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Samstag, 18. April 2009, 22:38

Kann ein Ungläubiger nicht sündigen?

Ich wurde heut angesprochen und gefragt, ob nicht alles, was ein Ungläubiger tut, Sünde ist?
Also: wie bewertet Gott die "guten Taten" von Ungläubigen? (auch bezüglich Gericht und weißer Thron)

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Freitag, 24. April 2009, 14:38

Zu deiner Frage fiel mir spontan diese Bibelstelle ein.

Aber sie sind alle abgewichen und allesamt untüchtig; da ist keiner, der Gute[b]s[/b] tue, auch nicht einer.

Das Problem ist, dass diese die guten Taten ja nur tun, um vor anderen besser dazustehen oder aber womöglich vor Gott als heiliger dazustehen und sich ihre Erlösung zu erarbeiten oder so. Deshalb sind ihre guten Taten dann auch wieder nur egoismus oder auch selbstverliebtheit. Also ist es, selbst wenn andere Menschen dadurch gutes erfahren vor Gott doch Sünde, weil es aus den falschen Beweggründen detan wurde.

Wer Gutes tut, der ist von Gott 3. Joh 1, 11 ->[b]also folger ich daraus einfach mal, dass nur Gläubige gutes tun können, durch den Heiligen Geist der in ihnen wohnt bzw. dadurch das der Herr Jesus für ihre Sünden gestorben ist und nun in den Gläubigen lebt und durch sie Dinge tut.

Liebe Grüße
[/b]
Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, das er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. 1. Joh. 1,9

3

Samstag, 25. April 2009, 09:57

Was ist mit den Leuten, die Gutes tun aus Humanismus?

4

Sonntag, 3. Mai 2009, 23:12

Allein Gott beurteilt was gut ist und was nicht.
Aber:

-Es gibt werke die "gut in den augen der menschen" sind

und

-Es gibt werke die "gut in den augen des herrn" sind.



Lukas 20

45 Während aber das ganze Volk zuhörte, sprach er zu seinen Jüngern: 46 Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die in langen Gewändern einhergehen wollen und die Begrüßungen auf den Märkten lieben und die ersten Sitze in den Synagogen und die ersten Plätze bei den Gastmählern; 47 die die Häuser der Witwen verschlingen und zum Schein lange Gebete halten! Diese werden ein schwereres Gericht empfangen.


Ich denke, dass "gute taten"eben doch vor dem gericht gottes beachtung finden und dass es unterschiedlich schwere gerichte geben wird.



Offb 20,12 Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.
Offb 20,13 Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.
Offb 22,12 Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist.



wie die unterschiedlichen urteile am weissen thron aussehen, weiss allein der richter selbst. Aber ich bin überzeugt, dass gott kein "gutes werk", ob von gläubigem oder ungläubigem übersieht. sünden kann er vergessen, gute werke nicht.



maranatha!

5

Dienstag, 5. Mai 2009, 00:14

Was ist mit den Leuten, die Gutes tun aus Humanismus?



Gott wird im Endgericht auch hier gerecht handeln, aber ich gebe folgende 2 Videos zu bedenken

6000 Punkte für den Himmel Part 1 und 2

http://www.youtube.com/watch?v=05-KOLSlQ-0

und

http://www.youtube.com/watch?v=jajesazoKN0&feature=related



Das Video gibts auch bei CLV:
http://www.clv.de/index.php?sid=09365cc7…7aed66.11530344


Christof

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Christof« (5. Mai 2009, 00:24)


6

Donnerstag, 7. Mai 2009, 19:47

das ist res eben: gott sieht die guten werke, beachtet sie im gericht auch aber sie können einen menschen nicht erretten

7

Mittwoch, 13. Mai 2009, 19:37

Das Problem ist, dass diese die guten Taten ja nur tun, um vor anderen besser dazustehen oder aber womöglich vor Gott als heiliger dazustehen und sich ihre Erlösung zu erarbeiten oder so. Deshalb sind ihre guten Taten dann auch wieder nur egoismus oder auch selbstverliebtheit. Also ist es, selbst wenn andere Menschen dadurch gutes erfahren vor Gott doch Sünde, weil es aus den falschen Beweggründen detan wurde.
Und was tut ein bibeltreuer Christ?
Warum tut er Gutes, wenn nicht aus Angst vor Bestrafung durch Gott. Er meint Gott schreibt ihm vor, was Gut ist und wenn er Gottes Wort nicht folgt, wird er dementsprechend bestraft. Das ist in meinen Augen viel eher als "egoistisch" zu bezeichnen, denn die Beweggründe sind nur das eigene Seelenheil.
Ein Mensch, der Gutes nur aus Angst vor Bestrafung tut ist aber nicht als moralisch gut zu bezeichnen.

