Todesstrafe

      Der Zusammenhang, in dem ein Bibelzitat steht, sollte immer beachtet werden, das war sicher auch der Hintergrund des Hinweises von Freimut. Daher ist der Verweis auf "Du sollst nicht töten" als isoliertes Zitat nicht geeignet, die Todesstrafe als unbiblisch darzustellen.

      Auch im Neuen Testament gilt "Die Obrigkeit trägt das Schwert nicht umsonst (Römer 13,4). Das war zu der Zeit, zu der Paulus dies schrieb, übrigens das despotische Unrechtsregime des Kaisers Nero.

      Ich halte die Todesstrafe daher grundsätzlich auch heute noch für biblisch, sie wurde in 1. Mose 9 (bei Noah) lange vor dem israelitischen Gesetz von Gott vorgesehen. Natürlich ist die Mißbrauchsgefahr groß, so dass sie nur in eindeutigen Fällen angewendet werden darf.

      Zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema rate ich dazu, zunächst einmal die am Anfang dieses Threads genannten Artikel bei soundwords.de/stichwortsuche.asp?stichwortid=319 anzusehen. Da werden viele der in diesem Zusammenhang zu bedenkenden Punkte behandelt und man kann sich leichter ein Bild darüber machen, welche Aussagen in der Heiligen Schrift zur Todesstrafe gemacht werden. Dann wird vieles sicher leichter verständlich.

      Gruß

      RCM

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      @RCM
      Man soll sich ja auch der Obrigkeit beugen, egal welche gesetzgebung die bevorzugt. Zur Zeit Noah:Jeder tat was recht war in seinen Augen. Todesstrafe konnte da angewendet werden nach gut dünken. Dann aber gab Gott die Gesetze, zur Eingrenzung und genauen Bestimmung.

      Aber wir als Christen sollten doch nicht Töten gutheißen.

      lg Sherpa

      (Zu Nero: der war eh geistesgestört.)
      Ein Licht im Hellen ist wenig nützlich. Wer bei völliger Dunkelheit Christus lebt, erfüllt den Auftrag: " Die Gott lieben, seien, wie die Sonne aufgeht in ihrer Kraft!" (Richter 5, 31)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Sherpa“ ()

      Hallo Sherpa,

      ich glaube, wir schreiben etwas aneinander vorbei. Ich wollte eigentlich deutlich machen, dass die Todesstrafe der Obrigkeit vorbehalten ist (als härtestes Bestrafungsmittel insbesondere bei Mord), und dass diese nach meinem Verständnis von Gott dazu autorisiert ist. Das hat mit willkürlichem Töten nichts zu tun.

      „Von der Hand des Menschen, von der Hand eines jeden, seines Bruders, werde ich die Seele des Menschen fordern. Wer Menschenblut vergießt, durch den Menschen soll sein Blut vergossen werden; denn im Bild Gottes hat er den Menschen gemacht.“ (1. Mo. 9,5b und 6).

      Diese Anordnungen hat Gott nach der Flut Noah und seinen Söhnen gegeben. Das war also, nachdem nahezu die gesamte damalige Menschheit wegen ihrer Bosheit durch das Gericht der Flut vernichtet wurde und ein neues Zeitalter begann (wo der Mensch auch wieder auf der ganzen Linie versagt hat). Gott hatte hier seine Gedanken weitergegeben, da konnte gerade nicht jeder nach Gutdünken die Todesstrafe verhängen. Offensichtlich sollte ein Mörder für seine Tat selbst sein Leben lassen. (Nebenbei: Ich habe den Eindruck, dass das mit dem Wert, den Gott dem Blut beimisst, zu tun hat, wäre eine eigene Studie wert).

      Unter dem Gesetz Moses war die geistliche Führerschaft mit der Obrigkeit identisch (so sollte es zumindest sein). Daher gab es auch klare Anweisungen bezüglich der Todesstrafe. Die wird da nach meinem Verständnis in ihrem Anwendungsgebiet noch wesentlich weiter gefasst als in 1. Mose 9, also nicht eingeschränkt.

