Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: | Life-in-Jesus |. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

11

Montag, 13. April 2009, 22:16

Man sollte sich selbst nicht zu wichtig nehmen, warum sollte Gott gerade für >euch< unter huntert Menschen im Zug das beste wollen?


Gott will auf jeden Fall das Beste für mich!! ABER: Er will auch das Beste für jeden der 99 Anderen im Zug. Vielleicht ist es das Beste für mich, dass ich den Zug verpasse... vielleicht auch nicht. Gott ist souverän und wie der beste Weg für dich und mich aussieht endscheidet immer noch Gott. Das heißt nicht, dass ich immer den besten/optimalsten Weg gehe. Es ist gut möglich, dass ich den Zug nicht verpasse, ich am richtigen Bahnsteig stehe aber trotzdem nicht einsteige. Leben mit Gott heißt Gott zu fragen, wie mein Bestes in jeder Situation aussieht und wenn ich Gottes Willen erkenne demnach zu handeln.

Ein ganz cooles Thema, wie ich finde, danke für deine Frage.

und keine Angst weiter zu Fragen(denke zwar nicht, dass du die hast)... kritisch sein ist nicht verkehrt.

Grüße

12

Dienstag, 14. April 2009, 21:04

Ein ganz cooles Thema, wie ich finde, danke für deine Frage.
Seh ich auch so, gern geschehen :-)

Zitat

Leben mit Gott heißt Gott zu fragen, wie mein Bestes in jeder Situation aussieht und wenn ich Gottes Willen erkenne demnach zu handeln.
Und wie erkenne ich den? Dass der Zug zu spät ist und man das als Gottes Wille sieht ist die eine Sache, aber was bewegt dich dazu, wie du gesagt hast am Gleis zu stehen und nicht einzusteigen, wie äußert sich das, was du als Antwort von Gott interpretierst, bei dir, hast du einfach das Gefühl du solltest nicht einsteigen oder achtest du auf konkrete Zeichen? Mich würde interessieren wie du mit Gott kommunizierst.

Zitat

und keine Angst weiter zu Fragen(denke zwar nicht, dass du die hast)... kritisch sein ist nicht verkehrt.
Freut mich das zu hören.

mfg

13

Dienstag, 14. April 2009, 21:40

Und wie erkenne ich den? Dass der Zug zu spät ist und man das als Gottes Wille sieht ist die eine Sache, aber was bewegt dich dazu, wie du gesagt hast am Gleis zu stehen und nicht einzusteigen, wie äußert sich das, was du als Antwort von Gott interpretierst, bei dir, hast du einfach das Gefühl du solltest nicht einsteigen oder achtest du auf konkrete Zeichen? Mich würde interessieren wie du mit Gott kommunizierst.


Gottes Führung/ Gottes Willen zu erkennen ist meist einfacher als man denkt!

Hier einige Beispiele:

1 Gott hat uns ein Gewissen Gegeben, wenn es um moralische Entscheidungen geht, wissen wir so gut wie immer was in der jeweiligen Situation richtig oder falsch ist. Gott will, dass wir richtig handeln. Es ist dennoch unsere Entscheidung ob wir es tun oder nicht.

Beispiel: Ich bin im Internet und überlege, ob ich mir einen Film illegal runterladen soll oder ins Kino oder in die Videothek gehe. Mein Gewissen sagt mir klar, dass es falsch ist, den Film zu Downloaden. Richtig wäre es den Film legal zu beziehen oder sogar ihn gar nicht zu schauen. Wie ich handle liegt bei mir. Beispiele kannst du dir Bestimmt noch viele selbst Ausdenken.



2 Gott hat uns in seinem Wort, der Bibel aufgeschrieben, wie wir leben/in den meisten Situationen handeln sollen. Fast alle Fragen sind schon so beantwortet.

In den meisten Fällen lässt uns Gott auf einem Weg mehrere Wegkreuzungen begegnen, wenn wir schon auf dem Weg falsch abbiegen, ist es klar, dass wir nicht am richtigen Ziel ankommen.

