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Donnerstag, 30. Oktober 2008, 20:36

„Fahrt zur Hölle, Kreationisten“

Wie verrückt, aber daran müssen wir uns wohl bald gewöhnen....

Zitat

H a n n o v e r (idea) – Mit Trillerpfeifen, Rufen und Transparenten haben linksorientierte Studenten an der Leibniz-Universität Hannover einen Vortrag des evangelikalen Informatikers Prof. Werner Gitt (Braunschweig) gestört.
In dem mit über 600 Personen gefüllten Audimax wollte der frühere Direktor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig am 23. Oktober zum Thema „Warum ich als Wissenschaftler der Bibel glaube“ sprechen. Eine Gruppe von etwa 40 Demonstranten hinderte Gitt zunächst mit tumultartigen Störungen am Vortrag. Außerdem entrollten sie ein Transparent mit der Aufschrift „Fahrt zur Hölle, Kreationisten!“ Im Gegenzug schrieb ein Student unter Beifall auf eine Tafel: „Nein, wir fahren zum Himmel.“ Da die Störer nicht nachließen, wurde die Polizei gerufen. Nach mehreren vergeblichen Versuchen einzelner Ordnungshüter, die Störer zum Verlassen des Saales zu bewegen, fügten sie sich schließlich ohne Gegenwehr und verließen das Auditorium, nachdem etwa 20 Uniformierte angerückt waren. Nach etwa einer Stunde konnte Gitt seinen Vortrag beginnen und ohne weitere Störung zu Ende bringen.

Gitt: Solche Störungen noch nie erlebt

Wie der 71-Jährige jetzt auf Anfrage von idea sagte, hätten die linksorientierten Gruppen schon im Vorfeld versucht, die Veranstaltung durch Intervention bei der Universitätsverwaltung zu verhindern. Veranstalter war das „Forum Bibel-Glaube-Wissenschaft“ (Hannover). Wie Gitt erläuterte, habe er in seiner langjährigen Vortragstätigkeit an Universitäten im In- und Ausland so etwas noch nie erlebt. Ob im Osten Deutschlands, in Kasachstan, Japan oder den USA – überall hätten ihm die Studenten aufmerksam zugehört und auch kritische Fragen gestellt. Allerdings hätten die Störer in Hannover auch etwas Gutes bewirkt. Nach dem Abzug ihrer Hauptgruppe hätten die Zuhörer seine Ausführungen mit erhöhter Aufmerksamkeit verfolgt. Nach dem Vortrag seien etwa 40 Interessierte noch zu Gesprächen in zwei Gruppen geblieben. Gitt vertritt die Auffassung, dass die Bibel sowohl in historischer als auch naturwissenschaftlicher Hinsicht irrtumslos ist und lehnt beispielsweise die Evolutionstheorie ab.

Forum: AStA befürwortete Störungen

Das Forum Bibel - Glaube - Wissenschaft setzt sich nach eigenen Angaben dafür ein, Sinn- und Existenzfragen auf der Basis des christlichen Menschenbildes im öffentlichen Raum zu diskutieren. In einer von dem evangelischen Theologen Wolfgang Nestvogel unterzeichneten Presseerklärung weist das Forum darauf hin, dass Gitts Vortrag „unter offensichtlicher Befürwortung des AStA“ niedergeschrien werden sollte. Dieser Vorgang mache erneut die Notwendigkeit deutlich, den öffentlichen Raum als Diskussionsforum zu verteidigen. Das Forum danke den Polizeikräften, die durch ihr Eingreifen eine ruhige Fortsetzung der Veranstaltung ermöglicht und damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Meinungs- und Redefreiheit geleistet hätten.

Quelle: http://www.idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews [tt_news]=69485&tx_ttnews[backPid]=18&cHash=6e6ce07347

„Omne vivum ex vivo“
(Louis Pasteur, *1822 †1895)

nano

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2

Donnerstag, 30. Oktober 2008, 21:15

Das ist ja in der Tat eine sehr traurige Meldung!

Aber dem folgenden Satz kann ich nicht zustimmen:

Wie verrückt, aber daran müssen wir uns wohl bald gewöhnen....


Aus meiner eigenen Erfahrung mit meinen Komilitonen und Professoren kann ich nur sagen, dass Leute, die meinen, Kreationisten müsse man auf solche Weise zu Leibe rücken, in der extremen Minderheit sind.

