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Freitag, 12. Juni 2009, 15:24

Christ und wählen gehen ?

Aus aktuellem Anlass eine Frage. Ich habe in den älteren Beiträgen gesehen, dass ihr mehrheitlich der Meinung seid ein Christ sollte nicht wählen gehen.Ich kann das nicht so ganz nachvollziehen.
Mit meiner Geburt werde ich (ob ich will oder nicht) Staatsbürger eines Staates.--Mit meiner Wiedergeburt werde ich Himmelsbürger!
Ich habe also 2 Staatsbürgerschaften. Meine primäre Ausrichtung sollte ganz klar die des Himmels sein.
Trotzdem entbindet mich das doch wohl nicht von meinen Pflichten (Steuern zahlen). Wie kann ich meine Rechte in Anspruch nehmen (zB. BaföG oder Arbeitslosengeld zu beziehen) wenn ich mein Recht,(nicht Pflicht) zu wählen, ignoriere ??
Vielleicht sollte ich dann die positiven Dinge (mein Recht-nicht Pflicht)des Staates auch ignorieren?
Ich bin mir bewußt, dass es hier immer nur um das kleinste Übel geht, eine Partei die in allem den Willen Gottes tut gibt es genauso wenig, wie ich selbst immer den Willen des HERRN tun werde.!Unsere heutige Situation in der Politik ist wohl die, dass ich als Christ wissen sollte, dass es um die Unterwanderung der christlichen Werte geht (Brüssel!!). Sollte ich dem als Christ nichts entgegensetzen ? Und
Was ist zB. mit Beamten deren "Dienstherr" der Staat ist? Er erwartet von mir sicherlich auch eine gewisse Loyalität.
So, bin gespannt auf eure Antworten.

Spunk

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2

Freitag, 12. Juni 2009, 17:36

Ich bin der Meinung das es die Pflicht eines jeden mündigen Bürgers ist, zur Wahl zu gehen. Egal ob Kommune, Land, Bund oder Europa !
Die Verantwortung für das was ein Politiker tut, die trägt er selber - die muss ich mir nicht umhängen (falsche Demut ).
Und wenn Gott einsetzt und Absetzt, dann sollte man doch bitte zur Kenntnis nehmen, das ER in Deutschland momentan eine demokratische ( o. so etwas ähnliches ) Regierung eingesetzt hat - von daher sollte wir uns dann auch demokratisch beteiligen.
Außerdem steht es ja auch jedem frei ungültig zu wählen :D !
Aber dann habe ich mich wenigstens beteiligt, und mein Gott gegebenes Recht nicht einfach ignoriert.

Was man als Christ wählt oder nicht wählt, dass sollte jeder mit sich selber ausmachen. Aber wählen gehen sollte er auf jeden Fall !

Grüße

Kai

3

Freitag, 12. Juni 2009, 22:50

ich kann in meiner Bibel keine Pflicht finden, wählen zu gehen.

Aber ich denke, ich finde Argumente dagegen:

Erstmal ist mein Bürgerrecht in den Himmeln (Phil 3,20) - auf der Erde habe ich kein Bürgerrecht (2. Pet 2,11). Mehr noch: Ich bin Fremdling in dieser Welt

Jesus ist auch nicht in die Welt gekommen, um sie zu verbessern. Ich bin auch nicht mehr von dieser Welt, sondern in dieser Welt.
Ich sehe keinen Grund dazu irgendwie selbst was zu versuchen, um diese Welt zu verbessern.

Unter den Umständen kann ich es nicht mit meinem Glauben vereinbaren, wählen zu gehen.

Selbst wenn ich wählen gehen könnte: Welche Partei könnte ich als Christ wählen, ohne gegen mindestens einen Grundsatz der Bibel zu sein?
Ich kann doch nicht eine Partei unterstützen, die gegen biblische Grundsätze ist?!?

edit sagt, das ich noch was vergessen habe:
Als Christ kann man durchaus die Politik beeinflussen. Man soll das sogar tun. Aber nicht nur wenn gerade Wahlen sind. Nein: Immer. Und man hat viel mehr Einfluss als alle Wähler zusammen.
Siehe 1. Tim 2,1f
Wir können durch unser Gebet den Arm Gottes bewegen. Ich für meinen Teil vertraue auf Gott und auf Seine Führung und Sein Eingreifen, was Wahlen und Politik angeht.
Bringt eh nichts auf irgendwelche Menschen zu vertrauen. Siehe Jer 17,5

edit meldet sich nochmal mit Spr 21,1

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »C.F.« (12. Juni 2009, 23:07)


4

Samstag, 13. Juni 2009, 13:29

Hallo zusammen,

Phil.3,20 richtet sich in seiner Argumentation nicht gegen politische Aktivität oder Teilnahme an Wahlen, sondern gegen das "irdisch gesinnt" sein und die anderen Eigenschaften der Verse 18 & 19. Und damit ist die Frage "wähle ich oder wähle ich nicht" wie so oft ein Frage meiner Gesinnung: warum tue ich das was ich tue? Gehe ich zur Wahl weil ich meine, damit "der Stadt Bestes" zu suchen, oder gehe ich, weil ich etwas für mich tun will?

