Musik die Gott verherrlichen soll

      Wir haben heute in der Schule noch ne kurze Weihnachtsfeier gehabt, und ein paar aus meiner Klasse haben so "richtig lustige Weihnachtsmusik" mitgebracht... Toten Hosen usw...

      Da ist mir noch mal bewusst geworden, wie sehr sich solche weltliche Musik und die christliche Botschaft nicht miteinander vertragen ! (Ganz abgesehen von den Texten, die
      dabei gesungen werden !...)
      (Der Kritisierte)

      Beispiel 50 Cent: Ein Gangstermusiker!

      Wo ist das christlich????

      Vielleicht können auch diejenigen, die hier nur "Müll" verbreiten wollen vorher mal nachdenken, bevor sie schreiben.

      @Michael: Hast Du eigentlich keine Möglichkeit so einen Schwachsinn zu löschen? Im endefekt läuft es nämlich dann nachher mal darauf hinaus, dass auf Eurer christlichen Homepage jeder Satanist seinen Dreck verbreiten kann und das da für einen Unwissenden als "Wahrheit" stehen bleibt und suchende Menschen nur verwirrt werden.

      Du hast es nicht gepeilt, Alder!
      Das war nur´n Joke, Wir finden das nur nicht in Ordnung, dass hier alle so tun als ob sie keine Mucke hörn. Sagt mir doch mal z.B. was gegen Blank&Jones(total Cool noch nicht mal Text) POD(laut, aber der Text ist in Ordnung), Stacie Orrico und Mark Oh... Und das mit 50 Cent und Britney war wirklich nur´n Witz. Also macht euch kein Stress.
      Sagt mal, erwartet ihr wirklich, das jemand nach einigen Beiträgen jetzt aber ma dalli seine Meinung wechselt? Und das nur,weil es EUCH klar ist?
      Jedes Umdenken muß doch Gottes Geist bewirken, zumindest bei mir war das so. xXx sagt, dass er errettet ist, also behandelt ihn auch so.
      Zeigt ma bißchen Geduld, nicht „jetzt muss der das doch endlich kapiert haben“. Wenn Jesus Christus mir so wenig Zeit für ein Umdenken gegeben hätte, wär ich nicht gläubig. Lasst bei euch mal etwas mehr von Jesus sehn.
      Fußwäsche hat er vorgemacht, nicht Kopfwäsche!
      Ich jetzt auch mal!

      Ich finde das ziemlich arm wie ihr hier argumentiert. Ihr macht "ungeistliche Musik" an bestimmten Musikrichtungen fest, von denen ihr negatives gelesen oder gehört habt. Zudem kategoriesert ihr in Attributen wie "weltlich" oder "mit bösem Ursprung". Diese Merkmale von Musik sind total schwammig. Ich behaupte, dass ihr(also jeder der sich jetzt angesprochen fühlt...) Musik nach Vorurteilen beurteilt. Die Musik, die vorbelastet ist fällt durch, und andere die aus dem selben Holz sind hört ihr doch!
      Bestes Beispiel ist der von Michael angesprochene Micheal W. Smith. Abgesehen davon, dass er klar in die Spalte "charismatisch" gehört schreibt Jeff Godwin in seinem Buch "What´s wrong with christian Rock", dass Micheal wohl einen okkulten Hintergrund haben soll. Ich selber sehe das zwar nicht so, allerdings zeigt dieses Beispiel, dass wenn ihr konsequent mit euren Kriterien für Musik sein wollt am besten gar nichts hört!
      Fast jeder der z.B. Gitarre spielt - und sie nicht nur zupft - spielt letztenendes Rockrythmen. Aber da sagt auch in den frommen Kreisen keiner was. Warum?

      Für meine etwas heftige Ausdrucksform im letzten Beitrag entschuldige ich mich mich hiermit. Aber die Aussage war, dass eure Kriterien für Musik weder fair noch konsequent und deshalb aus meiner Sicht nicht die Richtigen sind.

      Richtige Kriterien dürfen sich nicht an Vorurteiltn oder pauschalen Aussagen orientieren

      Nochmal: Wer pauschalisiert und sagt "keine Rockmusik" der sollte sich im klaren sein, dass Rockmusik ein sehr weiter und interpretationsbedürftiger Begriff ist, unter dem man fast alles einordnen könnte.

