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1

Sonntag, 12. Dezember 2010, 22:58

Suche Bibelvers

Hallo,
ich suche derzeit einen Bibelvers zu folgendem Thema:
Der Vers soll aussagen, dass sofer Schuld vorhanden ist, Geistlicher Wachstum geschwächt oder gar nicht vorhanden ist.

Das Thema deckt sich ja mit der Bibel, leider fehlt mir aber ein Vers der dies konkret Aussagt... :huh:

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

Danke im Vorraus!

MfG David

2

Montag, 13. Dezember 2010, 18:14

RE: Suche Bibelvers

Hi lieber David!



danke erstmal für deine herausfordernde Frage.

Es wär cool, nen par mehr Hintergrundinfos zu haben:




sofern Schuld vorhanden ist, Geistlicher Wachstum geschwächt oder gar nicht vorhanden ist

Das Thema deckt sich ja mit der Bibel.

Ich kenn mich in der Thematik nicht so aus und es wäre schön und wichtig für mich, wenn du das (mit Bibelbeispielen zu dem Thema) näher erklären könntest.



Danke, wenn du dir Zeit zum Antworten nimmst.



peace, lakost

3

Dienstag, 14. Dezember 2010, 21:50

Hallo ihr lieben,
vielen dank an alle die den Beitrag gelesen oder sich vllt. noch Gedanken darüber gemacht haben.

Also zu den Hintergrundinformationen:

Neulich ging meine Festplatte meines Notebooks kaputt(war überhitzt:().
Das Problem war eben, dass diese Festplatte beschädigt war, aber noch ging. D.h. alle paar Minuten blieben etwa Filme stehen oder Programme wie Word benötigten mehrere Minuten zum booten obwohl das innerhalb weniger Sekunden geht...

Und irgendwann kam ich dann auf die Idee, dass es sich mit dieser Festplatte genauso verhält wie mit uns:

Wenn bei uns Schuld vorliegt(also ein Fehler der uns Beschädigt hat) und wir diese Schuld beispielsweise bewusst zurückhalten und nicht bekennen, geht es uns ähnlich wie dieser Festplatte:
Auch wir werden dann im Glauben langsam oder im schlimmsten falle gar nicht mehr voran kommen(wachsen).

Und wegen diesen Gedanken wollte ich dann einmal nach einem passenden Bibelvers suchen, habe leider keinen gefunden...

Doch weil ich der Meinung bin, dass wir dieses Thema bestimmt vielleicht in den Paulinischen Briefen auffinden, wollte ich euch einfach mal fragen, ob euch vllt. ein passender Vers einfällt... :thumbup:

Und das ist jetzt die erwartete Hintergrundinfo ;)

MfG David

4

Mittwoch, 15. Dezember 2010, 12:28

Hallo David,

vielleicht gibt der folgende Abschnitt deine Gedanken etwas wieder:

Zitat

1.Korinther 3 (Schlachter2000)

1 Und ich, meine Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu geistlichen, sondern als zu fleischlichen [Menschen]1, als zu Unmündigen2 in Christus.

2 Milch habe ich euch zu trinken gegeben und nicht feste Speise; denn ihr konntet sie nicht vertragen, ja ihr könnt sie auch jetzt noch nicht vertragen,
3 denn ihr seid noch fleischlich. Solange nämlich Eifersucht und Streit und Zwietracht unter euch sind, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt nach Menschenweise?
4 Denn wenn einer sagt: Ich gehöre zu Paulus! der andere aber: Ich zu Apollos! — seid ihr da nicht fleischlich?
Die Gläubigen in Korinth konnten feste Speise nicht vertrage, weil Sünde vorlag. Das heißt sie waren im geistliche nocht nicht genug gewachsen.

Das fiel mir so spontan dazu ein.

Zitat

Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
Matthias Claudius

5

Mittwoch, 15. Dezember 2010, 23:04

Hallo David,

dann will ich auch mal einen Gedanken beisteuern. Ein konkreter Vers, der wörtlich „Wenn du tust, dann … bzw. Wenn du nicht tust, dann …“, der ist mir nicht bekannt.
Aber es gibt etliche warnende Beispiele in Gottes Wort, woraus sich so eine Wahrheit, „Was passiert, wenn …“ ergibt. Viktor hat die Korinther angeführt, und mir fielen bei deiner Frage die Hebräer ein.