Verzeiht mir nun eine spitze Bemerkung: ich fand es schon in meiner Jugend immer wieder faszinierend, dass es Brüder gab, die von den Kanzeln der (geschlossenen) Brüdergemeinden herunter trefflich darlegen konnten, das unser "Bürgertum in den Himmeln" war, und die den ganzen Katalog auswendig kannten, was "Weltlichkeit" alles meinte. Anschließend gingen sie beschuht mit 250 € Lloyds gekleidet in Armani zu Ihren "Wanderstäben" der Hersteller BMW und Mercedes, entfleuchten in Ihre "Zelte" - denn "wir haben hier keine bleibende Stadt" - von 250 qm und mehr, um sich anschließend entspannt dem "Wasserbad der Reinigung" in ihren hauseigenen Schwimmbädern hin zu geben. Auch in meiner jetzigen Umgebung gibt es diese Geschwister, die die Wartezeit bis zu Erscheinung unseres Herrn als Retter (Phil.3,20b) nutzen, indem sie als Bürger des Himmels jedes erreichbare Grundstück aufkaufen, wahrscheinlich um andere davon ab zu halten, sich zu sehr an irdischen Besitz zu binden. Vielleicht will man auch nur einfach mehr Platz zu haben, wo man abgesondert von allen irdischen Systemen ein ruhiges und stilles Leben führen kann ;).

Denken wir mal darüber nach, worum es wirklich geht?!?!

Blessings

5

Samstag, 13. Juni 2009, 18:01

Hallo zusammen,

Phil.3,20 richtet sich in seiner Argumentation nicht gegen politische Aktivität oder Teilnahme an Wahlen, sondern gegen das "irdisch gesinnt" sein und die anderen Eigenschaften der Verse 18 & 19. Und damit ist die Frage "wähle ich oder wähle ich nicht" wie so oft ein Frage meiner Gesinnung: warum tue ich das was ich tue? Gehe ich zur Wahl weil ich meine, damit "der Stadt Bestes" zu suchen, oder gehe ich, weil ich etwas für mich tun will?


sind nicht beide Motive eher welche, die eine irdische Gesinnung als Ursache haben?
"Der Stadt Bestes suchen" - das ist doch letztlich auch rein irdisch, oder täusche ich mich da?
etwas für sich selbst tun ist nicht nur irdisch (es hat ja wohl kaum Auswirkungen auf die Ewigkeit), sondern auch noch egoistisch.

Du hast recht: Wir sollten bei den ganzen Überlegungen nicht vergessen, um was es wirklich geht.
Aber trotzdem dürfen wir uns solche Sachen überlegen

Spunk

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6

Freitag, 19. Juni 2009, 17:00

ich kann in meiner Bibel keine Pflicht finden, wählen zu gehen.

Aber ich denke, ich finde Argumente dagegen:

Erstmal ist mein Bürgerrecht in den Himmeln (Phil 3,20) - auf der Erde habe ich kein Bürgerrecht (2. Pet 2,11). Mehr noch: Ich bin Fremdling in dieser Welt


Ich bin der Meinung das Du das zu einseitig siehst.

Zitat


Jesus ist auch nicht in die Welt gekommen, um sie zu verbessern. Ich bin auch nicht mehr von dieser Welt, sondern in dieser Welt.
Ich sehe keinen Grund dazu irgendwie selbst was zu versuchen, um diese Welt zu verbessern.


Die Zeit dieser Welt ist beschränkt - klar. Es geht auch gar nicht so sehr darum die Welt zu verbessern - das versucht mancher mit 16 - 25, und noch manche kommen von dem Tripp auch nicht wieder runter. Aber es geht doch darum den Menschen Gottes Liebe zu bringen. Und was ist das für eine Liebe die einen z.B. in Unrecht belässt. Warum hat Jesus z.B. Kranke geheilt ?? Wollte er die Welt verbessern ?
Es geht jetzt vieleicht nicht mehr so sehr um das Thema "Wählen"... es geht um eine generelle politische Wirkung die man als Christ hat oder halt nicht hat. Und ich finde Deine Einstellung ehrlich gesagt sehr fatal - und für mich spiegelt sich in Deiner Aussage auch nichts von dem, was die Bibel als Gottes Charakter zeichnet.