      Wer denkt ich würde jetzt mit der Wahrheit rausrücken denkt falsch. Die habe ich nicht. Für mich ist im Moment nur wichig, dass ich mir durch Musik nicht die Beziehung zu Gott verbaue. Vor allem geht es um die Zeit. Wenn ich gerade Hausaufgaben mache, höre ich christlichen Rock oder R´n´b. Wenn ich Freizeit habe kann ich mich im gegensatz zu meinen Hausaufgaben mit christlichen Dingen beschäftigen. Wenn ich die Zeit mit Musik vergeude - egal wie gut oder schlecht sie sein mag - kaufe ich die Zeit nicht aus. Von der Tendenz scheint mir das Zeitkriterium sinnvoll zu sein. Aber total daneben fände ich, wenn jemand jetzt sagt "Musik in der Freizeit ist unchristlich - also nutze ich meine Freizeit für andere Belanglosigkeiten..." Aber das nur als Gedankenanstoß

      Many greetings to all who know me and my weird friends from Gevelsmountain. Jaz

      §1
      Ich distanziere mich im übrigen von jeglichen Rechtschreibfehlern. Ich hatte keinen Bock nochmal nach welchen zu suchen. Das gilt besonders für Interpunktion sowie Tippfehlern! Sollte Vroni also auf die Idee kommen mir einen reinzuwürgen verweise ich auf §1.
      Hallo zusammen.

      Also, ich hab mir nicht alles durchgelesen, kann also sein, das ich etwas wiederhole...

      Aber zu Metal:

      Ich hab ne zeitlang Metal gehört, bis ich dann mal die Texte zu Hand bekommen hab (die man dabei nich raushören konnte). Naja, da gings die ganze Zeit nur um Tod, Teufel, wie man alle umbringen kann usw (das war NighWish)

      Auf jeden Fall kommen große Teile von Metal ursprünglich vom Satanismus, und ich galube kaum, das Gott sich geehrt fühlt, wenn man ihm diese Lieder singt.
      Klar, man kann da christliche Texte verwenden, aber is das so ganz das wahre??? Man kann auch ein Satanistenkreuz umdrehen, sich an den Hals hänghen, und sagen: "Is ja christlich".

      so, das reicht aber auch, ich will nich so elend lange texte schreiben...

      mfg - nanos

      ______________________

      Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.


      JAZ:§1
      Ich distanziere mich im übrigen von jeglichen Rechtschreibfehlern. Ich hatte keinen Bock nochmal nach welchen zu suchen. Das gilt besonders für Interpunktion sowie Tippfehlern! Sollte Vroni also auf die Idee kommen mir einen reinzuwürgen verweise ich auf §1.
      Nanos: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.


      Also, ich glaub, ich muß mal was gerade rücken: Wenn unser Webbi letztens schrieb, dass ich die HP hier auf Rechtschreibfehler durchforste, dann tu ich das erstens in seinem Auftrag, und zweitens sind Forum, Chat und Gästebuch absolut ausgenommen!!! Fehler hier jucken mich nicht die Bohne, die findet ihr auch in meinen eigenen Beiträgen. Schreibt also getrost botukudisch rückwärts, Hauptsache, man kann verstehen, was ihr meint!
      Alle anderen Seiten habe ich allerdings Korrektur gelesen und mach es auch weiter bei neuen Beiträgen, denn die müssen schon okay sein. Aber das betrifft ja nicht euch, da gibt's nur schon mal für unsern Webbi nen Uppercut, aber bis jetzt hat er das gut weggesteckt ...

      Also: bloß keine Skrupel beim Posten! (haben die Gevelsberger sowieso nicht, nicht wahr, Jaz? :D )

      Greetings, Vroni
      Lieber Steffen,

      du schriebst:

      „Ich hoffe, dass du dir das, was ich auch oben schon gesagt habe, noch einmal zu Herzen nimmst und dir bewusst wird, dass man Gott nicht mit dem Musikstil dieser Welt loben kann !“ (Zitatende)

      Auch die alten klassischen Stücke waren im Stil mal „der neueste Hit“. Einige christliche Komponisten haben Melodie von bekannten weltlichen Liedern übernommen und dazu christliche Texte gedichtet. Z. B. wurde die Melodie von „O Haupt voll Blut und Wunden“ einem weltlichen Liebeslied entnommen. Die Melodie von „Nimm mein Leben, Jesu, dir“ ist von Wolfgang Amadeus Mozart, einem Freimaurer. Der christliche Musikstil hat sich schon immer dem Zeitgeschmack angeglichen.

