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Christopher

Foren-Mitglied

  • »Christopher« ist männlich

Beiträge: 136

Wohnort: Okarben (Wetteraukreis)

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11

Freitag, 30. Juli 2004, 00:40

Verstand und Vertrauen

Hallo zusammen,

bisher war meine Sichtweise des Themas so wie disciple das gesagt hat. Aber ich bin durch die Aussagen von Charlotte doch ins Nachdenken gekommen, so dass ich nun eine Frage habe, die sich wohl auf das Thema Verhütung bezieht, aber doch auch weitere Anwendungsgebiete einschließt.

Meine Frage möchte ich anhand eines Beispiels verdeutlichen: Ein Ehepaar hat zwei Kinder, aber beide Partner sind zu dem Schluss gekommen, dass sie es einfach nicht mehr schaffen noch weitere Kinder zu erziehen. Sie wollen nicht (und das wäre bestimmt auch nicht der richtige Weg) auf den Geschlechtsverkehr verzichten, aber sie wollen doch verantwortungsvoll handeln.

Nun stellen sich doch mehrere Fragen:
Ist es verantwortungslos, nicht zu verhüten, und darauf zu vertrauen, dass Gott, wenn er weitere Kinder schenkt, auch die Kraft zur richtigen Erziehung gibt???
Oder sollte das Ehepaar ihren Verstand gebrauchen (den Gott uns Menschen geschenkt hat, und den wir doch auch normalerweise einsetzen sollen) und verhüten???

Ich denke dass diese beiden Ansichten, also Vertrauen contra Verstand, eine wichtige Frage aufwerfen. Wie weit sollten wir unseren Verstand gebrauchen?

Was denkt ihr darüber?

Viele Grüße
Christopher
Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, um damit zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.
(Jim Elliot, Missionar)

12

Freitag, 30. Juli 2004, 11:15

RE: Verstand und Vertrauen

@Christopher

Hey kennen wir uns ? egal, also es ist doch wie in anderen Lebensbereichen auch ! ? Ist vielleicht ein krasses Beispiel, aber wieso tretten Gläubige in den Adac ein oder haben Lebensversicherungen etc. Vertrauen sie nicht auf ihren Herrn ? Muß wohl jeder selbst für sich wissen wie weit sein Glaube reicht ! Aber ganz ehrlich ich würde es echt etwas dumm finden, wenn ein Ehepaar keine Kinder mehr versorgen kann und doch noch welche bekommt auf Grund von keiner Verhütung ! Ich kenne solche Familie und das ist echt kein schönes Bild ! Klar, ihn wird geholfen, aber möchtest Du mit deiner Familie aus der Altkleidersammlung leben? Verstand und Vernuntft sollten man auch als Christ nicht total ausschalten oder ?

gruß Jan
Psalm 27

Charlotte

unregistriert

13

Freitag, 30. Juli 2004, 13:17

Und das Gegenteil von Verhütung?

@all

Jan und ich haben noch privat das Thema etwas weiterdiskutiert und sind an einer Frage angekommen, zu der wir gerne Eure Meinung hören würden.
Es geht um künstliche Befruchtung.
Was ist denn eigentlich wenn einem Paar der Kinderwunsch verwehrt bleibt und es einfach 'nicht klappt'? Darf man dann nachhelfen?

Ein schönes Wochenende

Charlotte

14

Freitag, 30. Juli 2004, 13:45

@ Charlotte

*lach* ...privat weiter diskutiert, sehr cool ! *lach*

Aber vielleicht ist das schon ein neues Thema, daher setzte ich ihn in einen neuen Tread,okay ?


Danke gruß Jan
Psalm 27

Christopher

Foren-Mitglied

  • »Christopher« ist männlich

Beiträge: 136

Wohnort: Okarben (Wetteraukreis)

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15

Freitag, 30. Juli 2004, 13:55

@Jan: Ja, wir "kennen" uns ein wenig. Du warst bei meinem Bruder Tobias auf dem Geburtstag.

Ich bin auch aufgrund von Sprüche 3,5: "Vertraue auf Jehova mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand." ins Nachdenken gekommen. Weil das viele Gläubige machen, muss das ja nicht richtig sein.

Aber ich denke, dass du schon recht hast, dass wir unseren Verstand einsetzen sollten. Was ich mich zur Zeit nur frage ist: Wie weit dürfen wir unseren Verstand einsetzen? Und "ab wann" beginnt das pure Vertrauen?

Andererseits steht in Sprüche 3,5, dass wir unseren Verstand NICHT gebrauchen sollen. Oder wende ich das falsch an??? Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege!!! Was denkt ihr?

Vielleicht liegt der Schlüssel auch darin, dass hier "stütze dich nicht" und nicht "benutze nicht" steht, oder?

Viele Grüße
Christopher
Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, um damit zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.
(Jim Elliot, Missionar)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christopher« (30. Juli 2004, 13:59)


16

Freitag, 30. Juli 2004, 14:13

@Christopher !