Zitat


Als Christ kann man durchaus die Politik beeinflussen. Man soll das sogar tun. Aber nicht nur wenn gerade Wahlen sind. Nein: Immer. Und man hat viel mehr Einfluss als alle Wähler zusammen.
Siehe 1. Tim 2,1f
Wir können durch unser Gebet den Arm Gottes bewegen. Ich für meinen Teil vertraue auf Gott und auf Seine Führung und Sein Eingreifen, was Wahlen und Politik angeht.
Bringt eh nichts auf irgendwelche Menschen zu vertrauen. Siehe Jer 17,5


"Durch unser Gebet den Arm Gottes gewegen"... glaubst Du das wirklich ? :?:
Ich schätze das wir beide ein sehr unterschiedliches Gottesbild haben und das gilt wohl auch für den Sinn und Zweck von Gebet !
Ich kann meinem Gott nicht den Arm auf den Rücken beten ! So ein Gott wäre entweder ein Zyniker oder ein Schwächling.

Grüße

Kai

7

Freitag, 19. Juni 2009, 19:53

ich kann in meiner Bibel keine Pflicht finden, wählen zu gehen.

Aber ich denke, ich finde Argumente dagegen:

Erstmal ist mein Bürgerrecht in den Himmeln (Phil 3,20) - auf der Erde habe ich kein Bürgerrecht (2. Pet 2,11). Mehr noch: Ich bin Fremdling in dieser Welt


Ich bin der Meinung das Du das zu einseitig siehst.

sieht es denn die Bibel anders? Das ist doch der wichtige Punkt, oder?
Persönliche Meinungen nützen da niemandem etwas, auch mir nicht.

Zitat


Zitat


Jesus ist auch nicht in die Welt gekommen, um sie zu verbessern. Ich bin auch nicht mehr von dieser Welt, sondern in dieser Welt.
Ich sehe keinen Grund dazu irgendwie selbst was zu versuchen, um diese Welt zu verbessern.


Die Zeit dieser Welt ist beschränkt - klar. Es geht auch gar nicht so sehr darum die Welt zu verbessern - das versucht mancher mit 16 - 25, und noch manche kommen von dem Tripp auch nicht wieder runter. Aber es geht doch darum den Menschen Gottes Liebe zu bringen. Und was ist das für eine Liebe die einen z.B. in Unrecht belässt. Warum hat Jesus z.B. Kranke geheilt ?? Wollte er die Welt verbessern ?
Es geht jetzt vieleicht nicht mehr so sehr um das Thema "Wählen"... es geht um eine generelle politische Wirkung die man als Christ hat oder halt nicht hat. Und ich finde Deine Einstellung ehrlich gesagt sehr fatal - und für mich spiegelt sich in Deiner Aussage auch nichts von dem, was die Bibel als Gottes Charakter zeichnet.

wie soll ich denn durch eine generelle politische Wirkung oder durchs Wählen gehen den Menschen die Liebe Gottes bringen?
Soll ich denn überhaupt den Menschen die Liebe Gottes bringen? Was meinst Du damit überhaupt?
Unrecht belassen? Muss man sich wirklich poltisch engagieren, um etwas gegen Unrecht zu tun?

Der Charakter Gottes ist doch nicht der eines Gottes, der von mir will, das ich mich in der Politik einmische? Sondern Er ist ein Gott, der will, das ich Ihm vertraue und der Obrigkeit untertan bin. Er allein hat alles in der Hand
Ich denke da auch ein bisschen an Röm 13: Zu der zeit war Nero Kaiser. Und wir wissen alle oder können das leicht rausfinden, wie brutal er zu Christen war. Und was sagt die Bibel dazu? Sollen die Menschen widerstehen? Nein, siehe Vers 2.
Vers 1 macht auch nochmal ganz klar, wer die Obrigkeiten einsetzt. Der Mensch wird dabei gar nicht erwähnt

Zitat


Zitat


Als Christ kann man durchaus die Politik beeinflussen. Man soll das sogar tun. Aber nicht nur wenn gerade Wahlen sind. Nein: Immer. Und man hat viel mehr Einfluss als alle Wähler zusammen.
Siehe 1. Tim 2,1f
Wir können durch unser Gebet den Arm Gottes bewegen. Ich für meinen Teil vertraue auf Gott und auf Seine Führung und Sein Eingreifen, was Wahlen und Politik angeht.
Bringt eh nichts auf irgendwelche Menschen zu vertrauen. Siehe Jer 17,5


