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Samstag, 26. Juni 2004, 13:52

Wenn denn schon so viele den Film gesehen haben, dann wollte ich ihn mir doch auch einmal anschauen. Also habe ich gestern Abend mal meine kostbare Zeit geopfert, um mir den Film anzuschauen.
Ok, genug geschwätzt. Matthew, der Mörder, wächst in einer Gewaltverherrlichenden Gegend auf (wenn ich das mal so sagen darf, könnte auch ein bisschen übertrieben sein). Während seiner Jungend hat er einige Beziehungen mit Mädchen. Eine feste hatte er aber nie wirklich. Als junger Erwachsener unternimmt er dann einen schrecklichen „Spaß“. Er lauert Paare (Männer und Frauen) in verlassenen Wäldern auf, die sich dorthin verzogen haben, um zu schmusen. Diese Paare werden dann von ihnen vergewaltigt und schließlich auch brutal ermordet. In diesem Film wird von solch einem Fall berichtet, bei dem Matthew der Täter war, es aber bis kurz vor seinem Tod verneint. Er bekommt also die Todesstrafe. Die anderen 2 bekommen Lebenlänglich. Während Matthew in seiner Todeszelle auf seinen Tod wartet, entsteht eine Beziehung zu einer Nonne (keine Liebesbeziehung, wie jetzt vielleicht welche denken), die sich schon seit längerer Zeit mit solch ähnlichen Tätern beschäftigt. Die Nonne versucht Matthew in den letzten Tagen zu Gott zu führen. Am Anfang der Gespräche ist sein Verhalten noch wie vorher. Aber in den letzten Tagen wir er immer offener. Leider aber wird nie richtig deutlich, dass er den HERRN Jesus Christus als seinen persönlichen Retter angenommen hat. Er sagt zwar am Ende:
Ich bin mit allem fertig. Nie mehr Gefängnis. Nie mehr Gitter. Nie mehr leben im Käfig….
Gott weiß die Wahrheit über mich. Und da wo ich blad bin ist es besser. Ich mach mir um nichts mehr Sorgen. Ich mach mir um nichts mehr Sorgen….Ich bitte um Verzeihung dafür, was ich getan habe (bei dem hassvollen Vater).Was ich getan habe war schrecklich….Ich hoffe, dass mein Tod ihnen ein bisschen Frieden bringt….Und ich will noch sagen, dass ich Töten für vollkommen falsch halte. Völlig egal wer es tut. Ob es nun ich, sie oder die Regierung macht.
Was ich gut an dem Film fand, war, dass der Vater des einen ermoderten Mädchens, er war immer ein sehr hassvoller Mann, am Ende des Films mit der Nonne in einer Kapelle gezeigt wird. Man kann daraus schließen, dass er zum Glauben gekommen sein könnte. Weiteres wird aber nicht gezeigt oder erwähnt. Während des Film über, hat man immer das Gefühl, oder die Gedanken in sich, dass Matthew die Todesstrafe verdient hat, aber am Ende, kurz vor seinem Tod, bekommt man doch sehr Mitleid mit ihm. 1. Weil er die Tat bekennt. 2. weil er zu der Erkenntnis kommt, dass das was er getan hat falsch war und 3. so sehe ich das, dass er sich vielleicht bekehrt haben könnte. Wenn man sein Leben natürlich prozentual anrechnen würde, dann hätte er die Todesstrafe ganz klar verdient gehabt, aber bei Gott gibt es Vergebung. Da ist es egal wie lange du Müll gemacht, oder ob du jemanden umgebracht, oder „nur“ jemanden angelogen hast (Timotheus 2,4). Bei Gott sind alle Menschen gleich. Gott liebt uns Menschen so sehr, dass er sogar seinen einzigen Sohn auf diese Erde gesandt hat, um uns sündige Menschen von der Sünde zu befreien (Johannes 3,16). Die Rettung ist für jeden da. Auch für DICH! Du musst nur glauben (Hebräer 11,6).