Nun gibt es aber immer wieder spezielle Fragen, die ganz plötzlich in unser Leben brechen und auf die die Bibel keine Antwort zu haben scheint.

3 Hier kommt der Heilige Geist (HG) ins Spiel. Jeder wiedergeborene Christ, der Jesus einmal seine Sünden bekannt und bereut hat und ihn als Herr und Retter von der Sünde in sein Leben aufgenommen hat, bekommt den HG von Gott als Geschenk. Der HG lässt uns die Bibel verstehen aber er leitet uns auch ganz idividuell in Situationen. Das kann sich durch ganz unterschiedliche Zeichen äußern. Ich zum Beispiel hatte schon bei Entscheidungen der alltäglichen Art (z.B. meiner Ausbildungssuche oder bei einem PC-Kauf) eine Ruhe oder Unruhe in mir dies oder Jenes zu tun, d.h. ich wusste genau in meinem inneren, was Gott von mir wollte und welcher Weg der richtige war.

Du willst mit Gott kommunizieren? Ihn kennenlernen? Kein Problem! Hier eine Bibelstelle, was Gott dazu sagt:

5Mo 4,29 Dann werdet ihr von dort aus den HERRN, deinen Gott, suchen. Und du wirst ihn finden, wenn du mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele nach ihm fragen wirst.

Frage nach Gott! Sprich einfach zu ihm! Suche ihn! Schau in die Bibel und überprüfe, ob er dir durch sein Wort begegnet. Gott sagt, dass sein Wort lebendig ist, d.h., dass er selbst dahinter steht und dass es nicht nur Buchstaben auf Papier sind.

Und Ich kann dir hundertprozentig sagen, dass er sich nicht vor dir verstecken wird!!

14

Dienstag, 14. April 2009, 22:31

Gottes Führung/ Gottes Willen zu erkennen ist meist einfacher als man denkt!

Hier einige Beispiele:

1 Gott hat uns ein Gewissen Gegeben, wenn es um moralische Entscheidungen geht, wissen wir so gut wie immer was in der jeweiligen Situation richtig oder falsch ist. Gott will, dass wir richtig handeln. Es ist dennoch unsere Entscheidung ob wir es tun oder nicht.

Beispiel: Ich bin im Internet und überlege, ob ich mir einen Film illegal runterladen soll oder ins Kino oder in die Videothek gehe. Mein Gewissen sagt mir klar, dass es falsch ist, den Film zu Downloaden. Richtig wäre es den Film legal zu beziehen oder sogar ihn gar nicht zu schauen. Wie ich handle liegt bei mir. Beispiele kannst du dir Bestimmt noch viele selbst Ausdenken.
Warum ist Gewissen oder Moral Ausdruck von Gottes Wille, und nicht einfach nur Gewissen bzw. Moral?
Ich zumindest habe nicht das Gefühl, Gott regt sich in mir, vielmehr dass es mein eigenes Gewissen ist.
Übrigens sehe ich nichts verwerfliches darin, einen Film im Internet runterzuladen/anzuschauen, ich geb genug Geld für Kino/Videothek aus, da ist sowas auch mal drinnen.

Zitat

3 Hier kommt der Heilige Geist (HG) ins Spiel. Jeder wiedergeborene Christ, der Jesus einmal seine Sünden bekannt und bereut hat und ihn als Herr und Retter von der Sünde in sein Leben aufgenommen hat, bekommt den HG von Gott als Geschenk. Der HG lässt uns die Bibel verstehen aber er leitet uns auch ganz idividuell in Situationen. Das kann sich durch ganz unterschiedliche Zeichen äußern. Ich zum Beispiel hatte schon bei Entscheidungen der alltäglichen Art (z.B. meiner Ausbildungssuche oder bei einem PC-Kauf) eine Ruhe oder Unruhe in mir dies oder Jenes zu tun, d.h. ich wusste genau in meinem inneren, was Gott von mir wollte und welcher Weg der richtige war.
Wie gesagt, das muss man nicht gleich als Gott interpretieren.
Eine Unruhe hast du in dir wenn du dir bei einer Sache nicht sicher bist oder einfach unwohl fühlst, das heißt aber nicht gleich, dass Gott gerade versucht
dich vor einem Fehler zu bewahren. Warum sollte er, aus Fehlern lernt man, ich zumindest kann auf mich selbst aufpassen und brauch niemanden der alles für mich regelt, oder wirst du gerne bevormundet? Gut du sagst, jedem steht es frei dem Rat zu folgen oder es bleiben zu lassen, aber wirkt das, als stünde dabei jemand mit erhobenen Zeigefinger hinter einem.

