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Dienstag, 15. Dezember 2009, 20:13

Marc Isaac:"Kreationismus kann zur Glaubenskrise führen"

Bitte nach "Weltanschauungen im Licht der Bibel" verschieben. ;-)

Hallo Forum,
ich möchte ma kurz aus "Index to Creationist Claims - Evolution is Atheistic" zitieren:

Zitat

Anyone worried about atheism should be more concerned about creationism. Creationism can lead to a crisis of faith when people discover that its claims are false and its tactics frequently dishonest. This has led some people to abandon religion altogether* (Greene n.d.). It has led others to a qualitatively different understanding of Christianity (Morton 2000)

Zu deutsch: Kreationismus kann zur Glaubenskrise führne, wenn Gläubige herausfinden, dass dessen Behauptungen falsch sind und die seine Taktiken meist unehrlich. Die hat bei einigen dazu geführt, die gesamte Religion abzuwerfen*. Er hat einiger Leute Bild über das Christentum [negativ] verändert.
Es empfiehlt sich, das orginale Englische zu lesen. ;-)
* Bei mir genau dies ...

Desweiteren:

Zitat

Nonetheless, according to a 1997 survey by Edward J Larson and Larry Witham, roughly 40% of American scientists are theistic evolutionists themselves!

ncseweb.org/resources/articles/5025_statements_from_religious_orga_12_19_2002.asp]Quelle[/url]

und

Zitat

Macht eine Sintflut die gesamte Bibel weniger glaubwürdig?
Davis Young, ein Prediger und Geologe, schrieb [S. 163]:

"Die Haltung des modernen Kreationismus und der Sintflut-Geologie ist nicht nur nutzlos, wenn man mit ungläubigen Wissenschaftlern diskutiert, sie ist schädlich. Obwohl viele, die keine naturwissenschaftliche Ausbildung haben, von den kreationistischen Argumenten überwältigt wurden, wird der ungläubige Wissenschaftler davon ausgehen, daß ein Christentum, das einen solchen Unsinn glaubt, für ihn als Religion uninteressant sein muß. ... Der moderne Kreationismus ist in diesem Sinn für die Verteidigung des Christentums und für dessen Verkündigung zwecklos. Er kann sogar ein Hindernis für das Evangelium sein."

"Eine weitere mögliche Gefahr ist, daß wir dadurch unglaubwürdig werden, wenn wir das Evangelium den Verlorenen predigen und Gottes Wahrheit verteidigen. Es ist an der Zeit für Christen, zu erkennen, daß Junge-Erde, Sintflut-Geologie-Kreationismus einfach nicht wahr ist. Er stimmt einfach nicht mit den Fakten überein, die Gott gegeben hat. Der Kreationismus muß von den Christen aufgegeben werden, bevor Unheil angerichtet wird. ..."


Ein anderer christlicher Wissenschaftler sagte: "Kreationismus ist eine unglaubliche Qual im Nacken, weder aufrichtig noch nützlich, und die Menschen, die ihn verteidigen, machen sich keine Gedanken darüber, was sie der Glaubwürdigkeit des Glaubens antun. [Zitat aus Easterbrook, 1997, p. 891]"

Quelle


Hmm, das sollte einen doch eigentlich nachdenklich machen - ... Also: Was ist wichtiger? Den Kreationismus zu verbreiten oder das Evangelium?

Nochmal zur Betonung: Ich bin mir nicht sicher, ob ich jetzt noch gläubig wäre, wenn mir nicht eingebläut würde, dass der Junge-Erde-Globale-Flut-Kreationismus stimmen muss, allerdings wurde ich, nachdem ich bemerkt hatte, dass der Kreationismus Quatsch ist, sehr skeptisch.

Grüße. ;-)
Again, it is an unprovable theological assertion that God would not place the same nonfunctional sequences at the same locus in separate species. He may have a purpose for doing so that is beyond our present understanding. The objection that placing nonfunctional sequences at the same locus in separate species would make God guilty of deception is ill founded.
Ashley Camp, Anti-Evolutionist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FischMitFüßen« (15. Dezember 2009, 20:26)


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Dienstag, 15. Dezember 2009, 22:05

Hmm, das sollte einen doch eigentlich nachdenklich machen - ... Also: Was ist wichtiger? Den Kreationismus zu verbreiten oder das Evangelium?