Sie hatten einen jüdischen Hintergrund, und etliche von ihnen haben sich echt bekehrt, andere bekannten sich formal zum Christentum, ohne wiedergeboren zu sein.

Bleiben wir mal bei der ersten Gruppe, und was wir für uns daraus lernen können.
Sie litten unter Verfolgung, Ausschluss, Familienstreitigkeiten, öffentlicher Verspottung, sahen täglich den Tod als Märtyrer vor sich und viele andere negative Dinge.

Da kippten viele um, zumal die gesetzestreuen Juden ihnen immer wieder vormalten „Ihr braucht ja nur Christus zu verleugnen – dann ist alles wieder okay, ihr seid wieder echte Hebräer als Kinder Abrahams und braucht nicht mehr unter dem schlimmen Druck als Christ zu leiden. Schau, was wir im Judentum alles haben, möchtest du da nicht wieder voll mitmachen und dazugehören?“

Das kann man leicht auf uns als Christen projizieren, richtig? Da kommen Zweifel auf, Unzufriedenheit, warum eigentlich Bibel lesen, in die Stunden gehen, mich hier und davon distanzieren … geht doch auch anders, so als U-Boot-Christ tauche ich ab und an mal auf – aber sonst dümple ich unter Wasser dahin, und keiner sieht mich, ich falle nicht auf.“

Dann müsste auch uns der Vers aus Hebr 5, ab V 11 in den Ohren klingeln:

Zitat

„Darüber haben wir viel zu sagen,
und es lässt sich schwer darlegen, WEIL IHR IM HÖREN TRÄGE GEWORDEN SEID.
Denn während ihr der Zeit nach LEHRER SEIN SOLLTET, habt ihr wieder nötig, dass man EUCH LEHRE, was die Aussprüche Gottes sind;
Und IHR SEID SOLCHE GEWORDEN, die Milch nötig haben und nicht feste Speise.
Denn jeder, der noch Milch genießt, ist unerfahren im Wort der Gerechtigkeit, denn ER IST EIN UNMÜNDIGER;
Die feste Speise aber ist für ERWACHSENE, die infolge der Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten wie auch des Bösen.“

Fazit: Sie hatten es echt schon gut drauf, hatten Erkenntnis, hatten Bibelverständnis, freuten sich am HERRn, konnten so ein richtiges geistliches Schnitzel vertragen … Dann schrumpfte das alles auf einen jämmerlichen Rest zusammen, weil sie in ihrem geistlichen Leben untreu geworden waren, nicht wachsam waren, dem Druck nicht standhielten. Stillstand ist Rückschritt, bis dahin, dass sie nur noch ein bisschen Milch schlabbern konnten. Selbst die musste ihnen noch gegeben werden, wie einem kleinen Säugling, statt dass sie als geistlich Erwachsene andere „nähren“ konnten.

Es ist sehr beschämend, dass so ein Zustand bei einem Gläubigen eintreten kann. Doch dieses warnende Beispiel zeigt, dass es möglich ist. Wie mager für einen Selbst, wie traurig für die Beziehung zum HERRn und welche Auswirkungen auf die ganze persönliche Zukunft!
Sicher gibt es darum auch so viele Stellen, die uns auffordern, zu „wachsen“ . Hinwachsen zu Ihm, der das Haupt ist … wachsen in der Gnade und Erkenntnis unseres HERRn Jesus Christus … such mal nach diesen Stellen, es lohnt sich!

Mit liebem Gruß von Vroni. :)

6

Donnerstag, 16. Dezember 2010, 22:59

Hallo,
vielen Dank für eure Guten Antworten!

Ich finde es schön, dass ihr euch die Zeit genommen habt, um mir zu helfen.
Wie es scheint gibt es wahrscheinlich keinen einzelnen Vers,der dieses Thema wiederspiegelt. Zumindest habe ich jetzt aber eine konkrete Passage die sich mit meinem Thema deckt.

Nochmals vielen Dank!

MfG David

7

Mittwoch, 29. Dezember 2010, 00:13

-

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sabrina« (16. Februar 2014, 22:27)


8

Mittwoch, 29. Dezember 2010, 00:18

Hey Veilchen,

Tausend dank, der passt ja sehr gut:)

Ich wünsche dir und allen die dies lesen ein gesegnetes neues Jahr.

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