Zitat

Du willst mit Gott kommunizieren? Ihn kennenlernen? Kein Problem! Hier eine Bibelstelle, was Gott dazu sagt:
=) ich glaub das wäre eine etwas einseitige Kommunikation, ich wollte nur deine Meinung/Erfahrung hören.

Zitat

5Mo 4,29 Dann werdet ihr von dort aus den HERRN, deinen Gott, suchen. Und du wirst ihn finden, wenn du mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele nach ihm fragen wirst.
Das Problem bei der Sache ist, wenn ich Gott nicht gefunden habe, hat es doch wenig Wert für mich, was er deiner Aussage nach in der Bibel sagt, wenn du mein Dilemma nachvollziehen kannst.

Zitat

Und Ich kann dir hundertprozentig sagen, dass er sich nicht vor dir verstecken wird!!
Bis jetzt hat er das ganz erfolgreich gemacht.

Mfg

15

Mittwoch, 15. April 2009, 17:56

Warum ist Gewissen oder Moral Ausdruck von Gottes Wille, und nicht einfach nur Gewissen bzw. Moral? Ich zumindest habe nicht das Gefühl, Gott regt sich in mir, vielmehr dass es mein eigenes Gewissen ist.

Gott, der uns erschaffen hat gab uns das gewissen um gut von böse zu unterscheiden und Sünde in unserm Leben zu erkennen.


Übrigens sehe ich nichts verwerfliches darin, einen Film im Internet runterzuladen/anzuschauen, ich geb genug Geld für Kino/Videothek aus, da ist sowas auch mal drinnen.


Nur weil es dir zu teuer ist, ist es dennoch nicht richtig - es bleibt Diebstahl.

Du gehst ja auch nicht in einen Laden, siehst ein T-Shirt, dass dir gefällt aber weil es dir zu teuer ist... klaust du es einfach.

Gut du sagst, jedem steht es frei dem Rat zu folgen oder es bleiben zu lassen, aber wirkt das, als stünde dabei jemand mit erhobenen Zeigefinger hinter einem.


Ob erhobener Zeigefinger oder nicht. Gott zwingt uns ja nicht, wie du schon erwähnt hast.

Bis jetzt hat er das ganz erfolgreich gemacht.


Mal ganz ohne wertung: willst du gott überhaupt finden und ist es dir wichtig nach seinem willen zu fragen und zu handeln?
Gott lässt sich nicht finden, nurl wir gerade mal Bock auf ihn haben oder sensationslustig sind oder uns einen Vorteil daraus versprechen.
Mit ganzem Herzen und ganzer Seele nach ihm fragen heist doch auch einzusehen, dass man Gott einfach braucht und dass man nichts ohne Gott ist, weil er doch alles geschaffen hat und am leben erhält. Wir sind ihm schon allein als seine Geschöpfe diese aufmerksamkeit und wertachtung schuldig.
Wir sind das Eigentum Gottes.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »lakost« (15. April 2009, 18:09)


16

Mittwoch, 15. April 2009, 23:17

Zitat

Gott, der uns erschaffen hat gab uns das gewissen um gut von böse zu unterscheiden und Sünde in unserm Leben zu erkennen.
Du nennst es Gott, ich nenn es Evolution, meine Erklärung finde ich dabei schlüssiger.
Sie wirft dabei übrigens keine Fragen auf wie "Warum gibt es überhaupt Sünde, wenn Gott will, dass wir sowieso gut handeln und warum tun Menschen trotzdem Schlechtes?"

