekommen? "Dürfen" wir uns dann "enthalten" oder was auch immer dagen unternehmen? (Mir hat mal jemand gesagt: "Du verhinderst eine Existenz, das steht dir nicht zu") Die Fülle der uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ist doch irgendwie Segen und Fluch zugleich. Es ist und bleibt eine sehr persönliche Angelegenheit, zu entscheiden, was jetzt und hier richtig ist, ich bin sicher jedes einzelne Paar hat gute Gründe für die eine oder andere Entscheidung. Glücklicherweise wurden die Risiken der Nidationshemmer in den letzten Jahrzehnten reduziert. Aber eines sollten wir und klar machen: Eine totale Sicherheit gibts nicht und wenn es Gottes Wille ist, dass ein Kind entsteht, wird es entstehen.

      Vielen Dank für Deinen Link, den ich mit großem Interesse gelesen habe, diese These habe ich bisher nirgends gelesen. Weißt Du, ich habe den Eindruck, dieses Thema wird emotional diskutiert, wie viele andere auch. Am Ende erscheint es mir doch wie eine medizinische Glaubensfrage.

      Sorry heute ist es ein bischen konfus geworden, bin schon müde...

      Viele Grüße, June