Man beachte auch die Relationen: 600 Gäste vs. 40 Störer vs. 40 "Interessierte", die zu Gesprächen blieben.

Ich möchte diesen Vorfall in keiner Hinsicht beschönigen oder kleinreden: Er erschüttert mich sehr. Aber lasst uns nicht allzuschwarz sehen: Der Herr wacht immer noch über uns!

Und auch wenn es wahr ist, dass der Herr uns vorausgesagt hat, dass wir, wenn wir ihm wirklich folgen würden, auch verfolgt würden (und wer von uns wird eigentlich verfolgt??), hält man in D doch noch sehr viel auf die Meinungsfreiheit.

In diesem Sinne:

Zitat

Der HERR ist für mich, ich werde mich nicht fürchten; was sollte der Mensch mir tun? (Ps 118:6)

Höret auf mich, die ihr Gerechtigkeit kennet, du Volk, in dessen Herzen mein Gesetz ist: Fürchtet nicht der Menschen Hohn, und erschrecket nicht vor ihren Schmähungen! (Is 51:7)


edit: Ich würde gerne noch ein bisschen den Zusammenhang aus Jesaja 51 anfügen: Ist ja vermutlich nicht allen bekannt, aber sehr schön: Das sind die Verse 6-8:

Zitat

6. Hebet eure Augen auf gen Himmel und blicket auf die Erde unten! Denn die Himmel werden zergehen wie Rauch, und die Erde wird zerfallen wie ein Kleid, und ihre Bewohner werden dahinsterben. Aber mein Heil wird in Ewigkeit sein, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerschmettert werden.
7. Höret auf mich, die ihr Gerechtigkeit kennet, du Volk, in dessen Herzen mein Gesetz ist: Fürchtet nicht der Menschen Hohn, und erschrecket nicht vor ihren Schmähungen!
8. Denn wie ein Kleid wird sie verzehren die Motte, und wie Wolle sie verzehren die Schabe; aber meine Gerechtigkeit wird in Ewigkeit sein, und mein Heil durch alle Geschlechter hindurch.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nano« (30. Oktober 2008, 21:26)


3

Donnerstag, 30. Oktober 2008, 23:14

es ist schon bedenklich, wenn solche Dinge auftreten. Und sowas wird eben immer heftiger und häufiger vorkommen bis Jesus wieder kommt.

Verfolgung und Widerstand sind einfach Dinge, die zum Glauben und zur Nachfolge dazu gehören. Das macht die Bibel ja sehr deutlich.

Aber bei solchen Sachen sollten wir eins bedenken: Uns in Deutschland geht es noch sehr gut was die Verfolgung und so ein bisschen Widerstand angeht.
Noch sind die Leute, die uns auf diese Weise zu Leibe rücken in der Minderheit, aber das kann sich sehr schnell ändern. Die öffentliche Meinung ist sehr leicht zu beeinflussen und ein großer Aufruhr geschieht besonders in der heutigen Welt mit TV und Internet schneller als je zuvor. Aber schon zu biblischen Zeiten konnte ein kleiner Widerstand sehr schnell zu einem rießigen Widerstand werden. Ich denke da zB an Apg. 19


In anderen Ländern werde Christen ins Gefängnis gesteckt, gefoltert und ermordet. Ich kenne einen Christen aus einem muslimischen Land, der früher auch Moslem war.
Wenn der seine Famlie besucht, dann bedeutet das Lebensgefahr für ihn. Wenn sein Relgionswechsel den falschen bekannt wird, dann wird er umgebracht.

Ich persönlich würde solche Vorfälle zum Anlass nehmen, zuerstmal zu danken dafür, wie gut es uns in Deutschland noch gehen darf. Und für die Verfolgten Christen zu bitten. Es gibt so viele Länder, in denen Christenverfolgung mit einer fast unglaublichen Brutalität durchgeführt wird.

Spunk

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4

Freitag, 31. Oktober 2008, 16:22

Traurige Realität in Deuschland. Die Linksfaschisten sind immer häufiger anzutreffen, und immer massiver und dreister. Das diese "rote SA" sich dabei selber gerne auf freie Meinungsäußerung u.ä. berufen vergessen sie immer dann, wenn ihnen die selbe bei anderen NICHT passt. Was man frei denken und sagen darf - bestimmt der linke Mob und die linke Presse.



“Der Faschismus von heute sagt, ich bin der Anti-Faschismus”



Grüße



Kai

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