"Nur weil es dir zu teuer ist, ist es dennoch nicht richtig - es bleibt Diebstahl."
Es ging darum, die Sache aus moralischer Sicht zu bewerten. Dass du es falsch nennst macht es für mich moralisch nicht falsch.
Das Wort Diebstahl andererseits ist falsch, ich stehle bzw. entwende dabei nichts, das heißt hat einen materiellen Verlust dadurch.
Wenn ich in einem Laden ein T-Shirt klau, dann ist das Shirt, das davor im Besitz des Händlers war jetzt in meinem, genau das selbe Shirt.
Ich hab es, der Ladenbesitzer nicht mehr, wenn ich einen Film im Internet anschau fehlt niemandem irgendwas, aber das ist eh eine andere Geschichte.

Zitat

Ob erhobener Zeigefinger oder nicht. Gott zwingt uns ja nicht, wie du schon erwähnt hast.
Das Gefühl beobachtet zu werden reicht schon dafür aus, dass sich Menschen anders verhalten. Stell dir eine Kamera vor, die dich auf Schritt und Tritt verfolgt, wenn du Kamera mir jetzt auch noch sagt, was ich tun sollte und was ich lassen sollte, dann kannst du mich in meinen Handlungen nicht mehr frei nennen.

Zitat

willst du gott überhaupt finden und ist es dir wichtig nach seinem willen zu fragen und zu handeln?
Letzteres bedingt sich durch das erste, trifft das erste nicht zu wird der zweite Teil deines Satzes hinfällig.
Gott läast sich nicht finden, weil man sich einen Vorteil daraus verspricht? Sei ehrlich, warum glauben Menschen an Gott? Weil sie darin Vorteile finden, neue Kraft wenn es ihnen schlecht geht, Erfüllung oder Seelenfrieden und ewiges Leben, das sind gewissermaßen alles Vorteile.

Zitat

Mit ganzem Herzen und ganzer Seele nach ihm fragen heist doch auch einzusehen, dass man Gott einfach braucht und dass man nichts ohne Gott ist, weil er doch alles geschaffen hat und am leben erhält.
Das gleiche Problem wie vorher auch, um zu glauben, dass Gott "alles geschaffen hat und am leben erhält" und man selbst "nichts ohne Gott ist" muss man doch schon zu Gott gefunden haben. Hat man das nicht, bringt man auch nicht deine erwähnten Voraussetzungen mit um nach ihm zu fragen.

Zitat

Wir sind ihm schon allein als seine Geschöpfe diese aufmerksamkeit und wertachtung schuldig.
Diese Sklaven-Mentalität spricht auch gegen meine Vorstellung eines freien, selbstbestimmten Menschen

17

Donnerstag, 16. April 2009, 17:42

"Warum gibt es überhaupt Sünde, wenn Gott will, dass wir sowieso gut handeln und warum tun Menschen trotzdem Schlechtes?"



Gott hat den Menschen mit einem freien Willen geschaffen- soviel zum Thema Gott gibt dem Mensch keine Freiheit. Der Wille und die Tat gegen Gottes Willen wird jedoch Sünde genannt. Gott will, dass wir gut handeln aber er lässt uns die entscheidung... wir können diese Entscheidung FREI treffen. Gott sperrt uns ja nicht in einen Goldenen Käfig. Er stellt uns einen guten und einen schlechten Weg vor... wir entscheiden.

Du willst erwachsen sein? Tun was du willst? Du willst frei sein? Selbst bestimmen? TU ES! Und trage die Verantwortung für dein tun.

Geht ein durch die Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden. Matthäus 7, 13+14

Ich schreibe dir dass, damit du weist, auf welches ziel ein weg ohne gott und in deiner von dir so sehr gelobten vermeindlichen Freiheit endet.

