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dicksmith

Foren-Mitglied

  • »dicksmith« ist männlich

Beiträge: 23

Wohnort: Aus dem schönen Sauerland...

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21

Montag, 31. Januar 2005, 11:13

RE: Verhütung

Was die Verhütung betrifft, so würde ich sagen, dass dieser Eingriff in die Biologie ein Zeichen von Misstrauen Gott gegenüber ist. Denn wenn ich Gott vertraue, so glaube ich auch, dass er ganz genau weiß, wie mein Leben verläuft, bzw. verlaufen wird. Und ich weiß, dass er den besten Weg für mein Leben hat und dazu gehören ALLE Kinder, die Gott schenkt. Ich persönlich habe 6 Brüder (ist nicht immer leicht... :() doch im Grunde genommen ist dieses die bestmöglichste Variante unserer Familie!
MfG dicksmith

22

Montag, 14. Februar 2005, 11:56

RE: Verhütung

@dicksmith

Meinst Du das wirklich ? Also ich verstehe schon genau deine Einstellung,aber es ist nicht jede Frau so stark und kann 6 oder mehr Kinder bekommen und erziehen! Der Mann gehört natürlich auch dazu!
Wofür hat Gott uns den Verstand gegeben!? ;) Also leider gibt es auch negative Beispiele wo genau so gehandelt wurde. :(
Es entspricht nicht dem Wesen jeder Familie so viele Kinder zu haben.


Gruß Jan
Psalm 27

itsme

Foren-Mitglied

  • »itsme« ist männlich

Beiträge: 10

Wohnort: OstWestfalenLippe

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23

Montag, 14. Februar 2005, 13:36

Ich schließe mich der Meinung von dicksmith und victor an.

Wenn ihr von Familien mit vielen Kindern sprecht, sind es wahre Christen oder nicht? Denn ich habe noch nie von einer christlichen Familie mit vielen Kindern gehört, die wegen dem Kinderreichtum Probleme hätten oder das es denen schlecht geht. Meine Verlobte hat hat eine Tante mit 20 -zwanzig- Kindern und da möchte keiner auch nur ein Geschwisterchen vermissen.
Kenne mich jetzt´nicht so aus, abe rich glaube nicht, das es kostspielig ist viele Kinder zu haben. Wir sind fünf Geschwister uns geht es sehr gut. In meinem Freundeskreis ist es eigentlich selten weniger als vier Geschwister zu haben und allen geht es gut.
Der Herr sorgt für die Seinen.
Beurteile einen Menschen nie nach seiner Fröhlichkeit, denn wie oft habe ich schon gelacht um nicht weinen zu müssen.

24

Montag, 14. Februar 2005, 21:18

Verantwortung - Berufung übernehmen

Hallo zusammen,

dieses Thema hat auch viel mit Glauben/Vertrauen zu tun.

Ich bin in einer Familie groß geworden, wo meine Eltern ganz bewußt im Vertrauen in Gott ihre Sexualität gelebt haben ohne jegliche "mechanische" Verhütung. Ich habe noch 8 Geschwister in der Staffelung Jahgang 61 bis 73. Wenn Gott gewollt hätte wär auch noch eins mehr dabei und nach Jahrgang 73 auch noch etliche mehr ( wogegen ich sicher nichts hätte ) das vertrauen meiner Eltern durfte diesbezgl. so groß sein zu Gott, das Sie wissen durften Gott weiß wann "genug" ist. Es ist begrüßenswert wenn mann /frau so leben können, aber wir sollten daraus kein muss erzeugen. Denn auch die Entscheidung zu sagen wir "greifen" ein ist uns gegeben.
Jede Entscheidung hat entsprechende Auswirkungen die wir dann auch zu tragen haben ( sei es im "Postiven" wie "Negativen" ).


Verlaß dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlaß dich nicht
auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen,
so wird er dich recht führen. Spr.3,5



Frage am Rande:
wenn du bewußt in der Ausübung deiner Sexualität in der Ehe die "Empfängisbereite Zeit" auslässt, ist dies ein "manipolieren" bzw.
einem eingreifen nicht gleichzusetzen?

pps: wer in diesem Forum ist eigentlich verheiratet und spricht nicht bisher nur von der Theorie?

