Atheistenbus

      spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,622168,00.html

      idea.de/nachrichten/themen/bus…eisten-auf-werbetour.html

      Unten auf der Seite (von idea) sind noch weitere Meldungen. Da findet man auch ein paar Hintergründe zu der Kampagne.
      Du möchtest die Bibel näher kennenlernen, weißt aber nicht recht wie du vorgehen sollst? Vielleicht kann dir dabei ein Fernbibelkurs Hilfe sein. Interesse? www.dasleben.info
      So weit ist es gekommen... und das im sogenannten "christlichen Abendland". Den "Atheistenbus" hatte ein Klassenkamerad (überzeugter Atheist) in einem Gespräch erwähnt. Voller Nachdruck meinte (inhaltlich so in etwa)er: "Ja die Christen dürfen ja auch überall für ihr Ding werben. Jeden Morgen les ich in der Bahn die Aufdrucke "Wer Jesus hat, hat das Leben"...- dann ist es nur richtig, dass Atheisten jetzt auch mal rausrücken." Ich habe mich natürlich gefreut, dass D. täglich mit diesem Denkanstoß ("Wer Jesus hat, hat das Leben") konfrontiert wird. Aber bei ihm stößt das auf Verärgerung oder vielleicht ist er mittlerweile auch "blind" dafür, so dass dieser Satz ihn nicht mehr anspricht.
      Es ist sicher wichtig für jegliche Arbeit (christliche Buskampagne, christliche "Werbe"-plakate etc.) zu beten. Dass vielleicht auch "harte Kerle", die mittlerweile schon fast blind für die Wahrheit sind, nochmal zum Nachdenken kommen!

      Liebe Grüße, Damaris
      "Allein DEINE Gnade genügt, die in meiner Schwachheit Stärke mir gibt!"

      Damaris schrieb:

      So weit ist es gekommen... und das im sogenannten "christlichen Abendland". Den "Atheistenbus" hatte ein Klassenkamerad (überzeugter Atheist) in einem Gespräch erwähnt. Voller Nachdruck meinte (inhaltlich so in etwa)er: "Ja die Christen dürfen ja auch überall für ihr Ding werben. Jeden Morgen les ich in der Bahn die Aufdrucke "Wer Jesus hat, hat das Leben"...- dann ist es nur richtig, dass Atheisten jetzt auch mal rausrücken." Ich habe mich natürlich gefreut, dass D. täglich mit diesem Denkanstoß ("Wer Jesus hat, hat das Leben") konfrontiert wird. Aber bei ihm stößt das auf Verärgerung oder vielleicht ist er mittlerweile auch "blind" dafür, so dass dieser Satz ihn nicht mehr anspricht.
      Es ist sicher wichtig für jegliche Arbeit (christliche Buskampagne, christliche "Werbe"-plakate etc.) zu beten. Dass vielleicht auch "harte Kerle", die mittlerweile schon fast blind für die Wahrheit sind, nochmal zum Nachdenken kommen!

      Liebe Grüße, Damaris
      Die unglaubliche Arroganz die von dir und anderen an den Tag gelegt wird, wird nur durch gleichzeitige Ignoranz übertroffen.
      Du bist erleuchtet, alle anderen sind blind? Überleg mal, wer wirklich blind ist.
      Schonmal was von Meinungsfreiheit gehört? Das heißt vorallem auch, Meinungen die einem nicht unbedingt ins Weltbild passen zu akzeptieren.
      Ich bin auch genervt von diversen "Jeus liebt dich"-Sprüchen auf Aufklebern und fühle mich belästigt wenn ich von selbsternannten Jeus-Jüngern in der Stadt angehalten werde, trotzdem reiße ich die Aufkleber weder ab wenn ich sie sehe, noch engagier ich mich aktiv dagegen.
      Wer sich durch Aussagen wie "Es gibt wahrscheinlich keinen Gott" in seien religiösen Gefühlen wirklich verletzt fühlt, ist selbst schuld.
      Oder seid ihr vor lauter Austeilen nicht das Einstecken gewohnt?