      Zu 1. Kor. 5,8-13: Hier geht es um Zuchtmaßnahmen in der Versammlung (Gemeinde), nicht um Anweisungen an staatliche Gewalten. Das Prinzip ist einfach: Die Gemeindezucht kann sich naturgemäß nur auf solche beziehen, die „drinnen“ sind. Jede Gemeindezucht hat die Wiederherstellung desjenigen zum Ziel, der wiederhergestellt werden soll. In der schärfstem Form geschieht das durch den Ausschluss, das heißt im Abbrechen jeder Gemeinschaft. („Tut den Bösen von Euch selbst hinaus“ (Vers 13). Das ist eigentlich das Eingeständnis, dass alle Bemühungen vergeblich waren und derjenige trotzdem im Bösen verharrt. Und auch dann ist das Ziel noch die Wiederherstellung (Vgl. 2.Kor. 2,6-11). Wir sollen dabei sowohl als Versammlung als auch persönlich immer vergebungsbereit sein. Gal. 6,1-5 betrifft in diesem Zusammenhang unsere persönliche Haltung, wie wir uns als Gläubige auch gegenseitig korrigieren sollen. Wenn wir das praktizieren, kommt es sicher kaum noch zu Situationen wie in 1. Kor. 5 und 6.

      Alles das hebt aber nicht die Aufgabe der Obrigkeit auf, das Böse zu verfolgen und zu sanktionieren. Zur Wiederherstellung eines Diebes beispielsweise gehört einerseits natürlich eine echte Umkehr, dann aber auch die Wiedergutmachung, soweit noch möglich. Wenn das im Bereich der Versammlung alles bereinigt ist (ich unterstelle, dass es sich um einen Gläubigen handelt), enthebt ihn das nicht von einer Verurteilung wegen der Straftat Diebstahl. Bei Mord könnte die Strafe auch der Tod sein, wenn unsere Rechtsordnung das vorsehen würde und ich denke, dass das in Übereinstimmung mit der Heiligen Schrift wäre.

      Gerne lerne ich aber auch hier dazu.

      Gruß

      RCM
      Nun ich komme aus Hessen.In unserer Verfassung ist die Todesstrafe noch verankert. Aber Bundesrecht geht über Landesrecht.
      Wenn die Regierung an der Todesstrafe festhält,OK. Aber als Christ dem Töten zuzustimmen ist, meiner Meinung nach, nicht rechtens( Die Regierung auch nicht, wenn sie bekennt christlich zu sein).
      Im AT, ist klar, ganz eindeutige Anweißungen zum Töten nach Urteil/Sünde. Aber im NT nur Zucht/Ausschluß.
      Auf die Sünde steht der Tod. Im At gnadenlos.Im NT aber nicht mehr.(wie du ja auch sagtest).

      Übrigens glaube ich nicht, dass der Tod eines Mörders den Mord wieder gut machen würde. Er wird höchstens die Gier nach Rache der Angehörigen stillen.

      Bei uns Gläubigen sollte stets Gnade walten. Im Extremfall auch bei Mord.Außergewöhnlich, aber gerade das zeichnet uns aus.

      lg Sherpa
      (Ist nicht böse gemeint, versuche halt meiner Meinung Ausdruck zu geben :])

      "Mit dem Maße, mit dem ihr richtet, werdet auch ihr gerichtet werden."
      Ein Licht im Hellen ist wenig nützlich. Wer bei völliger Dunkelheit Christus lebt, erfüllt den Auftrag: " Die Gott lieben, seien, wie die Sonne aufgeht in ihrer Kraft!" (Richter 5, 31)
      @Michael

      Wo wir beim Thema Tyrannenmord wären. Würde wahrscheinlich zu weit vom Thema abschweifen. ?( .Vielleicht.

      lg Sherpa
      Ein Licht im Hellen ist wenig nützlich. Wer bei völliger Dunkelheit Christus lebt, erfüllt den Auftrag: " Die Gott lieben, seien, wie die Sonne aufgeht in ihrer Kraft!" (Richter 5, 31)
      Original von Sherpa
      ...
      Im AT, ist klar, ganz eindeutige Anweißungen zum Töten nach Urteil/Sünde. Aber im NT nur Zucht/Ausschluß
      ...


      Ich habe das Gefühl, dass du das mit dem Ausschluss etc. falsch verstanden hast. Im AT steht, dass wenn jemand gemordet hat, er die Todesstrafe verdient hat. So, wenn wir mal 1. Mose 9 aufschlagen finden wir dort eine Stelle, die an die gesamte Schöpfung gerichtet ist, also egal ob man nun gläubig oder ungläubig ist. Das heißt, jeder der einen Menschen tötet, soll getötet werden. Aber nicht von irgendjemandem, sondern von der Regierung (Obrigkeit), die ja auch für solche Dinge eingesetzt ist. Das finden wir in Römer 13,4 und auch in 1. Petrus 2,13.
      Das mit dem Ausschluss etc. hat damit kaum was zu tun. Denn das gehört eigentlich zu den Grundsätzen der Versammlung Gottes. Und hier geht es eigentlich um die Todesstrafe, also ob sie von der Regierung angewendet werden soll oder nicht. Das steht der Regierung eigentlich auch nicht frei, denn die Aufgabe hat sie, wie es in Römer 13 und 1. Petrus 2 steht.
      Klar, wenn es jemanden in der Versammlung/Gemeinde gibt, der einen Mord begangen hat, dann sollten wir diesen von der Versammlung auch ausschließen, wenn er diese Tat nicht bereut, also sie sich nicht von ganzem Herzen vor Gott bekennt.
      Damals gab es aber auch ausnahmen. Wenn z.B. jemand einen Mord ausversehen begangen hatte, dann hatte er die Möglichkeit in sogenannte Zufluchtsstädte zu fliehen, um eben vor der Obrigkeit, also vor denen zu fliehen, die ihn hätten töten sollen. Das war biblisch. Ich habe da 2 Stellen gefunden wo das mit den Zufluchtsstädten erwähnt wird:

      4. Mose 35,12.15.25-32

      und

      Josua 20, 3

      Falls ich in irgendeiner Weise falsch liegen sollte, korrigiert mich bitte!
      Du möchtest die Bibel näher kennenlernen, weißt aber nicht recht wie du vorgehen sollst? Vielleicht kann dir dabei ein Fernbibelkurs Hilfe sein. Interesse? www.dasleben.info
      Original von Sherpa

      (Zu Nero: der war eh geistesgestört.)

      mit der Aussage wäre ich mal vorsichtig. Auf welche Quellen beziehst du dich? Ich will jetzt kein Grundsatzdiskussion lostretet, das ist hier ja auch nicht das Thema, nur sollten wir methodisch korrekt bleiben. Die schriftlichen Quellen, die es über Nero und den gesamten frühen römischen Prinzipat gibt, beispielsweise Sueton, sind absolute antike "Klatschblätter", vergleichbar mit heutiger "Gala" oder "Bunte". Denen ist also kaum mit absoluter Sicherheit zu trauen. Aber das war jetzt etwas off topic.
      Zum Thema, vielleicht etwas unstrukturiert, noch einige Gedanken:

      „Der Lohn der Sünde ist der Tod.“ (Römer 5,23). Dieses Prinzip, das bereits beim Sündenfall deutlich wurde, ist heute in der Gnadenzeit nicht aufgehoben. Man erntet das, was man gesät hat. Und beim Gericht vor dem großen weißen Thron (Offb. 20) werden die (geistlich) Toten gerichtet werden nach ihren Werken und Ihr Teil wird der zweite Tod, der Feuersee sein.

      Böses erfordert Sühnung/Bestrafung. Das hat mit Wiedergutmachung erst mal nichts zu tun, sondern ist die gerechte Folge der Verfehlung (auch unser deutsches Strafrecht hat mit Schadenersatz nichts zu tun, dafür ist die Zivilgerichtsbarkeit zuständig, das sind zwei verschiedene Rechtszweige).

      Nach Gottes Grundsätzen nach 1. Mose 9 hat ein Mörder sein Leben eben selbst verwirkt. Eine solche Bestrafung ist dann kein Töten im Sinn von 2. Mose 20. Ob ein Christ eine solche Strafe auch ausführen könnte kann ich selber nicht genau sagen und hatte glücklicherweise auch bisher keine Veranlassung darüber eine Entscheidung zu treffen.

      Das Argument, derjenige hätte ohne Todesstrafe länger Gelegenheit, sich zu bekehren, halte ich nicht für stichhaltig. Einerseits können wir uns nicht aussuchen, wann wir uns bekehren wollen, jeder hat gewissermaßen sein persönliche Gnadenzeit, da es sein kann, das wir, obwohl wir noch leben, uns nicht mehr bekehren können (z. B. durch Verhärtung oder Krankheit). Auf der anderen Seite gibt es reichlich Beispiele, dass sich zum Tode Verurteilte noch bekehrt haben (bestes Beispiel ist der Mörder am Kreuz, der übrigens zugab, dass er empfing, was seine Taten wert waren).

      Wenn jemand von einer berechtigten Strafe befreit wird, dann ist das Gnade. Gnade und Gerechtigkeit schließen sich für uns Menschen gegenseitig aus, denn Gnade ist immer etwas Unverdientes. Wir Menschen können nicht gleichzeitig Gnade und Gerechtigkeit walten lassen.