25

Freitag, 18. Februar 2005, 20:12

RE: Verantwortung - Berufung übernehmen

@all



ich kenne christliche, gläubige Familie wo es finanziell nicht so rund läuft! :(
Ist es nicht etwas zu naiv, Wenn es es einfach heißt wenn Kinder kommen, dann bekommen wir auch die finanzielle Unterstützung!? Wo bleibt da der Verstand!? Aber das ist nur meine Meinung!
Ich denke dass man natürlich mit den Konsequenzen leben muss.
Als Eltern hat man doch seinen Kindern gegenüber eine Verantwortung! Das heißt auch nicht nur von der "Hand in den Mund zuleben!?


Ich gehöre aber auch noch zum Club der Theoretiker :D

Gruß Jan
Psalm 27

Gast Null

unregistriert

26

Donnerstag, 10. März 2005, 23:54

was ich hier so lese erschreckt mich total.
keine Verhütung? Ja wo leben wir denn? wozu hat Gott uns das Wissen um unseren Körper geschenkt?
und ihr Männer, die ihr meint, 8 Kinder und mehr sind normal - was ist eure Frau für euch,eine Gebärmaschine?Findet ihr es gut wenn sie über Jahre dauerschwanger ist und irgendwann mit 40 oder so aussieht wie ne Alte, mit Schlabberbauch,fett,grau,erschöpft und ausgepowert, während andere Frauen in dem Alter erst richtig aufdrehen?
Ich hoffe nur,dass ihr keine findet,die sich das gefallen lässt.

Gast Null

unregistriert

27

Freitag, 11. März 2005, 00:29

Zitat

Was die Verhütung betrifft, so würde ich sagen, dass dieser Eingriff in die Biologie ein Zeichen von Misstrauen Gott gegenüber ist. Denn wenn ich Gott vertraue, so glaube ich auch, dass er ganz genau weiß, wie mein Leben verläuft, bzw. verlaufen wird


dann müsste ja jeder andere Eingriff medizinischer oder biologischer Art auch Misstrauen sein!
Klar weiss Gott, wie es in unserem Leben weitergeht, das heisst für uns aber nicht, dass wir uns zurücklehnen und ihn machen lassen sollen, er erwartet von uns schon Entscheidungen und den bewussten,verantwortungsvollen Umgang mit unserem Wissen.

28

Freitag, 11. März 2005, 00:45

Hallo,

ich möchte zu diesem Thema einfach mal anmerken, dass die Bibel vor ca. 2000 Jahren vollendet worden ist, und dass damals etwas andere (medizinische) Bedingungen auf der Erde herrschten. Zum Beispiel erreichten zur Zeit der römischen Republik (das war etwa vor 2100 Jahren) nur ca. 45% einer Generation das zweite Lebensjahr (Yan Thomas: Rom: Väter als Bürger in einer Stadt der Väter, in: A. Burguiere (u.a.): Geschichte der Familie, Frankfurt/New York, 1998.)!!! Damit zwei bis drei Kinder überhaupt die Pubertät erlebten, musste eine Frau ca. 4-5 Kinder in die Welt setzen. Und diese Zustäde gab es hiezulande bis zur Erfindung der Hygiene (nur mal am Rande bemerkt). Ich denke, dass wir das Wort Gottes, wie Jan schon sagte, auch mit dem Verstand lesen und auslegen sollten. Und da ergibt sich für mich die Folgerung, dass ich nicht prinzipiell gut ist, heute 6-8 Kinder in die Welt zu setzen, auch wenn es ein Segen ist (Geld kann auch ein Segen sein, und dennoch ist es nicht immer gut, viel davon zu haben).
Außerdem finde ich, dass die als einzige die Eltern in Abhängigkeit von dem Herrn entscheiden sollen, wie viele Kinder sie haben wollen/können (Zitat Karl Heinz Weber am 19.02.2005 in Hamburg).