      Mfg Johannes
      Hallo Johannes, :)

      wenn Damaris bedauert, dass es im sogenannten "christlichen Abendland" so weit gekommen ist, dass man mittlerweile in breit angelegten Publikationen dafür wirbt, dass der Glaube an einen Gott völlig unvernünftigt, als auch eine Existenz desselben äußerst unwahrscheinlich ist - dann kann ich das gut nachvollziehen und teile dieses Bedauern.

      Überleg doch mal - wenn du daran denkst, was unser Land noch vor einigen Jahrzehnten bemerkenswert geprägt hat, dann waren es doch die christlichen Werte bzw. Tugenden, wie Fleiß, Pünktlichkeit etc., die unsere Gesellschaft ausgezeichnet haben. Es herrschte eine allgemeine Gottesfurcht. Selbst unser deutsches Grundgesetzt basiert in vielen Punkten auf der Bibel. Ich muss dir ganz ehrlich sagen, mit dieser Grundlage sind wir gut gefahren und was passiert, wenn man diese Basis wegnimmt, dass kannst du heute tagtäglich beobachten. Es gibt eine Stelle in der Bibel, die das sehr gut beschreibt - sie ist echt aktuell:

      "Dieses aber wisse, daß in den letzten Tagen schwere Zeiten da sein werden; denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, heillos, ohne natürliche Liebe, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, verwegen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott, die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen; und von diesen wende dich weg." - 2. Timotheus 3, 1-5

      Mich wundert es nicht, wenn wir heut gehäuft mit großen Problemen in unserer Gesellschaft zu tun haben. Pädophilie, Vergewaltigung, Hass, Drogen, Hunger etc. vor der eigenen Haustür und vielleicht sogar in den eigenen 4 Wänden - Wenn man Gott aus der Gesellschaft heraus vor die Tür setzt, dann geht er irgendwann!!!

      Es geht uns auch nicht darum, eine arrogante Haltung allen nicht bibelgläubigen Menschen entgegenzubringen ... Sondern, als Christen haben wir die Aufgabe und auch das dringende Bedürfnis, den Menschen, die Jesus Christus noch nicht als ihren persönlichen Erretter kennen, zu sagen, dass sie sich mit mit Ihm versöhnen lassen müssen, wenn Sie nicht ewig verloren gehen wollen. Am Kreuz auf Golgatha ist der Herr Jesus für unsere Sündenschuld gestorben, die uns von Gott trennte, er hat uns davon frei gemacht und wir können jetzt mit Gott unserem Vater in Verbindung treten. Jesus Christus hat mit seinem Kreuzestod diese tiefe Kluft der Sünden überbrückt, durch die ausnahmlos jeder Mensch von Gott getrennt ist - Standard ist: Der Mensch ist auf dem direkten Weg zur Hölle, aber Jesus Christus bietet Vergebung an.

      "So sind wir nun Gesandte für Christum, als ob Gott durch uns ermahnte; wir bitten an Christi Statt: Laßt euch versöhnen mit Gott!"
      - 2.Kor 5,20

      Mir ist schon klar, dass das von deinem Standpunkt aus als Ignoranz erscheint, dass ist es aber nicht - wenn wir als Christen von Christus weitersagen, dann tun wir es nicht aus einem Machtkampf mit den vielen Religionen heraus, sondern deshalb, weil wir die Menschen lieben und ihnen von dem weitersagen wollen, der unser Leben verändert hat.

      Andererseits ist dieses Forum auch ein christliches Forum und demnach ist auch klar, dass hier verstärkt der christliche Standpunkt vertreten wird.

      Lieben Gruß,
      Christian
      "Übrigens, [...] freuet euch in dem HERRN!"
      Hey,

      ich habe in der Bibel einen treffenden Vers zu dem "Atheistenbus" gefunden:

      "Der Tor spricht in seinem Herzen: Es ist kein Gott!" Psalm 53,2

      Als Kontrast dazu einen meiner Lieblingsverse:

      "Und ich, ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er auf der Erde stehen
      ;
      "Hiob 19,25

      LG Tim R.
      Be happy, Jesus love you!

      Christian,

      Es ist meiner Ansicht nach immer wichtig >alles< zu hinterfragen, was sich hinterfragen lässt.
      Euch sollte es eigentlich sehr entgegen kommen, wenn Leute dies mit eurem Glauben machen, Kritik ist wichtig und wenn euer Glaube richtig und begründet ist, habt ihr ja nichts zu befürchten.
      Und die Äußerungen über die (Un)Wahrscheinlichkeit der Existenz eins Gottes, ist meiner Meinung - ob man zustimmt oder nicht - absolut legitim, dadurch wird niemand beleidigt; wer sich trotzdem verletzt fühlt ist wohl selbst schuld.