Keine ahnung wie das bei dir ist, aber --- Das zu tun was die Mehrheit tut, um kein outsider zu sein ist das freiheit?



"Das Wort Diebstahl andererseits ist falsch, ich stehle bzw. entwende dabei nichts, das heißt keiner hat einen materiellen Verlust dadurch.
Das Wort Diebstahl definiert sich ja jetzt nicht durch das, was man klaut.

Das Gefühl beobachtet zu werden reicht schon dafür aus, dass sich Menschen anders verhalten. Stell dir eine Kamera vor, die dich auf Schritt und Tritt verfolgt, wenn du Kamera mir jetzt auch noch sagt, was ich tun sollte und was ich lassen sollte, dann kannst du mich in meinen Handlungen nicht mehr frei nennen.
In dem Bewusstsein zu leben, dass jemand alles sieht, was man tut ist unangenehm nicht wahr? Aber ich denke, dass es eben nur unangenehm ist, wenn man etwas Schlechtes tut.




Zitat willst du gott überhaupt finden und ist es dir wichtig nach seinem willen zu fragen und zu handeln? .


Letzteres bedingt sich durch das erste, trifft das erste nicht zu wird der zweite Teil deines Satzes hinfällig.
Gott läast sich nicht finden, weil man sich einen Vorteil daraus verspricht? Sei ehrlich, warum glauben Menschen an Gott? Weil sie darin Vorteile finden, neue Kraft wenn es ihnen schlecht geht, Erfüllung oder Seelenfrieden und ewiges Leben, das sind gewissermaßen alles Vorteile.

Schöne wortklauberei... aber ich denke, du weist, was ich mit dem gesamten text sagen wollte.


Es wäre schön, wenn du mir einfach diese Frage beantworten könntest.

18

Donnerstag, 16. April 2009, 17:58

Evolution

Du nennst es Gott, ich nenn es Evolution, meine Erklärung finde ich dabei schlüssiger.


Bei genauem hinschauen in die uns umgebende Welt/Galaxie ist ein Größerer Glaube notwendig an die Evolution zu glauben, als an einen Schöpfer zu glauben. Zu diesem Thema sind hier im Forum aber genügend Threads. Wenn du dich wirklich damit auseinander setzen willst schau einfach hier rein:

„Die Evolutionsbeweise des „Spiegel““

Eins der Größten Zeichen für Gottes Schöpfung und gegen die Evolutionstheorie ist:

Es gibt 2 Geschlechter! Männlich und Weiblich beim Menschen und bei allen Tieren! (zumindest wüsste ich keine Ausnahme) Meist dient das unterschiedliche Geschlecht der sich beiden perfekt ergänzenden Partner als "Fortpflanzungsmittel". Allein aus dieser Sicht ist die Evolutionstheorie nicht zu halten. Warum sollte sich in der Evolution eine so komplizierte Form der Fortpfanzung durchsetzen? Ein einziges Geschlecht (wie bei einigen Pflanzen) wäre von sehr großem evolutionärem Nutzen oder? Aber nein... kein Fortflanzungsmittel hat sich wohl in dem andauerndem hartem Kampf um Überleben in den Jahrmillionen so durgesetzt!

Für mich ein eindeutiger Gottesbeweis. Für andere wenigstens der Beweis, dass es plausibler ist an eine Schöpfung zu glauben.

19

Freitag, 17. April 2009, 23:51

RE: Evolution

Es wäre schön, wenn du mir einfach diese Frage beantworten könntest.
Gerne :thumbup:

Zitat

Das Wort Diebstahl definiert sich ja jetzt nicht durch das, was man klaut.
Aber dadurch, >ob< man klaut, was meines Erachtens dabei nicht der Fall ist. Anderseits bin ich kein Jurist, keine Ahnung was der Begriff "Diebstahl" alles umfasst. Ich richte zumindest bei niemanden damit einen finanziellen Schaden an.