      Gott ist aber sowohl absolut gerecht als auch der Gott aller Gnade. Im Römerbrief wird deutlich, was für einen wunderbaren Weg er gefunden hat, diese eigentlich unvereinbaren Wesenszüge vollkommen zu vereinen. Wir als eigentlich verlorene Sünder sind nämlich, sofern wir uns bekehrt haben, nicht nur begnadigt, sondern auch gerechtfertigt (lies Römer 3,21-26). Das heißt, Gott ist nicht nur gnädig, weil er uns unsere Ungerechtigkeit vergibt und wir nicht für unsere Sünden bestraft werden, sondern er ist dabei auch gerecht. Der Herr Jesus hat nämlich für uns sein Blut vergossen, das Sühnung für uns tut, d. h. er ist für uns in den Tod gegangen und hat das gerechte Gericht Gottes an unserer Stelle getragen.

      Wer das großartige Versöhnungsangebot Gottes nicht annimmt, wird nach seinen Werken gerichtet werden (siehe oben), und das ist ebenfalls absolut gerecht.

      Vergebung setzt übrigens immer echte Buße (d. h. Sinnesänderung) und Bekenntnis voraus (1. Johannes 1,9 und viele andere Stellen). Wir als Christen sollen natürlich immer vergebungsbereit sein, das wurde ja schon mehrfach angeführt und auch Bibelstellen dazu genannt. Das gilt insbesondere deshalb, da wir ja selbst die Vergebung unserer Sünden erfahren dürften.

      Michael nannte schon die Stellen, aus denen ausdrücklich hervorgeht, dass die Obrigkeit unter anderem dazu da ist, Übeltäter zu bestrafen. Im Einzelfall können unter Würdigung bestimmter Umstände auch Begnadigungen ausgesprochen werden. Im Regelfall muss aber eine Straftat (oder Ordnungswidrigkeit) mit der dafür gesetzlich vorgesehenen Sanktion belegt werden. Beispiel: Wenn ich über eine rote Ampel fahre und werde dabei erwischt, bekomme ich eben ein Verwarnungsgeld und Punkte in Flensburg, egal, ob mir die Sache leid tut. Da interessiert nicht, dass mir das vielleicht das erste Mal und aus Versehen passiert ist, weil ich nicht aufmerksam war, und ich sonst als vorbildlicher Autofahrer bekannt bin.

      Genauso ist das auch bei schlimmeren Delikten. Die irdischen Folgen haben wir in der Regel zu tragen, davon entbindet uns Gott nicht. Das gilt auch dann, wenn wir die Sache zwischen uns und Gott und soweit notwendig auch mit unseren Glaubensgeschwistern in Ordnung gebracht haben. Diese Dinge laufen immer parallel.

      Entschuldigt den langen Beitrag.

      Gruß

      RCM
      Also ich denke das die Todesstrafe von Gott gewollt ist ! :P
      In der Bibel steht auch an einer Stelle: "Wer Blut vergißt, dessen Blut soll auch vergossen werden !" (Stelle weiß ich nicht genau :) )
      Also für Mörder ist die Todesstrafe auf jeden Fall von Gott gewollt !
      Allerdings, wenn die Schuld bewiesen ist !!!

      Grüße mikru
      __________

      Tit 3,15
      Es grüßen dich alle, die bei mir sind. Grüße, die uns lieben im Glauben. Die Gnade sei mit euch allen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „MiKru“ ()

      Hallo, Ihr Lieben,

      ursprünglich hatte ich mir vorgenommen, mich jetzt erstmal wieder aus dem Forum zurückzuziehen, jetzt bin ich in diese Diskussion geraten und ehrlich gesagt sehr erschrocken darüber, wie viele Menschen, die sich Christen nennen hier die Todestrafe befürworten.
      Ihr hört es heraus, meiner Meinung nach steht es keinem Menschen zu, einen anderen zu töten.

      Dazu einige Punkte:

      Ich möchte Euch in diesem Zusammenhang Matthäus 5 ans Herz legen. Da ich jetzt nicht das ganze Kapitel abtippen möchte, hier nur ab Vers 38: "Ihr wißt, dass es heißt, Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich aber sage Euch: Ihr sollt Euch überhaupt nicht gegen das Böse wehren. Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die Linke hin..."

      Außerdem Lukas 6 ab Vers 27: "Euch, die Ihr mir zuhört, sage ich: Liebet Eure Feinde,tut denen Gutes, die Euch hassen; segnet die, die Euch verfluchen und betet für die, die Euch schlecht behandeln..."

      Und noch eine letzte Stelle:
      Johannes 8, Vers 1-11
      "...Wer von Euch nie gesündigt hat, der soll den ersten Stein auf sie werfen..."

      Ich glaube überhaupt nicht, dass Jesus die Todesstrafe befürwortet hat.
      Mit den Gesetzen im alten Testament ist ja so eine Sache. Das wird hier im Forum vermutlich an anderer Stelle diskutiert.