      Mich wundert es nicht, wenn wir heut gehäuft mit großen Problemen in unserer Gesellschaft zu tun haben. Pädophilie, Vergewaltigung, Hass, Drogen, Hunger etc. vor der eigenen Haustür und vielleicht sogar in den eigenen 4 Wänden - Wenn man Gott aus der Gesellschaft heraus vor die Tür setzt, dann geht er irgendwann!!!
      Das sind alles Probleme, die es schon immer gab, ob mit oder ohne Gott.
      Inwiefern kommen solche Probleme durch eine Beseitigung des "christlichen Fundaments" zustande? Können etwa nur gläubige Menschen moralisch und gut handeln?

      Der Mensch ist auf dem direkten Weg zur Hölle, aber Jesus Christus bietet Vergebung an.
      Diese Vergebung habe ich nicht nötig: Ich habe keine Erbschuld, ich komme nicht in die Hölle und auch nicht in den Himmel.
      Außerdem: Was interessiert ein allmächtiges Wesen, wie sich die Mücken verhalten? Die Antwort wusste schon Epikur: >nicht das Geringste<
      Anscheinend ist euer Gott aber mehr Mensch als Allmacht. Und grausam wohlbemerkt: Warum sollte er Generation um Generation in die ewige Verdammnis schicken, bis schließlich Jesus kommt und von nun an einige "Auserwählte" erlöst?
      Das hört sich für mich nach keinem besonder fürsorglichem Vater an.

      mfg Johannes
      Euch sollte es eigentlich sehr entgegen kommen, wenn Leute dies mit eurem Glauben machen, Kritik ist wichtig und wenn euer Glaube richtig und begründet ist, habt ihr ja nichts zu befürchten.
      Da gebe ich Dir recht !

      wer sich trotzdem verletzt fühlt ist wohl selbst schuld.
      SEHR wahr !

      Inwiefern kommen solche Probleme durch eine Beseitigung des "christlichen Fundaments" zustande?
      Die Frage ist ja : Was ist das christliche Fundament ? Und bei dieser Frage ist sich die "Christenheit" selber nicht einig ...

      Können etwa nur gläubige Menschen moralisch und gut handeln?
      Hat wohl keiner beahuptet, und wäre auch nicht haltbar.

      Diese Vergebung habe ich nicht nötig: Ich habe keine Erbschuld, ich komme nicht in die Hölle und auch nicht in den Himmel.
      Die Botschaft von Jesus darauf zu reduzieren, das er gekommen ist um den Menschen zu vergeben und den Zugang zum Himmel zu ermöglichen wird zwar oft vertreten - wird meiner Meinung nach der Sache aber nicht gerecht. Es ist EIN Aspekt des Evangeliums.

      Warum sollte er Generation um Generation in die ewige Verdammnis schicken, bis schließlich Jesus kommt und von nun an einige "Auserwählte" erlöst?
      Ist das denn so ?

      Das hört sich für mich nach keinem besonder fürsorglichem Vater an.
      Ja - für mich auch nicht.


      Grüße

      Kai
      Hat wohl keiner beahuptet, und wäre auch nicht haltbar.
      Direkt hat das hier noch niemand gesagt, allerdings wird es immer wieder so hingestellt, als wäre das
      "christliche Fundament"(was auch immer das genau sein mag) Grundlage für >gutes< Handeln.

      Die Botschaft von Jesus darauf zu reduzieren, das er gekommen ist um den Menschen zu vergeben und den Zugang zum Himmel zu ermöglichen wird zwar oft vertreten - wird meiner Meinung nach der Sache aber nicht gerecht. Es ist EIN Aspekt des Evangeliums.
      Meiner Meinung nach auch nicht, nachdem sich aber jedes zweite Thema darum dreht, ob denn dieses Sünde oder jenes
      erlaubt sei, bekomme ich den Eindruck dass das die Meinung vieler Leute her im Forum ist.