Gruß
Freimut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Freimut« (11. März 2005, 00:48)


29

Freitag, 11. März 2005, 15:06

sehr schön!!!!!!

xxx beitrag löschen
Psalm 27

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jan« (11. April 2005, 10:43)


hab i net...

unregistriert

30

Mittwoch, 16. März 2005, 12:30

RE: Verhütung

Hallöle,

bei einigen Beiträgen kommt das Problem auf Verstand oder Glaube.

Gerne zitiert: Spr3,5
Folgerung: keine Verhütung, trotzdem sex (1.kor7,5) --> Gott wird schon wissen wieviele Kinder gut sind...

Sorry, aber das ist ein total abgefahrenes Verständnis von Glaube!

Mit meinem Verstand weiß ich, dass bei gesunden Menschen Sex auf die Dauer zu einer Schwangerschaft führt. Das was da biologisch abläuft kann man heute ziemlich genau nachvollziehen. Wenn ich das weiß, dann ist die Aussage "Gott wird schon wissen wieviele Kinder gut sind" durch ein wenig Rechnerei zu beantworten. In 30 Jahren kann man dann so 15 Kinder machen (?). Wenn ich jetzt erwarte, dass Gott übernatürlich eingreift und den biologischen Ablauf des Kinderkriegens irgendwie unterbricht (wir nennen das heute "Verhüten"), dann mal eine Frage: Wo hat Gott zugesagt, dass er soetwas tun will? Ich kenne keine Bibelstelle. Wenn ich von Gott jedoch etwas verlange was er mir nicht zugesagt hat, dann kann ich sehr lange auf sein Handeln warten. Wenn ich mein "warten" dann noch Glauben nenne...übel daneben. Glaube heißt, sich auf konkrete zusagen Gottes verlassen.

Was ist jetzt aber mit Spr3,5? Gott hat uns in der Bibel eine Menge Anweisungen gegeben. Das sind oft Dinge, die heute kein normaler Mensch mehr als sinnvoll oder umsetzbar ansieht. Man lese die Bergpredigt und achte auf die Art und Weise wie Christen mit Anklge, Rechtsanwalt und Gericht umgehen soll...Wer würde sich freiwillig übervorteilen lassen, wenn er angeklagt wird?! Da kommt der Glaube ins Spiel. Ich handle auf Gottes Gebote hin, dh. ich gehorche, obwohl das meinem Verstand und meiner Erfahrung wiederspricht. Dann wird Gott handeln.

Was Familienplanung angeht kommt denke ich noch ein weiterer Aspekt hinzu. Gott schreibt mir nicht vor, wieviele Kinder ich haben muss. Ich muss hier wie in allen Fragen des Lebens meine Entscheidung so fällen, dass ich Gottes Plan für mein Leben bestmöglich ausleben kann. Das nennt die Bibel "Weisheit". Wer einfach drauflos zeugt, der verletzt dieses Prinzip. Man könnte sich z.B. die Frage stellen, für wieviele Kinder kann ich ausreichend dasein (Zeit, Gebet,...) ohne meine Aufgaben für Gott in der Gemeinde oder sonstwo aufzugeben oder grob einzuschränken? Schöner formuliert als gemeint. Was ich sagen will ist, dass man eine Verantwortung für Kinder hat. Kinder zeugen ohne für sie dasein zu können ist meiner Meinung nach gar nicht weise, sondern eine grobe Frechheit, mies und lieblos. Auf so Leute habe ich voll den Hals (Grrrrrrrrr).

Verhütung ist meiner Meinung nach neutral (sofern die Methode keine sehr frühe Abtreibung ist) kann aber oft sehr weise sein...

Viele Grüße
Jaz

Ps: Einige Strategen benutzen Sätze wie "Das ist ganz klar Sünde" ohne dabei auf eine Bibelstelle direkt bezug zu nehmen. Da krieg ich Herpes bei!! Wenn ihr moralische Grundsätze aus Stellen ableitet, dann nennt eure Aussagen "Anwendungen" und beahuptet nicht, dass ihr gerade ein biblisches Dogma verkündet. Echt ey...So tschö.

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