Nochmal zur Betonung: Ich bin mir nicht sicher, ob ich jetzt noch gläubig wäre, wenn mir nicht eingebläut würde, dass der Junge-Erde-Globale-Flut-Kreationismus stimmen muss, allerdings wurde ich, nachdem ich bemerkt hatte, dass der Kreationismus Quatsch ist, sehr skeptisch.




Jau Digger!



Ich schreibe dir jetzt in der Hoffnung, dass du im Glauben "auf eigenen Füßen" stehst und nicht zu stark von den Meinungen oder Ansichten Anderer, ob diese dir von denen "eingebläut" wurden oder nicht, abhängig bist.



Ich denke mal, dass deine Frage eher rhetorisch war und du die Antwort kennst.



hier ein biblisches Beispiel um die von dir angesprochene Thematik zu untersuchen:



Matthäus 28

16 Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa, an den Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte.

17 Und als sie ihn sahen, warfen sie sich vor ihm nieder; einige aber zweifelten.

18 Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.

19 Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,

20 und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.



Wir finden hier die Aussendung der 11 Jünger durch den Herrn, um das Evangelium zu verkünden.

Einige Jünger zweifelten.. an was sei jetzt mal dahingestellt, auf jeden Fall war Zweifel in ihnen.

Und anstatt, dass der Herr Jesus sie jetzt erst mal in eine Bibelschule schickt, damit alle Zweifel beseitigt werden, schickt er sie trotzdem in die Welt!



Fazit:

Selbst wenn wir an schwierigen Themen wie "Kreationismus" zweifeln, macht das den Missionsauftrag nicht ungültig.



Zweifel sind KEIN Grund fürs "nichtstun". Ansonsten wäre wohl kaum einer unterwegs, das Evangelium zu verkünden.



ABER!



Zweifel oder "Skepsis" wie du es nennst, kann unser Gebet kraftlos machen!



Jakobus 1

5 Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden.

6 Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird.

7 Denn jener Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde...





Wenn wir uns also mit biblischen oder die bibel betreffenden Themen beschäftigen, ist es wichtig gott um weisheit und eröffnung des wortes zu bitten.



Skepsis wird dir kein Mensch nehmen durch logische oder gut durchdachte Argumente, sondern nur Gott.



hau rein!



lakost



edit: mit dem Thema "Kreationismus" selbst oder den gegenvorstellungen hab ich mich nicht ausführlich beschäftigt, dazu gibt es aber auch ausreichen literatur, sowie belesene und in der materie steckende leute.

nano

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3

Donnerstag, 17. Dezember 2009, 01:08

Du stellst folgende Frage:

Zitat

Was ist wichtiger? Den Kreationismus zu verbreiten oder das Evangelium?

Bevor ich meine Sicht der Antwort darlege wuerde ich gerne zwei Dinge klar stellen:

1) Ich glaube an den Schoepfungsbericht, und
2) ich bin Naturwissenschaftler von Beruf, glaube also zumindest ein grobe Idee zu haben, wovon ich rede.

Zur Frage: Kann man das eine ohne das andere Verbreiten? Wie viel Sinn macht das Evangelium, ohne das man Gott als Schoepfer anerkennt? Ich glaube nicht viel.

Andererseits stimme ich zu, dass die Art und Weise wie Shoepfungs-Lobbyismus betrieben wird z. T. wohl eher den gegenwaertigen Effekt hat, und es macht mich sehr traurig von dir zu hoeren, dass du Gott deshalb aufgegeben hast. Vielleicht darf ich aber eines erwaehnen: Gott hat dich nicht aufgegeben: Er sucht dich immer noch, und ruft dir nach - wie einst Adam im Garten - "Wo bist du?" (Gen 3.9)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nano« (17. Dezember 2009, 01:17)


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