      Ganz am Rande möchte ich erwähnen, dass es häufig geschehen ist, dass Menschen hingerichtet wurden, deren Beweislage nicht einwandfrei geklärt war, abgesehen davon müssen wir uns fragen, wer denn so eine Tötung vornehmen soll und was wir dann mit demjenigen machen.
      Mörder ist nach unserem Strafgesetzbuch wer "aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs aus Habgier oder aus sonstigen niedrigen Beweggründen heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken einen Menschen tötet." Rache ist auch ein niedriger Beweggrund und somit macht sich auch der schuldig, der im Namen des Volkes verurteilt und der, der das Urteil vollstreckt.

      Ich finde Todesstrafe grausam und unmenschlich in der heutigen Zeit und ich kann im Evangelium nichts finden, was darauf hindeutet, dass sie von Gott gewollt ist. Sich hier auf das alte Testament zu berufen, finde ich gewagt. Dann hätten wir kurzfristig eine Menge zu vollstrecken.

      So, das wars. Vielleicht könnt ihr drüber nachdenken.

      Friedliche Grüße von June
      Hallo zusammen,

      ich persönlich bin auch der Meinung, dass die Todesstrafe von Gott gewollt und eingesetzt ist. Das gilt auch über das At hinaus. Eine Bibelstelle dazu:


      Römer 13,1-5
      1 Jedermann sei untertan der Obrigkeit1, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet. 2 Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes; die ihr aber widerstreben, ziehen sich selbst das Urteil zu. 3 Denn vor denen, die Gewalt haben, muss man sich nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes; so wirst du Lob von ihr erhalten. 4Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: Sie ist Gottes Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut.5Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen.


      Natürlich muss die Schuld absolut nachgewiesen sein.

      Soweit meine Meinung dazu.
      Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
      Matthias Claudius
      Genau, ich verstehe unter dem Schwert die Todesstrafe.
      Denn es geht ja daraum, dass man sich der Obrigkeit unterordnen soll, denn sie trägt das Schwert. Sie bestraft denjenigen der gegen die Ordnungen des Landes verstößt.
      Sicher wurde das Schwert im Krieg benutzt, doch ist Krieg ja nicht eine Aktion gegen jemanden der gegen das Gesetz verstößt.

      Vielleicht irre ich mich, so war mein bisheriges Verständnis zu dieser Stelle und zur Todesstrafe.
      Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
      Matthias Claudius
      Hallo zusammen,

      da ich vor zwei Wochen das Thema Todesstrafe in der Schule zu bearbeiten hatte, habe ich mir jetzt noch mal alles durchgelesen und will auch meine Gedanken hierzu schreiben.
      Was mir nur in der Schule aufgefallen ist: Wir hatten in der Klasse keinen der für die Todesstrafe war.

      Als erstes Mal möchte ich sagen, dass ich von der Todesstrafe sehr wenig halt und mich auch nicht mit ihr anfreunden kann. (Aber das ist nur meine Meinung und anderes kann genauso richtig sein)

      Wenn wir hier so diskutieren wird oft gesagt, dass Gott im Gesetz so festgemacht hat, dass wenn einer einen anderen tötet, dass er dann auch von der Regierung getötet werden soll. Das ist ja auch vollkommen richtig, aber die Bibel sagt im AT meiner Meinung nach noch viel mehr.

      Und wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, soll gewisslich getötet werden. 2. Mose 21,17


      Und wenn ein Mann Ehebruch treibt mit dem Weibe eines Mannes, wenn er Ehebruch treibt mit dem Weibe seines Nächsten, so sollen der Ehebrecher und die Ehebrecherin gewisslich getötet werden. 3. Mose 20,10


      Na ja und wenn wir dann nach dem gehen was hier im AT steht dann gibt es glaube ich nur noch sehr wenige Menschen die Leben würden.
      Warum bezieht ihr hier also immer die Todesstrafe auf den Mord? Das andere steht doch genauso da.