      Sicherlich klingt Hardrock und Heavy Metal schräger als die klassische christliche Musik. Meines Erachtens kommt es aber darauf an, was wir Menschen mit der Musik anfangen., ob wir z. B. unsere eigenen Gelüste laut hinausposaunen oder Gott vom Herzen loben. Die Herzenshaltung der Interpreten muss stimmen.
      Bestes Beispiel ist der von Michael angesprochene Micheal W. Smith. Abgesehen davon, dass er klar in die Spalte "charismatisch" gehört schreibt Jeff Godwin in seinem Buch "What´s wrong with christian Rock", dass Micheal wohl einen okkulten Hintergrund haben soll.


      Sorry... ich hätte mich schon viel eher zu M.W.Smith äußern sollen, den Michael oben erwähnt hatte...
      Leider hast du recht damit, dass viele christlichen Künstler
      auf dieser "charismatischen Welle" mitschwimmen, u.a. auch M.W.
      Smith. Allerdings sind einige ältere CDs von ihm echt Ok (z.B.
      Freedom, Friends, Go west young man - für die, die´s wissen wollen...). Dass er einen okkulten Hintergrund haben soll, habe ich bis jetzt noch nicht gehört, kann natürlich sein, muss ich mich mal näher informieren...

      Vielleicht darf ich noch mal daran erinnern, dass es hauptsächlich um Musik in der Gemeinde ging, und mit welcher Musik ich Gott loben kann.
      Und ich denke, da ist es schon wichtig, auf die Hintergründe zu achten, wenn man, wie nicki das am Anfang gesagt hat, vor Gott ein wohlgefälliges Leben haben möchte. In wieweit man das, was man herausgefunden hat, nun auf sein persönliches Leben bezieht, bleibt sicher jedem selbst überlassen .

      Steffen
      (Jaz sein Assi!!!)

      Sauber Jaz. Endlich mal Klartext.
      Aber, Liebe Forumer, bitte pauschalisiert das jetzt nicht auf Gevelsmountain. Gegen Techno hat keiner was, oder? Wenn jemand was gegen HIP-HOP hat, kann ich das ja noch voll verstehen ( sorry das ich dir jetzt im krassen Rücken falle JAZ). JAZ kennt sich in der Musikszene sehr gut aus. Besondere Favoriten sind HEINO, Heintje, Nicole, sowie Michelle und alle anderen Sternchen aus der HIP-HOP Szene.

      Seine heimlichen Gesangsproben von dem Hasper Ballett-gedudel unter der Dusche zeugen von einer überaus hohen Fertigkeit auf diesem Gebiet.

      Akropolis Adieu, Bis denne, C.S-määäääääääääääätz. , D.Bauääääääääää, un mir der Tommmmmmmmmmmmmmmmmmmyie
      :) Hallo alle zusammen.

      Was soll dieser ganze Zirkus hier eigentlich!!! Ich sag euch mal was. Vor meiner Bekehrung war ich total fasziniert von so manch einer Gruppe die grad mal nen Supi Hit hatte. Bei den Hausaufgaben, im Auto, zu Fuß mit Discman immer lief bei mir der krasse beat überhaupt. Das war mein leben, die Musik.
      Nach meiner Bekehrung (noch am gleichen Abend) habe ich folgendes Gebetet. (nicht wort Wörtlich)
      a- hab ich ihm für dieses EReignis Gedankt
      b- hab ich um Führung gebeten
      c- hab ich ihn darum gebeten mir ALLES zu zeigen was ihm missfällt.

      ERst sehr viel später bin auf Verse gestoßen, wo mir bewusst wurde solche Musik ist nicht Richtig. Ich hab alles vernichtet, was ich an Musik da hatte. Ich war erneut erleichtert und sehr glücklich. Es viel mir anfangs auch schwer Musik zu hören die ruhig und gelassen war. Aber merkte sehr bald wie es mir geholfen hat, mir Mut gegeben hat. So unteranderem wurde mir das Schlagzeug in der Gemeinde langsam zuwider. (Jetzt sagt manch einer von euch: Was ist das denn für einer, die Pauke ist auch so ähnlich, und die steht auch in der Bibel) Aber so oft ich auch die Pauke in der Bibel gelesen habe, wurde sie bei Kriegen genutzt um Signale zu geben.