Zitat

Gott hat den Menschen mit einem freien Willen geschaffen- soviel zum Thema Gott gibt dem Mensch keine Freiheit. Der Wille und die Tat gegen Gottes Willen wird jedoch Sünde genannt. Gott will, dass wir gut handeln aber er lässt uns die entscheidung... wir können diese Entscheidung FREI treffen. Gott sperrt uns ja nicht in einen Goldenen Käfig. Er stellt uns einen guten und einen schlechten Weg vor... wir entscheiden.
Mit dem Ansatz, dass Gott den Menschen die Freiheit selbst zu entscheiden gegeben hat kann ich ja glücklich werden, denn er gibt die m.M.n schlüssigste Lösung für das Theodizee-Problem. Ich finde andererseits aber, dass dieser Ansatz hier oft nicht konsequent durchgedacht wird. Wahre Freiheit bedeutet, dass Gott sich nicht in die Welt einmischt, alles andere wäre ebenfalls inkonsequent, denn dann wäre der Mensch nicht mehr frei.
Irdische Macht macht abhängig, nur Allmacht macht unabhängig, wie Kierkegaard gesagt hat, und die bedingt sich nunmal daraus, dass sie sich selbst komplett zurücknimmt, und abhängig ist der Mensch nicht frei. Gut, wenn man das so stehen lässt stellt sich weder die Frage nach Naturkatastrophen, noch nach Verbrechen, vielmehr die Frage, warum man dann beten sollte und denkt, die Gebete würden erfüllt, denn daruch würde ja die eigene Freiheit aufgehoben, da man doch abhängig von der Gunst eines Schöpfers ist.


Zitat

In dem Bewusstsein zu leben, dass jemand alles sieht, was man tut ist unangenehm nicht wahr? Aber ich denke, dass es eben nur unangenehm ist, wenn man etwas Schlechtes tut.
Dieses "ich habe nichts zu verbergen" stört mich persönlich auch in Bezug zu Themen wie Schäuble und Online-Durchsuchung.
Ich will nicht beobachtet werden wenn ich alleine bin, unabhängig davon, ob ich etwas "schlechtes" tu oder nicht. Es gibt ja auch sowas wie Privatsphäre, schonmal eine Kamera auf einer Toilette gesehen? Da tust du (nehm ich an) auch nichts schlechtes.
Mir ist klar, dass man Gott nicht mit Sicherheitsbeamten vergleichen kann, die vor einem Monitor hocken und vorbeilaufenden Frauen in den Ausschnitt schauen, aber trotzdem widerspricht das meinem Gefühl von Freiheit, Freiheit schließt freie Entfaltung ein und die ist wie gesagt eingeschränkt, wenn man unter ständiger Beobachtung steht.

Zitat

Es gibt 2 Geschlechter! Männlich und Weiblich beim Menschen und bei allen Tieren! (zumindest wüsste ich keine Ausnahme) Meist dient das unterschiedliche Geschlecht der sich beiden perfekt ergänzenden Partner als "Fortpflanzungsmittel". Allein aus dieser Sicht ist die Evolutionstheorie nicht zu halten. Warum sollte sich in der Evolution eine so komplizierte Form der Fortpfanzung durchsetzen? Ein einziges Geschlecht (wie bei einigen Pflanzen) wäre von sehr großem evolutionärem Nutzen oder? Aber nein... kein Fortflanzungsmittel hat sich wohl in dem andauerndem hartem Kampf um Überleben in den Jahrmillionen so durgesetzt!
Ich bin zwar kein Biologe, aber soviel wie ich aus dem Schulunterricht mitgenommen habe, haben zwei Geschlechter sehr wohl einen Nutzen.
Um zu vermeiden "in seinem eigenen Saft zu kochen" müssen sich Lebewesen mischen, wegen der genetischen Vielfalt. Ohne die dadurch neuen Kombinationsmöglichkeiten gäbe es so komplexe Wesen wie den Mensch garnicht.
Gegenfrage, wenn der Mensch "designed" ist, warum trägt er in seinem Erbgut so viel sinnlosen genetischen Müll herum?