      Also wenn wir uns bei der Frage am AT orientieren dann finde ich hat jeder den Tod verdient.
      Verdient – wir sagen so oft, ein Mörder hat den Tod verdient. Ich finde das falsch, weil wenn wir die Vergebung Gottes dagegen stellen dann bekommt der welche eine große Schuld hat auch eine große Vergebung. Deswegen hat ein Mörder die Todesstrafe nicht mehr verdient als ein Ehebrecher. (Bitte versteht mich nicht falsch)

      Noch mal zu der von June erwähnten Begebenheit aus Johannes 8,1-11:
      Hier sollte eine Ehebrecherin getötet werden. Der Herr Jesus sagt, dass der, der ohne Schuld wäre zuerst einen Stein werfen soll. Und dann gehen alle weg und er bleibt allein zurück. ER war also der einzige der sie hätte richten können. Aber er sagt: „Frau, wo sind jene, [deine Verkläger]? Hat niemand dich verurteilt?“ Sie aber sprach: „Niemand, Herr.“ Jesus aber sprach zu ihr: „So verurteile auch ich dich nicht; gehe hin und sündige nicht mehr.“ (Johannes 8,10b+11)
      Das ist die Gnade des Herrn der meiner Meinung nach der einzige ist, der über Leben und Tod entscheiden kann. Oder gab es dort nicht auch noch eine Regierung die hätte töten dürfen?

      Für uns gilt aber das wir einander vergeben sollen wie uns der Christus vergeben hat. Und falls sich diese Stelle auf uns Christen untereinander bezieht dann sollen wir auch unsere Feinde lieben. Und das bezieht sich mit Sicherheit auf Ungläubige, oder?

      Und das Wort ward Fleisch und wohnte {Eig. zeltete} unter uns, voller Gnade und Wahrheit; ... denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade. Johannes 1,14+16


      Das hat der Herr für uns bewirkt. Gnade um Gnade... dort steht nichts mehr von der am Anfang erwähnten Wahrheit. (z. B. das da ein Mord vorliegt)

      Als letzte Frage: Wird durch den Tod eines Mörders was gut? Wie viele Menschen protestieren dagegen und auch bei einem Mörder bleiben Angehörige zurück welche in Trauer sind. Vor allem wenn zu unrecht die Todesstrafe ausgesprochen wurde.

      P.S.: Was ist mit Regierungen die in den Krieg ziehen und so viel Menschen, manchmal sogar unschuldige töten? Müsste man die nicht auch dafür zur Todesstrafe vorladen?

      So das sind vorerst mal meine Gedanken zu dem Thema. Sorry, dass es so ein langer Post ist.

      Lieben Gruß

      Ben
      Seid aber TÄTER des Wortes und nicht allein Hörer!!!

      Jakobus 1,22


      Man muss nicht immer die Wahrheit sagen, aber wenn man was sagt, muss es die Wahrheit sein!
      Hallo, hallo.

      Ich schreibe jetzt ein wenig im Affekt, aber ich bemühe mich, Haltung zu bewahren. 8o

      Die Todesstrafe finde ich mit dem christlichen Glauben überhaupt nicht vereinbar !!!
      Glücklicherweise haben June und Ben da schon ein paar sehr gute SAchen zu geschrieben, die ich aber noch um eine Stelle aus dem AT ergänzen möchte :

      Hesekiel 18;23
      Meinst du, daß ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht Gott der HERR, und nicht vielmehr daran, daß er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt?


      Und es war vor einigen Jahren die Jahreslosung :


      Klagelieder 3;22 ( + 23 )
      22Die Güte des HERRN ist's, daß wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, a 23sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß.


      Todesstrafe hat nun wirklich NICHTS mit Liebe, Gnade, Vergebung.... den Grundfesten unseres Glaubens zu tun - und man tut sich keinen Gefallen, wenn man sich auf´s AT beruft !!!

      Eine Studie in den USA belegt zudem, das die Kriminalitätsrate in den Bundesstaaten mit Todesstrafe höher ist, als in denen ohne !!!
      Und bei gut einem viertel der Verurteilten, die noch nicht hingerichtet wurden, musste das Urteil wieder aufgehoben werden, da es neue Beweise gab !! Und man sollte in den USA auch nicht darauf schauen, welche Hautfarbe die meisten Kandidaten in den Todeszellen haben - dann wird einem so richtig übel !

      Und ganz Grundsätzlich finde ich es falsch die Bibelstelle mit der Obrigkeit alleinstehend zu beurteilen, denn sie steht einmal im Kontext zum restlichen Römerbrief, und auch im Kontext zum ganzen NT !!!
      Und da haben die Apostel u.a. auch gesagt : Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen !

      Grüße

      Kai
      Hallo zusammen,

      trotz der späten Uhrzeit möchte ich mich auch mal zu Wort melden:

      Ihr begründet eure Kritik an der Todesstrafe hauptsächlich damit, dass diese Gott nicht entsprechen würde, dass Gott gnädig und gütig ist, und dass wir in der Zeit der Gnade leben. Das ist sicher alles richtig, aber ich denke, als Argument gegen die Todesstrafe zieht das nicht wirklich.