      Immer mehr bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass Musik am besten in einer Sprache läuft die man versteht (bei mir Deutsch) denn sie soll der Bibel nach erbauen, und nicht nur gott loben. Wenn ich nichts verstehe, kann sie mich nicht erbauen, oder? Das heißt dann aber auch, das der Text im Vordergrund sein sollte, und nicht von jedem Bass schlag übertönt werden. Wenn ihr Fehler in meinen Ansichten findet schreibt doch mal.

      @ Steffen

      du sagst dass wir hier über Musik in der Gem. reden. Das stimmt. Aber die Musik in der Gem. soll auch deine Musik sein. Oder warum ist es bei dir nicht so. Gefällt sie dir nicht??? Außerdem hast du leider keine EIGENE Freizeit, denn die hast du Jesus anvertraut, und jetzt solltes du auf Jesus hören, mehr und mehr. Denn du bist sein Werkzeug, oder ???

      Gott segne euch :)
      Hallo zusammen!

      Eine wirklich interessante Diskussion; ich möchte im folgenden nur eine kleine Anregung bringen, die auch schon einmal aufgegriffen wurde.

      Wir sollten uns doch einmal alle die Frage stellen: Wie nutze ich meine Zeit sinnvoll? Nutze ich sie, indem ich mir z.B. "christlichen Heavy-Metal" (mal abgesehen davon, dass dieser Ausdruck meiner Meinung nach ein Widerspruch in sich selber ist)??? Was habe ich davon, wenn ich diese Musik höre??? Bringt mich der Text weiter??? Verstehe ich ihn überhaupt vollständig??!!??
      Diese Frage sollten wir uns doch bei allem stellen, was wir tun, nämlich: "Kaufe ich damit meine Zeit aus?"
      Wenn wir das uns nämlich ehrlich fragen, dann ist doch vieles an Dingen, wo man sich so täglich mit beschäftigt, nicht wirklich mit dem Attribut verbunden "die Zeit auskaufen"!!! Oder?

      Viele Grüße
      Christopher
      Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, um damit zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.
      (Jim Elliot, Missionar)
      muss ich hier wohl auch mal mitmischen! Das Forum ist echt klasse!
      Du hast Michael W.Smith weiterempfohlen ... dazu möchte ich gerne mal was loswerden! Ich habe eine zeitlang auch MWS gehört und fand die Musik und seine Texte auch schwer i.O. Aber was er so mittlerweile fabriziert, da setze ich doch ein großes Fragezeichen hinter! Er fährt echt ziemlich auf der Worshipschiene ab (Worship bis zum abwinken). Habe einen Backstage-Video von einem Konzertauftritt von ihm gesehen - da schlakkerst du mit den Ohren!
      Es ist einfach typisch diese Entwicklung - die Leute fangen gut an und dann steigt ihnen der Erfolg zu Kopf und sie handeln nicht mehr in "geistlicher Nüchternheit" wenn ich das mal so sagen darf!
      gruß, Benni
      Hallo zusammen!

      Ich möchte auf die Anregung von Christopher noch einmal eingehen, die ich auf diesem Gebiet für sehr wichtig halte, die natürlich nicht nur für das Gebiet "Musik hören" von großer Wichtigkeit ist.

      Ich möchte einmal einen kleinen Buchtipp geben, damit man sich einmal mit diesem Gebiet näher beschäftigen kann.

      Beim Paulus-Verlag gibt es so viel ich weiß ein Buch, welches das Thema der christlichen Rockmusik behandelt.

      Ich denke es ist auch sehr wichtig bei einer solchen Fragestellung mit der Bibel zu arbeiten, damit es nicht passiert, das jeder nur seine eigene Meinung zum besten gibt und dabei gar nicht mit einbezieht, "was würde Jesus dazu sagen". Findet er es in Ordnung, wenn wir uns von dieser Musik berieseln lassen, was ja meistens der Fall ist. Können wir die Texte mit seinem Wort in Einklang bringen?