      Ist das denn so ?
      Wenn der Mensch von Geburt an mit Sünden beladen ist, die zu schwer sind als dass er sie durch gute Taten
      aufwiegen könnte, also nur durch Jesus befreit werden kann, dann sieht es doch für all jene, die vor Jesus gelebt haben ebenso düster aus, wie für jene, die anderen Religionen angehören.

      Ja - für mich auch nicht.
      Also habe ich einen falschen Eindruck von eurem(deinem?) Gottesbild?
      Direkt hat das hier noch niemand gesagt, allerdings wird es immer wieder so hingestellt, als wäre das
      "christliche Fundament"(was auch immer das genau sein mag) Grundlage für >gutes< Handeln.
      Das "christliche Fundament" ( man müsste das mal genauer deffinieren ) wird gutes Handeln automatisch nach sich ziehen - das heißt aber nicht, dass "gutes Handeln" auch anders als "christlich" motiviert / begründet sein kann.

      Meiner Meinung nach auch nicht, nachdem sich aber jedes zweite Thema darum dreht, ob denn dieses Sünde oder jenes
      erlaubt sei, bekomme ich den Eindruck dass das die Meinung vieler Leute her im Forum ist.
      Ja - diesen Eindruck gewinnt man hier schnell. Vieleicht ist es auch für einen großen Teil der "Christenheit" typisch - aber hat es wirklich was mit der Grundlage zu tun ?

      Wenn der Mensch von Geburt an mit Sünden beladen ist, die zu schwer sind als dass er sie durch gute Taten
      aufwiegen könnte, also nur durch Jesus befreit werden kann, dann sieht es doch für all jene, die vor Jesus gelebt haben ebenso düster aus, wie für jene, die anderen Religionen angehören.
      Viele christliche Antworten machen es sich meiner Meinung nach bei der Frage um "das Gericht" zu einfach / einseitig.
      Ich für meinen Teil mag Debatten über das Endgericht nicht sehr, und ich mag es auch nicht, den Leuten mit einer Hölle zu drohen, und ich finde es recht anmaßend wenn Christen meinten SIE wüssten wer jetzt wo hin kommt.
      Das zu entscheiden ist ganz einfach nicht mein Job ! Und ich wollte ihn auch nicht haben. Fakt ist allerdings für mich, das der MEnsch nicht ( !!! ) dafür geschaffen worden ist, um später die Ewigkeit getrennt von Gott zu verbringen - die Gegenwart übrigens auch nicht ;)

      Also habe ich einen falschen Eindruck von eurem(deinem?) Gottesbild?
      Von meinem dann wohl schon - die anderen müssten das für sich beantworten.

      Allerdings ist die Frage nach dem Gottesbild eine sehr interesante und auch sehr zentrale ! Wenn man bedenkt, das Gott sagt : "Du sollst DIr kein Bild machen ..."
      Aber machen wir uns nicht doch ein Bild von Gott, und geben wir unser Bild nicht auch weiter ?

      Grüße

      Kai

      Spunk schrieb:

      Das "christliche Fundament" ( man müsste das mal genauer deffinieren ) wird gutes Handeln automatisch nach sich ziehen - das heißt aber nicht, dass "gutes Handeln" auch anders als "christlich" motiviert / begründet sein kann.
      "nicht anders" meinst du wohl. Diese Einstellung scheinen aber nicht allzuviele deiner "Glaubensgenossen" hier zu teilen.

      Ja - diesen Eindruck gewinnt man hier schnell. Vieleicht ist es auch für einen großen Teil der "Christenheit" typisch - aber hat es wirklich was mit der Grundlage zu tun ?
      Nein, das hat damit nicht wirklich etwas zu tun.
      Dass es "für einen großen Teil der Christenheit" typisch ist, kann ich übrigens persönlich nicht bestätigen: Das kenne ich - zum Glück - nur von einer Minderheit, die meisten Theologen(und Religiöse im Allgemeinen) die ich kenne haben einen meiner Meinung nach wesentlich weiter entwickelten Glauben.

      Viele christliche Antworten machen es sich meiner Meinung nach bei der Frage um "das Gericht" zu einfach / einseitig.
      Ich für meinen Teil mag Debatten über das Endgericht nicht sehr, und ich mag es auch nicht, den Leuten mit einer Hölle zu drohen, und ich finde es recht anmaßend wenn Christen meinten SIE wüssten wer jetzt wo hin kommt.
      Wie wahr...