8

Donnerstag, 14. Mai 2009, 17:00

""
Und was tut ein bibeltreuer Christ?
Warum tut er Gutes, wenn nicht aus Angst vor Bestrafung durch Gott. Er meint Gott schreibt ihm vor, was Gut ist und wenn er Gottes Wort nicht folgt, wird er dementsprechend bestraft. Das ist in meinen Augen viel eher als "egoistisch" zu bezeichnen, denn die Beweggründe sind nur das eigene Seelenheil.
Ein Mensch, der Gutes nur aus Angst vor Bestrafung tut ist aber nicht als moralisch gut zu bezeichnen.




Woher willst du wissen, warum ein Christ gute Werke tut oder nicht? Wie gut/aus welcher Sicht kannst du das beurteilen?

Meine Meinung und Erfahrung:

Ein Christ hat kein Seelenheil durch Werke, sondern durch den Glauben an Jesus Christus.

Ein Christ, der Gutes tut, tut es meist aus der Dankbarkeit heraus, das Gott ihm seine Schuld vergeben hat.

Ein Christ der Gutes tut, tut es weil er erkannt hat, dass das der beste Weg ist, den man gehen kann und, dass alles andere sinnlos, ja für nichts Bleibendes gut ist.

Es liegt in der Natur eines Christen, dass er eben das Gute, das er bekommen hat an und für andere weitergeben möchte.

Ein Christ tut das nicht aus Egoismus oder weil er etwas dafür bekommt (denn wie gesagt: durch gute werke kann man sich nicht erretten), sondern weil er mit der göttlichen Liebe liebt, die nur gibt und nicht verlangt.

...

Natürlich ist das der Idealfall!!! Ich bin Überzeugt, dass die meisten "Christen" es eben nicht in dieser Art und Weise ausleben, ich ebensowenig. Und es wird einem Christen niemals gelingen in jeder Situation das alles perfekt auszuleben... wir sind menschen (die Sünde lebt noch in unserm Fleisch) und eben nicht gott.



Grüße 8)

9

Dienstag, 19. Mai 2009, 22:11

Woher willst du wissen, warum ein Christ gute Werke tut oder nicht? Wie gut/aus welcher Sicht kannst du das beurteilen?
Woher wisst ihr, dass "Ungläubige" nur aus Egoismus gutes tun?
Gut, dann schrenk ich meine Aussage auf jene "Christen" ein, die von Himmel und Hölle predigen und meinen, "Gutes" zu tun indem sie Regeln und Gebote befolgen, um nicht nach ihrem Tode im ewigen Feuer zu schmoren ;-)

Zitat

Ein Christ hat kein Seelenheil durch Werke, sondern durch den Glauben an Jesus Christus.
Das stört mich immer, denn es klingt sowohl etwas billig, als auch unmoralisch
Das klingt, als könne man tun was man will, ob gut oder schlecht, so lang man nur glaubt. Was ist mit Menschen, die Gutes tun, aber andere Religionen haben? Die meisten von euch währen mit Sicherheit nicht christlich, wenn sie im Sudan oder in Indien geboren währen.
Antworten wie "Gott hat schon dafür gesorgt dass ich im richtigen Land geboren bin" oder "Jesus hätte mich trotzdem gefunden" sind sehr naiv.
Das heißt also, ein gewisser zufällig privilegierter Teil der Bevölkerung soll ohne jegliches Zutun Seelenheil erlangen, während es dem Rest verwehrt bleibt.


Zitat

Natürlich ist das der Idealfall!!! Ich bin Überzeugt, dass die meisten "Christen" es eben nicht in dieser Art und Weise ausleben, ich ebensowenig.
Wie du selbst sagst, auch Christen sind "nur" Menschen.

Mfg

10

Montag, 9. April 2012, 22:38

Hey ihr,
das Thema ist wohl schon etwas älter, aber ich würde gerne noch eine Frage stellen, die in gewisser Hinsicht etwas damit zu tun hat,vielleicht ist sie sogar identisch mit der anfangs gsetellten Frage, vielleicht könnt ihr mir dazu einfach was sagen:
Können auch Menschen, die keine Christen sind, sagen, dass sie zu Jesus Christus umgekehrt sind und dann auch "Frucht bringen", ohne dass sie aber wirklich errettet sind? (unabhängig von den Werken, die dazu dienen sollen, um in den Himmel zu kommen, auch ein Stück unabhängig von Werken wie Spenden, Mitarbeit etc., sondern eher auf die "Früchte" bezogen- Liebe, Freude, Friede usw. (Galater 5,22f.))
Ob Menschen auch praktisch "aus sich selbst heraus" so etwas tun können/sich so verändern können also.
Liebe Grüße und Gottes Segen
Anne

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