      Könnten wir unsere Zeit nicht gewinnbringender auskaufen?

      (Eph 5,16 die gelegene Zeit auskaufend, denn die Tage sind böse.)

      @Michael Ich bin der Meinung, wenn wir uns mit diesem Gebiet aus Sicht der Bibel beschäftigt haben (siehe Buchtipp), sollte es uns nicht mehr so schwer fallen diese Dinge zu beurteilen.

      Gruß Christian
      "Übrigens, [...] freuet euch in dem HERRN!"
      @ Benni
      Ich kann dir bezüglich MWS nur zustimmen!
      Hab jetzt auch mal Videos von Auftritten gesehen.
      Es ist wirklich traurig, dass viele Musiker/ Sänger, wenn sie Erfolg haben und sehen, dass sie bei den Leuten gut ankommen, so "ausflippen" und meinen, sie müssten auf der Bühne genau so'ne Show machen, wie die ganzen weltlichen Musiker.
      Das Showgehabe passt doch nicht mit den Texten zusammen:
      Man singt zur Ehre Gottes und heizt gleichzeitig durch sein Verhalten und seine Show das Publikum an, das sich dadurch mehr auf den Sänger konzentriert, als auf die Liedtexte.
      Das passt nicht!

      Ein weiteres negatives Beispiel in dieser Richtung ist zum Beispiel auch Amy Grant. :(

      Bye,

      sam
      Huch ...
      War ich wohl ein bisschen voreilig mit meinem Mund ... äh ... meinen Fingern! Vielleicht sollte ich demnächst vorher mal die anderen Beiträge lesen, bevor ich mich einmische! Sorry Steffen! - Bin ja froh, dass wir auch ohne uns abzusprechen einer Meinung sind ;)

      ... gut, dass wir nächste Woche selber Musik machen können!
      Hey Namensvetter

      Es wäre schön, mal Leute zu hören, die Ahnung von der Materie haben, was bitteschön ist schlecht an HEAVY Metal? Für Menschen, denen 180 Lieder im Einschlafstil völlig zureichen, mag jede Art lebendiger Musik, die sie nicht in den Schlaf wiegt, als schlecht erscheinen. Aber Leute, bevor ihr irgendein
      Pauschalurteil abgebt, wenn ihr keine Ahnung habt, dann schweigt doch lieber Stille! Ihr müßt es ja nicht toll finden, aber denkt mal darüber nach ob ihr nicht ein wenig konstuktiver sein könntet, anstatt alles in Grund und Boden zu trampeln, was euch gegen den gutbürgerlichen Strich geht. Für alle, die neugierig sind, was in der christlichen Hardcore Szene so abgeht, folgende Links:

      sound7.de ((ist n nettes Forum, ich meine Daniel Vaupel ist der Chef da, den Namen müßten einige hier noch kennen)
      asaph.de
      pillarrocks.com
      disciplerocks.com (übrigens eine hammerharte und geniale Band)
      christmasrocknight.de (christliches Rockfestival, ziemlich heftige Action)
      freakstock.de (sehr zu empfehlende Veranstaltung)
      Weitere Ausführungen und a VERY SPECIAL BLAME @ THORSTEN (t.r.brinkmann@gmx.de)