      Allerdings ist die Frage nach dem Gottesbild eine sehr interesante und auch sehr zentrale ! Wenn man bedenkt, das Gott sagt : "Du sollst DIr kein Bild machen ..."
      Aber machen wir uns nicht doch ein Bild von Gott, und geben wir unser Bild nicht auch weiter ?
      Dass man sich ein Bild von Gott macht, in dem Sinn dass man eine Vorstellung von Gott hat, ist ganz natürlich und auch nicht anders möglich. Problematisch wird es, wenn man anfängt seine Vorstellung für eine absolute Wahrheit zu halten und sie dementsprechend weiterzugeben.
      Dass man sich ein Bild von Gott macht, in dem Sinn dass man eine Vorstellung von Gott hat, ist ganz natürlich und auch nicht anders möglich. Problematisch wird es, wenn man anfängt seine Vorstellung für eine absolute Wahrheit zu halten und sie dementsprechend weiterzugeben.
      Nun, ich habe noch ein wenig weiter darüber nachgedacht. Meine Idee ( oder wie man das nennen will ) dazu :

      Das Problem liegt in dem Wort "BILD" ( hmmm... schein kein gutes Wort zu sein, weckt negative Assoziationen :D ).
      Ein Bild ist auch etwas was entsteht. Man beschäftigt sich mit Gott, lernt ihn kennen und beginnt sein Bild von Gott zu malen. Solange man am malen ist, ist das Ganze auch noch aufregend und interessant und voller leben, es weckt Begeisterung, es macht spaß, es ist aufregend ... vieles kommt in Bewegung, vieles ändert sich bei einem selber ... aber irgentwann ist so ein Bild fertig gemalt. Und dann hängt man es sich an die Wand, es bekommt einen angemessenen Rahmen, einen Ehrenplatz, vieleicht experimentiert man noch mit verschiedenen Beleuchtungsmöglichkeiten, mancher steckt das Bild auch in einen Safe oder es kommt auf den Dachboden... Das Bild von Gott ist fertig, und NICHTS tut sich mehr. Man tut sich dann zusammen mit anderen Malern die eine ähnliche Maltechnik haben, man grenzt sich von anderen Malern ab - schimpft vieleicht sogar über deren "Geschmiere" und wenn es richtig hoch her geht dann versuchen die einen oder anderen auch schon mal Bilder einer bestimmten Kunstrichtung einzkassieren und die Bilder zu verbrennen.

      Nun, ich will das jetzt auch nicht überreizen ... das Problem ist auch nicht so sehr die Unterschiedlichkeit der Maltechniken, das Problem ist die FESTLEGUNG. Meiner Meinung nach ist Gott nicht in ein Bild zu pressen weil er etwas lebendiges ist - im Vergleich zum Bild ist Gott wohl eher ein Film oder ein Bildschirmschoner ( ihr verzeiht mir hoffentlich diesen Vergleich ). Da bewegt sich was, da ist Leben drin, da fließt das eine Bild in das andere über.

      Und bevor jetzt jemand meint ich würde hier was von Welteinheitsreligion oder ähnlichem schreiben : NEIN !
      Es ist auschleißlich der Gott Abrahmas, Isaaks und Jakobs, der "ICH bin der ICH bin", der "Anfang und das Ende" der sich der lebendige Gott nennt und auch so auftritt und seit Jahrtausenden so erlebt wurde.
      Und dieser lebendige Gott nennt alle anderen Götter und ähnliches wie ?? Tot nennt er sie ! Tote Götter, toter Gott. Stumm, leblos, starr, taub ...
      Die Bibel und die Kirchengeschichte sind der Beweis dafür das man auch aus einem Glaube an den lebendigen Gott eine tote Religion machen kann !
      Tot ist ein Glaube dann, wenn er nur aus der Einhaltung von Riten, Traditionen, Liturgien und Regeln geht. "Religion ist das was übrig bleibt, wenn der Geist das Gebäude verlassen hat" Geist steht hier auch für Leben. Wer den Geist aufgibt ist tot - sagt man so.

      So - das war es für heute ...

      LG

      Kai