Zitat

Für mich ein eindeutiger Gottesbeweis
Warum ein Gottesbeweis? Wenn schon wäre(!) es ein Beweis, dass die Evolutionstheorie hinfällig ist, aber das macht deine Gott-Theorie nicht richtig.

20

Samstag, 18. April 2009, 12:24

Wahre Freiheit bedeutet, dass Gott sich nicht in die Welt einmischt, alles andere wäre ebenfalls inkonsequent, denn dann wäre der Mensch nicht mehr frei.
Irdische Macht macht abhängig, nur Allmacht macht unabhängig, wie Kierkegaard gesagt hat, und die bedingt sich nunmal daraus, dass sie sich selbst komplett zurücknimmt, und abhängig ist der Mensch nicht frei. Gut, wenn man das so stehen lässt stellt sich weder die Frage nach Naturkatastrophen, noch nach Verbrechen, vielmehr die Frage, warum man dann beten sollte und denkt, die Gebete würden erfüllt, denn daruch würde ja die eigene Freiheit aufgehoben, da man doch abhängig von der Gunst eines Schöpfers ist.


Gott ist Gott. Er tut, was er will und wir sind ein mickriger Teil des Ganzen. Das bischen, was wir als Geschöpfe wissen, gibt uns nicht das Recht Gott in eine Kiste zu sperren. So in etwa: "Gott ich kann dich erklären und so wie ich mir dich erkläre und verstehe, so bist du auch." Für mich ist das einzige Mittel Gott kennen zu lernen, in die Bibel zu schauen und ihn zu entdecken, wie er sich uns selbst vorstellt.

Im Übrigen: Ich fühle mich nicht von Gott eingeengt oder beobachtet, noch in meiner Freiheit beraubt, obwohl ich mir seiner Gegenwart bewusst bin. Ich bin fest davon überzeugt, dass er eben den besten Weg für mich in seiner Hand hält und ich wäre dumm, wenn ich ihn nicht fragen sollte, wie der beste weg für mich aussieht... und nicht danach handeln würde.


Gegenfrage, wenn der Mensch "designed" ist, warum trägt er in seinem Erbgut so viel sinnlosen genetischen Müll herum?


Die Sünde, das bewusste Entscheiden des Menschen gegen Gottes besten Weg, hat uns das ganze eingebrockt. Wenn Gott sagt, das und das ist richtig zu tun und das und das solltest du nicht tun und wir tun es eben doch, so müssen wir auch mit den Folgen leben. Und diese Folgen sind Krankheit, die resultierenden Genetischen Verundreinigungen und letztendlich der Tod. Das besagt auch volgende Bibelstelle:

1Kor 11,30 Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen.

Diese Bibelstelle ist zwar aus dem zusammenhang gerissen und ist auf Gläubige anzuwenden aber sie zeigt uns, was uns erwarte, wenn wir bewusst gegen gottes willen handeln.

ALLE und wirklich ALLE Probleme, welcher Art sie auch sind, die du in dieser Welt siehst, sind Folgen der Sünde.

PS.: wir könnten uns jetzt noch jahrelang über diese Themen unterhalten und unsere gegenteiligen Meinungen und Erfahrungen abwägen, allerdings glaube ich kaum, dass dich das gott näher bringen wird. Auch habe ich wenig Hoffnung, dass sich einer von uns beiden von dem Anderen überzeugen lassen wird und eben "die seiten wechselt". Lass dich dadurch nicht davon abbringen, dich in diesem Forum zu beteiligen aber sei dir dessen bewusst. Mein Wunsch ist es, dass du Gott findest und kennenlernst, nicht, dass ich dich oder du mich mit Argumenten fertig machst und einer schweigend das "Kampffeld" verlässt. Ich will gern ab heute für dich beten, dass Gott sich dir zeigt, eben auf die art und weise, wie du es brauchst und ich hoffe, dass es mir alle christen in diesem Forum gleichtun.

Thema bewerten