      Sicher ist Gott mit jedem Menschen absolut gnädig, sonst hätte kein Mensch überhaupt einen Hauch einer Chance zu Gott zu kommen. Gott spricht jeden Menschen an und gibt so jedem Menschen die Chance sich zu ihm zu bekehren (Hiob 33,29).

      Aber bedenkt, dass es neben dieser Seite der Gnade Gottes auch eine Seite der Regierungswege Gottes gibt, die manchmal auch mit dem Tod endet. So übergibt Gott die Regierung eines Landes beispielsweise einem König, dem er auch das Recht an die Hand gibt, einen Mörder mit dem Tod zu bestrafen (Römer 13,4). Diese Regierung wird in Römer 13 als Dienerin Gottes bezeichnet, die das Schwert trägt. Gott übergibt also der Obrigkeit einen verantwortungsvollen Umgang mit der Todesstrafe.

      Und bedenkt auch folgendes: Gott überlässt die Todesstrafe nicht nur den Menschen, sondern manchmal vollstreckt Gott die Todesstrafe in dieser Zeit selbst. Das tat Er bei Ananias und Saphria aufgrund deren Heuchelei (Apostelgeschichte 5); das tat Er bei mehreren Brüdern in der Versammlung in Korinth, weil diese unwürdig am Brotbrechen teilgenommen hatten (1.Korinther 11,29.30).
      Außerdem lässt Gott durch den Apostel Johannes mitteilen, dass es Sünde zum Tode gibt (1.Johannes 5,16). Eine solche Sünde führt für den Gläubigen nicht zum ewigen Tod, sondern er bleibt ein Kind Gottes. Gott kann aber mit ihm auf dieser Erde nicht mehr handeln.

      @Ben: Die Stellen, die du zitierst, um zu zeigen, dass noch andere Dinge des Todes würdig sind, stammen aus dem Gesetz, dass Gott dem Volk Israel gab. Daran dürfen wir uns heute nicht mehr direkt orientieren, denn wir sind nicht mehr unter Gesetz. Aber die Todesstrafe hat nicht direktes mit dem Gesetz zu tun, da Gott schon lange Zeit vorher gebot, dass jemand, der einen anderen Menschen ermordet, selbst getötet werden soll (1.Mose 9,6). Und diese Verse in 1.Mose 9 sind (so habe ich es bisher immer verstanden) universell für alle Zeitepochen zu verstehen, z.B. auch Verbot von Blut essen, Aufforderung zum sich Fortpflanzen, Tiere dürfen gegessen werden.

      Soweit meine Gedanken dazu.

      Viele Grüße
      Christopher
      Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, um damit zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.
      (Jim Elliot, Missionar)
      Original von Christopher
      Ihr begründet eure Kritik an der Todesstrafe hauptsächlich damit, dass diese Gott nicht entsprechen würde, dass Gott gnädig und gütig ist, und dass wir in der Zeit der Gnade leben. Das ist sicher alles richtig, aber ich denke, als Argument gegen die Todesstrafe zieht das nicht wirklich.


      Nebenbei wurde aber auch aufgeführt, das 1. die Rechtslage oft zweifelhaft ist, was bedeutet, das unschuldige hingerichtet werden ! Und 2. Die Abschrekende Wirkung, die die Todesstrafe wohl haben soll einfach nicht funktioniert !
      Und warum zieht das Argument nicht ??? Als Christen wollen wir uns doch verändern lassen, und Jesus immer ähnlicher werden !!?!! Und Jesus hat sich nicht für die Todesstrafe ausgesprochen, vielmehr ist von IHM zu hören : Wer mit dem Schwert richtet, der soll durch das Schwert gerichtet werden !


      Aber bedenkt, dass es neben dieser Seite der Gnade Gottes auch eine Seite der Regierungswege Gottes gibt, die manchmal auch mit dem Tod endet. So übergibt Gott die Regierung eines Landes beispielsweise einem König, dem er auch das Recht an die Hand gibt, einen Mörder mit dem Tod zu bestrafen (Römer 13,4). Diese Regierung wird in Römer 13 als Dienerin Gottes bezeichnet, die das Schwert trägt. Gott übergibt also der Obrigkeit einen verantwortungsvollen Umgang mit der Todesstrafe.


      Ich denke, das Problem ist, das nicht zwischen Christ und Gesellschaft getrennt wird ! Es mag ja durchaus sein, es ist wohl auch so, das Gott Regierungen benutzt, einsetzt, absetzt.... und ihnen auch das "Recht", zumindestens die Möglichkeit der Todesstrafe einräumt.
      Aber das sind Regierungen von dieser Welt ! Und unser "Königreich" ist halt nicht von dieser Welt. Das was wir hoffen und glauben, hat mit dieser Welt nicht mehr viel zu tun ! Wir unterliegen nicht mehr dem Gesetz, eigendlich keinem Gesetz, wenn man so will. Unser "Gesetz ist das, das wir Gott von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit ganzem Verstand lieben wollen, UND unseren Nächsten wie uns selbst !!!