"Durch unser Gebet den Arm Gottes gewegen"... glaubst Du das wirklich ? :?:
Ich schätze das wir beide ein sehr unterschiedliches Gottesbild haben und das gilt wohl auch für den Sinn und Zweck von Gebet !
Ich kann meinem Gott nicht den Arm auf den Rücken beten ! So ein Gott wäre entweder ein Zyniker oder ein Schwächling.

ja, ich bin davon völlig überzeugt, das ich durch mein Gebet den Arm Gottes bewegen kann. Von Arm auf den Rücken beten habe ich nichts geschrieben
Ein Gebet, das die biblischen Vorraussetzungen erfüllt, wird erhört werden. Das liegt nicht daran, das eine deiner gotteslästerlichen Aussagen wahr wäre, sondern daran, das es in der Bibel so verheißen wurde.
"das inbrüstige Gebet eines Gerechten vermag viel" (Jak 5) Wir kennen das Beispiel mit Elia. Und es gibt sicher noch viele andere Beispiele dafür in der Bibel.
Das Gebet vermag nicht alles. Das habe ich aber auch nicht behauptet.

Zitat




Grüße

Kai

Spunk

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8

Freitag, 19. Juni 2009, 22:03

Hallo C.F.

Vieleicht haben wir uns ja auch missverstanden. Sollte ich mich ihm Ton vergriffen haben, dann bitte ich um Entschuldigung.
Ich hatte ja auch schon geschrieben, dass es bei meiner Antwort auf Deinen Post nicht so sehr ums das "Wählen-Gehen" geht.
Mich hat einfach Deine Haltung zur Umwelt etwas irritiert. Da kann ich Dich ja missverstanden haben....
Ich habe da halt eine tendenziell fatalistische und ( entschuldigung ) ignroante Haltung herausgelesen. Wie gesagt, da mag ich mich ja irren, dann tut es mir leid.

Aber im Gegensatz zu dem was ich so aus Deinem Post gelesen habe, glaube ich, das GOTT diese Welt liebt ! Johannes 3;16 - das ist doch der Vers schlechthin. Ohne diese Haltung seiner Schöpfung gegenüber, hätte es doch gar keinen Anlass für IHN gegeben, selber Mensch zu werden und für meine / unsere Schuld zu bezahlen. Ohne dieser Liebe zur Welt gäbe es für Dich, für uns, für mich keine Hoffnung auf Errettung !

Zitat

Jesus ist auch nicht in die Welt gekommen, um sie zu verbessern. Ich bin auch nicht mehr von dieser Welt, sondern in dieser Welt.
Ich sehe keinen Grund dazu irgendwie selbst was zu versuchen, um diese Welt zu verbessern.
Ich denke, es waren in erster Linie diese drei Sätze, die mich irritiert haben.

Zitat

sieht es denn die Bibel anders? Das ist doch der wichtige Punkt, oder?
Persönliche Meinungen nützen da niemandem etwas, auch mir nicht.
Was die Bibel wie sieht, das ist ja schon immer so eine Sache. Die wichtigeste Frage meiner Meinung nach ist nicht : Was steht in der Bibel, sondern : Was will mir Gott durch das was in der Bibel steht sagen !
Und was z.B. das Bürgerrecht angeht, so hat sich Paulus auch auf sein römisches Bürgerrecht berufen - oder ?
Wenn man die Bibel immer nur durch die persönlichen Augen liest, dann wird die persönliche Meinung halt schnell zur biblischen Meinung. Lese ich sie aber mit den Augen "des Geistes" dann wird die Bibel lebendig.

Zitat

wie soll ich denn durch eine generelle politische Wirkung oder durchs Wählen gehen den Menschen die Liebe Gottes bringen?
Soll ich denn überhaupt den Menschen die Liebe Gottes bringen? Was meinst Du damit überhaupt?
Es geht gar nicht so sehr um das Wählen an sich. Es geht darum, sich für das, was um einen herum passiert zu interessieren !
Wenn im Evangelium steht man soll den Gefangenen verkünden das sie frei sind, dann sollte es mich doch vieleicht interessieren wenn die Politik beschließt einen neuen Jugendknast in meiner Stadt zu bauen.

Wie willst Du denn jemanden glaubhaft vermitteln, das es einen Gott gibt, der sie liebt, wenn Du Dich selber nullstens für sie und ihre Umstände interessierst ? Wie machst Du das ? Ich bin gespannt !
Wählen gehen hat für mich etwas damit zu tun, mein Interesse an meinem Umfeld zu zeigen.