Hi, ich wußte es doch ! *grins*

Also die Stellen hast DU gut angeführt ! Wirst ja langsam wie Dein Bruder ! *respekt*
Also die Stellen stimmen schon, es kommt darauf an wie DU persönlich sie für Dich auslegst ! ?
Also ich würde das nicht ganz starr so beurteilen ! Aber was sagen die Anderen ? Alle im Urlaub ? *grins*


gruß Jan
Psalm 27

Charlotte

unregistriert

17

Freitag, 30. Juli 2004, 22:47

@ Christopher

Aus meiner Sicht, hast Du den entscheidenen Punkt schon selber geschrieben. In meiner Bibelübersetzung heißt Sprüche 3,5 "...und verlasse dich nicht auf deinen Verstand..." Du sollst ihn natürlich benutzen, denn dafür ist er Dir gegeben. Aber Du kannst mit dem Verstand nicht alles begreifen, was von Gott gewollt ist. Deshalb sollst Du ihn nicht als letzten Maßstab und Rückhalt setzen, denn dies muss immer der Glaube bleiben. Dies befreit Dich jedoch nicht von der Verantwortung Dein Leben verantwortungsvoll zu führen. Mir gefällt das Beispiel von Jan. Eine Lebensversicherung abzuschließen ist sicher keine Sünde solang es nicht darum geht soviel Geld wie möglich anzuhäufen, sondern um ein grundsätzliche Vorsorge für die Zeit nach der Berufstätigkeit und die Familie die ja meist finanziell von einem abhängig ist.
Na ja, dies jetzt noch weiter auszuführen würde dann wahrscheinlich ebenfalls in einen neuen Thread gehören, aber vielleicht hilft Dir dieser mein Interpretationsansatz ja auch schon etwas.

Gute Nacht
Charlotte

18

Donnerstag, 2. September 2004, 00:07

Verhütung

Hallo Ihr Lieben,

ja also - ich hab mir alles hier sehr aufmerksam durchgelesen und möchte nun doch meinen Senf dazu geben:
Warum soll man nicht verhüten?
Ich kann keine Stelle in der Bibel finden, wo das verboten ist. Die Sexualität ist ein Geschenk Gottes für Eheleute zur *Erbauung*, die aber m.E. nicht unbedingt jedes Mal zur Kinderzeugung dienen muss.
Denn wenn hätten wir bald wieder Verhältnisse wie vor dem 1. Weltkrieg, wo es an der Tagesordnung war, dass ein Paar 12 oder mehr Kinder hatte - die Frau war dauerschwanger und damit mit 40 ausgepowert, alt und grau.
Gott hat uns Verstand und in der heutigen Zeit auch Wissen über unseren Körper gegeben und ich finde, wir sollten das gebrauchen.
Bei den unterschiedlichen Verhütungsmethoden sollten wir allerdings drauf achten, dass auch wirklich eine Verhütung stattfindet,d.h. dass erst gar keine Befruchtung stattfindet - es gibt nämlich einige - die herkömmliche Spirale z.B. - die lediglich eine Einnistung des befruchteten Eis verhindert. Das lehne ich natürlich auch ab, da es mit einer Abtreibung gleich kommt.
Grundsätzlich ist natürlich immer die Situation jedes einzelnen Paares entscheidend und man darf nicht verallgemeinern.
Wer sich dazu berufen fühlt, viele Kinder zu haben und sich dabei wohlfühlt - warum nicht?
Aber die Regel ist doch wohl eher, dass einem 2 bis 3 Kinder *reichen*, besonders, wenn womöglich noch ein chronisch krankes oder behindertes dabei ist.
Ich habe 2 Kinder ( Zwillies), die in wenigen Tagen 19 werden - ich liebe diese Kinder und habe die Erfahrungen und Erlebnisse mit ihnen echt genossen - aber nu is auch genug und ich bin froh, dass ich sie soweit habe, wie sie jetzt sind.
In meinem Profil könnt Ihr lesen, dass ich bald 51 werde - ja, und nun sagt mal echt - soll ich es heute nochmal drauf ankommen lassen, schwanger zu werden? Rein biologisch wäre ich nämlich immer noch in der Lage dazu ( ja ja - fg ) - aber nee - ich hätt gar nicht mehr die Nerven, abgesehen von inzwischen gesundheitlichen Einbußen.
Wenn ich manche hier so lese, hiesse das, auf erfüllende Sexualität zu verzichten - och nö........

ganz liebe Grüße an alle Beate

19

Freitag, 3. September 2004, 18:27

RE: Verhütung

*grins*


@beate

Applaus, Applaus!
Endlich mal jemand mit meiner Meinung! Weiter so! *grins*
Psalm 27

20

Freitag, 28. Januar 2005, 13:08

RE: Verhütung

Das Thema ist vielleicht schon begraben und doch möchte ich, da ich erst vor kurzem auf diese Seite gstoßen bin, meine MEinung hierzu sagen.

Beim durchlesen der Beiträge musste ich immer wieder an einen Vers denken wo es ungefähr heißt "Gott legt uns eine Last auf aber nie soviel das wir es nicht tragen könnten".

Wenn man Kinder als eine Last bezeichnen kann, so denke ich, da kein Kind ohne Gottes Willen geboren wird, dass Gott ganz genau weiß wieviele Kinder ein Elternpaar "ertragen" kann.

Deswegen sollten wir hier unser Vertrauen völlig auf Gott setzen und nicht auf irgendwelche Mittel wie Verhütung.

ICh komme selbst aus eienr Familie mit Acht Kindern und bin froh so aufgewachsen zu sein.

Wenn die Eltern in diesem Bereich selbst eingreifen, so kann dieses zu großen Folgen führen.

Gruß Victor

Zitat

Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
Matthias Claudius

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