      So, ich finde das Thema außerordentlich wichtig. Ich bin in der AV aufgewachsen, der Begriff dürfte hier ja allen geläufig sein! Mein Vater meinte neulich, dass meine nicht allzu rühmliche Biographie stark unter von der Musik, die ich gehört habe (und höre)
      beeinflusst worden ist. Irgendwo hat er Recht. Ich habe mit Punkrock gestartet und mich mit vielen Inhalten dieser Musik (und des dazugehörigen lifestyles) identifiziert.
      Heute blicke ich auf 24 Lebensjahre zurück, in denen ich ziemlich viel Mist gebaut habe.
      Das lag aber nicht an der Musik, sondern an mir selbst! Die Musik war sozusagen nur das Tor zur „Freiheit“. Jeder ist für die Entscheidungen, die er trifft selbst verantwortlich, Freunde, Musik, Style, das sucht man sich selber aus. Ebenfalls, wie weit man sich bewusst oder unbewusst beeinflussen lässt. Ich habe mal einen echt tollen Spruch gehört: DER KLANG DES SCHLAGZEUGS IST DAS KLATSCEN DES TEUFELS. Übelst brutaler MIST. Es ist nicht der Klang der Musik, der Inhalt, die Motivation sind die entscheidenden Faktoren. Was ist gegen Hopsen und Springen einzuwenden, König David hat doch auch vor der Lade hergetanzt? Ist ein gregorianischer Gesang weniger okkult als death metal? Eine E-Gitarre klingt schöner als eine Harfe, Heavy Metal kann sehr melodiös und ruhig sein,
      Gothic klingt harmonisch und sakral, trotz widerlichster, satanischster Texte.
      Ich habe schon christliche Death-Metal Bands spielen sehen, (Extol, Mortification)
      und das war für mich auch schon eine zu derbe Ladung, aber worüber kann ich urteilen?
      Über ihr Aussehen, ihre wilde Headbangerei? Woher soll ich wissen, ob sie christliche Musik machen, oder nicht? Ist mir die Musik zu laut, wer hindert mich, den Saal zu verlassen, oder mir Stöpsel in die Ohren zu stopfen? Ich respektiere den Sänger der seine E-Gitarre weglegt um mit der aufgewühlten Crowd zu beten und ihnen was
      aus Gottes Wort vorzulesen, mehr als den Heio, der am Büchertisch die Leute mit Traktaten traktiert. Ich beschäftige mich mit der Musik, die ich höre ausführlich, und ich habe auch schon einige „christliche CD`s“ weggeschmissen. Wer Heavy-Metal nicht mag, ok, ich finde z.B. diese WWJD Bändchen absolut entsetzlich, und Normal Generation ist auch nicht wirklich mein Ding, aber jeder Mensch hat nun mal seine Vorlieben und Geschmäcker. (Damit meine ich jetzt keine ACDC T-Shirts oder Sex-triefende Videoclips von Britney, X-tina und CO. Das dass Mist ist, braucht man ja wohl nicht extra zu erklären) Nur von Vorurteilen und unqualifizierten Äußerungen halte ich nicht viel. Die meisten Leute, die hier reingepostet haben können wahrscheinlich keinen Rock von Techno unterscheiden, meinen aber zu wissen, dass Metal ganz ganz böse ist. Wer Hörbeispiele braucht: Bei asaph-music gibts unter Das P ne Gratis-CD, die auch zu Demozwecken taugt. Soweit zur Musik!
      Und jetzt mal zu unchristlichem Verhalten:

      >Vielleicht können auch diejenigen, die hier nur "Müll" >verbreiten wollen vorher mal >nachdenken, bevor sie >schreiben.

      !!!!!!Kollege, das ist polemischer Mist, den Du laberst, Kritik kann auch netter formuliert
      werden!!!!!!!!


      >@Michael: Hast Du eigentlich keine Möglichkeit so einen >Schwachsinn zu löschen? Im endefekt läuft es nämlich dann >nachher mal darauf hinaus, dass auf Eurer christlichen >Homepage jeder Satanist seinen Dreck verbreiten kann und das >da für einen Unwissenden als "Wahrheit" stehen bleibt und >suchende Menschen nur verwirrt werden.

      Ich glaube, so was outet sich ganz von selbst, Da brauchst Du nicht wie ein Sektenführer dastehen, um alles Unliebsame von vornherein zu filtern. Zudem hast Du einen Menschen, den Du gar nicht kennst, als Satanisten bezeichnet. Ich finde, du solltest Dir eher Gedanken machen, ob Du Dein geistiges Armutszeugnis weiterhin so im Netz lassen willst.

      >Es gibt imma noch die derbste korrekte christlich Mucke
      >(Thirdday, Jennifer Knapp, Delicious?, Scooter, J-Lo, 50 >Cent, Manfred Siibald, 2Pac , Cis-Chor, Denni Plett, >Brittney, Den Markus aus´m jwd)

      Das ist ganz klar hyperironisch gemeint, diese wüste Kombination haut wirklich vorn und hinten nicht hin:

      3.day christliches Irgendwas
      Jennifer Knapp Schnulzen-Lala
      Delicious?, gemeint ist wohl delirious?
      Scooter blökt peinliche Parolen durch die Gegend, dazu dum dum
      J-Lo: Voodoo-praktizierende Latin-bitch
      Manfred Siibald: ist wohl auch falsch geschrieben, aber den kennt glaub ich jeder
      2-Pac: im Bandenkrieg erschossener Westcoast-Rapper
      Cis-Chor: No comment
      Denni Plett: ebenfalls No comment
      Brittney: schon wieder falsch geschrieben, man sagt ihr nach, dass sie einer Baptistiten Kirche entstammt; ihr VIRGIN-Image hat sie selbst ins Lächerliche gezogen
      Den Markus aus´m jwd: den kenn ich gar nicht
      Ein liebes Hallo an alle LeserInnen!