Zitat

ja, ich bin davon völlig überzeugt, das ich durch mein Gebet den Arm Gottes bewegen kann.
Ich bin der Meinung das diese Aussage zu verkürzt ist. Da müsste man schon einen eigenen Thread für auf machen. Gebet ist wohl eine viel komplexere Sache als so eine kurz Aussage. Ohne jetzt Deinen Glauben beleidigen zu wollen.

Zitat

Von Arm auf den Rücken beten habe ich nichts geschrieben
Das stimmt - das waren meine Worte.

Zitat

Das liegt nicht daran, das eine deiner gotteslästerlichen Aussagen wahr wäre, sondern daran, das es in der Bibel so verheißen wurde.
WAS habe ich Dir denn getan, oder was habe ich denn geschrieben, dass Du jetzt gleich so schweren Geschützen wie Gotteslästerung auffährst ?

Zitat

Das Gebet vermag nicht alles.
Hmm... wenn ich aber doch im Willen Gottes bete, und Gott ist nichts unmöglich, dann sollte doch das Gebet auch alles vermögen - oder ?
Matth 17;22 ff : 20-21 Er aber sprach zu ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.

Wort Gottes oder persönliche Meinung ?

Grüße

Kai

9

Freitag, 19. Juni 2009, 22:47

hmmm...



wir als christen, denke ich, bauen uns heutzutage gern so ein neues gesetzbuch auf mit mehr als diesen über 600 geboten des alten bundes.

manchmal kann man einfach eine Frage nicht absolut beantworten.

wenn jemand von gott den auftrag hat zu wählen, so soll er wählen gehen, ich persönlich sehe für mich keinen anlass zur wahl zu gehen, nicht weil ich total ignorant der poltik gegenüber wäre, sondern weil ich meinem gott absolut vertraue... er setzt die regierung ein; mit mir oder ohne mich.



nur einige gedanken (nicht absolute maßstäbe):

ich denke es war nie gottes gedanke, dass es einen menschlichen könig/herrscher/regierung über sein volk gibt. (1. Samuel 8 ); was er aus dem königtum israels gemacht hat ist eine andere story.

ich sehe die demokratie in der wir leben sowieso nicht als göttlich an. gott wollte auch nicht, dass die mehrheit eines volkes die regeln bestimmt/ nach ihrem geschmack gewählte leute diese bestimmen.

gott wählt, gott erwählt, nicht wir christen oder sonst wer. auch die regierung des "1000jährigen Reiches" ist von Gott direkt eingesetzt.

das wir der regierung gehorchen, solange sie nicht gegen gottes gedanken spricht, ist klar.

soweit ich weiss, hat jesus christus als mensch sich nie in Regierungsfragen gemischt. Er macht pilatus nur klar, dass dieser seine macht "vom Himmel" gegeben bekommen hat.



sind nur ein paar gedanken, die mir gerade beim duschen so durch den kopf schossen... hab mir also keine undurchbrechbare verteidigunslinie aus bibelzitaten gebastelt.. ich bitte mir das nachzusehen.



bin auf eure gedanken gespannt.

Spunk

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10

Freitag, 19. Juni 2009, 23:04

Hallo Lakost,

ich kann Deinen Gedanken ganz gut folgen. Durchaus nachvollziehbar.
Es ist doch nicht nur bei Christen so, das sie halt selber entscheiden müssen, ob sie zur Wahl gehen oder nicht.
Hey, und sollte Gott zu jemaden sahen "geh nicht zur Wahl", ja dann lass es halt auch.
Für mich fiel das Wählen-Gehen bis jetzt immer unter soetwas wie Bürgerpflicht - und somit vieleicht auch unter den Aspekt der Obrigkeit gehorsam zusein ( ohne das bis jetzt bewußt so gesehen zu haben ).

Und warum soll Gott nicht auch durch Wahlen Regierunegn ein- und absetzen können - ER bewegt doch Herz und Sinn - also auch die der Wähler. :D
Sowohl im AT wie auch im NT sind Wahlen durchaus üblich. Sicherlich unterscheiden sich diese Wahlen von dem was man in der Welt als Wahlkampf u.s.w. kennt, aber als Prinzip ist es durchaus zu finden.

Aber wahrscheinlich ist es am besten ( wie so oft ) wenn man einfach auf das hört was Gott einem selbst dazu ansagt ( und sich vieleicht auch nicht so sehr darum schert, was er anderen ansagt 8) ).

Grüße

Kai

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