      Was Jesus von denen Erwartet, die IHM nachfolgen, dürfte etwas anderes sein, als das was Gott mit Regierungen im Sinn hat!


      Und bedenkt auch folgendes: Gott überlässt die Todesstrafe nicht nur den Menschen, sondern manchmal vollstreckt Gott die Todesstrafe in dieser Zeit selbst. Das tat Er bei Ananias und Saphria aufgrund deren Heuchelei (Apostelgeschichte 5); das tat Er bei mehreren Brüdern in der Versammlung in Korinth, weil diese unwürdig am Brotbrechen teilgenommen hatten (1.Korinther 11,29.30).
      Außerdem lässt Gott durch den Apostel Johannes mitteilen, dass es Sünde zum Tode gibt (1.Johannes 5,16). Eine solche Sünde führt für den Gläubigen nicht zum ewigen Tod, sondern er bleibt ein Kind Gottes. Gott kann aber mit ihm auf dieser Erde nicht mehr handeln.


      Wo steht denn, das Gott an Ananias und Saphira die Todesstrafe vollstreckt hat ??? Sie sind Tod umgefallen, aber von einem dierekten Einwirken Gottes steht da nichts.

      Auch die Stelle im 1. Korinther 11, 29.30 spricht nicht von der Todesstrafe !

      Und das die Sünde zum Tod führt, dürtfe allgemein bekannt sein, nur das Gott dann der Richter ist und nicht eine menschliche Regierung und Gericht !


      Grüße

      Kai
      Ihr Lieben Schreiberlinge,

      erst einmal herzlichen Dank an Kai, der mir den Bibel-Link geschickt hat. Jetzt kann ich die Bibel zitieren, ohne sie abzutippen. :]
      Um auf das Thema zurück zu kommen hier einige Fakten zum Thema Todesstrafe:
      Die Todesstrafe
      · Wird auch an Menschen verhängt, die zur Tatzeit minderjährig waren.
      · Wird immer mal wieder an unschuldigen vollstreckt.
      · Wird in den USA häufiger an schwarzen als an weißen Menschen vollstreckt.
      · Schreckt nachweislich nicht ab, Straftaten zu begehen.
      · Wird nicht nur verhängt, wenn es um Tötungsverbrechen geht
      · Die Verfahren sind aufgrund der vielen Instanzen und Gnadengesuche sowie der Sicherheitsverwahrung exorbitant teuer.
      · Wird nicht mit dem Schwert verübt, sondern durch Erschießen, den elektrischen Stuhl, die Giftspritze, sie verhängt sich nicht von selbst. Wer soll es tun und diese Schuld auf sich laden. Würdest du es tun wollen?
      · Wird im neuen Testament nicht „verordnet“.

      Nun habe ich natürlich gleich noch mal die entsprechende Stelle im Römerbrief nachgeschlagen.
      „Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: sie ist Gottes Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut.“

      Kein Staat wird wohl darum herumkommen, das Strafgericht zu vollziehen. Diese Stelle als Befürwortung der Todesstrafe auszulegen, finde ich allerdings mehr als gewagt. Dies insbesondere dann, wenn ich noch einmal meinen Blick auf die hier ja bereits zitierte Stelle der Begegnung zwischen Jesus und der Ehebrecherin richte. Nicht zuletzt ist stattliche Gewalt zu Genüge vorhanden – zu Recht, und manchmal auch zu Unrecht.
      Christopher, Du schreibst: „Gott spricht jeden Menschen an und gibt so jedem Menschen die Chance sich zu ihm zu bekehren (Hiob 33,29). Das ist sicher richtig, die Frage ist nur, wann. Vielleicht hast Du ja mal die Gelegenheit, Dir von einem Obdachlosen, einem psychisch kranken oder einem süchtigen Menschen die Lebensgeschichte berichten zu lassen.

      Versteh das bitte als Hinweis, nicht ansatzweise arrogant: Mit der „Ist-Ja-Selber-Schuld-Muss-Ja-Sowas-Nicht-Machen-Mentalität“ machen wir es uns zu leicht. Diese Welt ist anders. Wenn Du mich fragst: Wenn wir Christen uns nicht auf die Seite der Benachteiligten stellen, wer soll es dann tun?

      In diesem Sinne herzliche nachweihnachtliche Grüße von June