      Ich finds doch wirklich sehr besonders, dass gerade Musik und deren Ab- und Unarten immer wieder für sooo hitzige Gespräche und Hin- und Herschreiben in irgendwelchen Foren sorgt.

      Ich möchte einen ganz kurzen anderen Aspekt weitergeben, der mir sehr wichtig erscheint und uns helfen sollte im Umgang mit unseren Mitmenschen inkl. unserer Mitchristen/Geschwister im Glauben.

      Gal. 6,1-10:
      "Brüder (und Schwestern)! wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt wird würde, so bringet ihr, die Geistlichen, einen solchen wieder zurecht im Geiste der Sanftmut, indem du auf dich selbst siehst, dass nicht auch du versuchst werdest. Einer trage des anderen Lasten, und so erfüllet das Gesetz des Christus. Denn wenn jemand meint, etwas zu sein, da er doch nichts ist, so betrügt er sich selbst. Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk, und dann wird er an sich selbst allein und nicht an dem anderen Ruhm haben; denn jeder wird seine eigene Last tragen. Wer in dem Worte unterwiesen wird, teile aber von allerlei Gutem dem mit, der ihn unterweist. Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten! denn was irgend ein Mensch sät, das wird er auch ernten. denn wer für sein eigenes Fleisch sät, wird von dem Fleische verderben ernten, wer aber für den Geist sät, wird von dem Geiste ewiges Leben ernten. Lasst uns aber im Gutestun nicht müde werden, denn zu seiner Zeit weren wir ernten, wenn wir nicht ermatten. Also nun, wie wir Gelegenheit haben, lasst uns das Gute wirken gegen alle, am meisten aber gegen die Hausgenossen des Glaubens."

      Der Abschnitt ist zwar etwas weit ausgeholt, aber mir ist wichtig, dass man andere nicht schlecht macht und mit den Fingern auf den und den und den auch zeigt, sondern dass man sich z.B. freut an der Zeit in der noch auf "richtige" Art und Weise (nach Ansicht vieler) Musik von entsprechenden Interpreten gemacht wurde. Und wenn ihr jetzt etwas biblisch Falsches seht, dann setzt euch doch z.B. mit MWS zusammen oder mailt ihm oder was auch immer und versucht ihn mit der Wahrheit zu gewinnen. Wenn ihr das alles nicht könnt oder ihr euch dem nicht gewachsen fühlt, dann betet doch intensiv für solche Musiker... Beten soll ja helfen!!! Aber ich finds ziemlich daneben, wenn man irgendwelche Leute schlecht macht, egal ob Nachbarn, Bekannte, Gemeinden, Musiker oder sonst wen.
      Wohlbemerkt: Ich rede nicht von Verschweigen von sündigen Dingen sondern lediglich wie wir mit diesen Menschen umgeht. Und sicherlich gibt es teilweise den Anlass auch öffentlich vor etwas zu waren, aber wir sollten unterscheiden, zwischen einem menschlichen, fleischlichen, sündigen Verhalten und dem Menschen an sich, von dem wir annehmen können, dass es sich um einen an Christus Glaubenden handelt. Und wir müssen als Christen aufpassen, dass wir uns nicht besser sehen oder darstellen als andere Christen nach dem Motte "Demut meine grösste Stärke". Wie würdet ihr reagieren, wenn euch die Menschen feiern würden aufgrund irgendwelcher tollen Leistungen? würde da nicht die Brust wenigsten ein bisschen anschwillen??? Also Freunde, Gebet ist gefragt für Gläubige, die besonders diesen Gefahren ausgesetzt sind. Und stellen wir uns die Frage aller Fragen: Wie wäre Christus mit denen umgegangen?!!

      Liebe Grüsse,

      Thunfisch