Michael
Du möchtest die Bibel näher kennenlernen, weißt aber nicht recht wie du vorgehen sollst? Vielleicht kann dir dabei ein Fernbibelkurs Hilfe sein. Interesse? www.dasleben.info

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Samstag, 26. Juni 2004, 13:53

Mahlzeit!
Ich hab irgendwann mal drüber nach gedacht..
Naja ich weiß jetzt nicht wo's genau im Neuen Testament steht... aber egal. Gott hat die Regierung als Schwert eingesetzt über die Menschen zu richten, deswegen sollen wir uns ihr auch Beugen (in Vorbehalt auf den Satz:man soll Gott mehr gehorchen als den Menschen).
Naja und wenn die Regierung der Ansicht ist, den Tod als Urteil auszusprechen und damit durchkommt, hätte ich nichts dagegen.

z.B.als Alternative für die Sicherheitsverwahrung oder so...

DAS IST ABER NUR MEIN STANDPUNKT,DEN ICH MIT'N PAR BIBELZITATEN(wenn auch unvollständig)UNTERLEGT HAB.

13

Samstag, 26. Juni 2004, 13:55

Es gibt ein lustiges Lied das heisst: Killing in the name of...
Töten, in wessen Namen? Im Namen einer Regierung, im Namen Gottes, oder einer Ideologie? Welche Taten sind es wert, dass man sie durch den Tod sühnen muss? Vor Gott ist es jede Sünde, die den ewigen Tod nach sich zieht, aber kein Mensch kann sich göttliches Urteilsvermögen anmaßen und einen anderen Menschen ums Leben bringen.
Und was ist mit Serienmördern, Psychopathen, Kinderschändern,
Kriegsverbrechern usw.? Hat ein Marc Dutroux überhaupt noch ein Recht auf Leben, nachdem er so viele Leben zerstört hat?
Ist es gerecht, dass die deutschen Knäste voll sind von Mördern und Totschlägern, die nach 7-10 Jahren wieder auf die Menschheit losgelassen werden, weil sie ihr Verbrechen "abgebüßt" haben? Was ist mit dem Gebot: "Du sollst nicht töten", obwohl es im Alten Testament einige Exekutionen gegeben hat, die nach dem Gesetz vollzogen werden mußten? Andererseits sagt Jesus :"Wer von euch ohne Schuld ist..." (Allerdings hatte die Frau, um die es ging, keinen Mord begangen).
Ehrlich gesagt, ich bin für die Todesstrafe, aber nicht nach amerikanischem Vorbild, wo sie oft für politische Zwecke ein- und ausgesetzt wird, wenn sie nur bei unzweifelhafter Beweislage und extremen Fällen (wie z.B. Marc Dutroux)zum Einsatz kommt, da selbst eine lebenslange Sicherheitsverwahrung im Prinzip eine angenehme Sache ist, und potentielle Nachahmer sich durch die liberalen Knäste nicht mehr abschrecken lassen. Ich weiß, dass es schon fast als menschenverachtend gilt, so zu denken, aber was ist mit den Menschenrechten der Opfer, sind die egal, nur weil die halt schon tot sind? Ich pfeif auf diese gefühlsduseligen Tränendrüsendrück-Movies, hollywood enters church= babylon system breaks through Kann Reue einen Menschen wieder lebendig machen? NEEEEEEEEEEEE, also: Vote for death row

14

Freitag, 3. September 2004, 01:08

Todesstrafe

also ich finde Todesstrafe einfach grausam, wieviel Missbrauch ist schon damit getrieben worden und unschuldige Menschen wurden hingerichtet......
Grundsätzlich bin ich der Meinung, das niemand das Recht hat,einen anderen Menschen zu töten, auch keinen Verbrecher.
Das endgültige Urteil über so jemanden steht einzig und allein Gott zu.
Natürlich ist es deprimierend, wenn manche nach einigen Jahren wieder auf freien Fuss gesetzt werden - da habe ich auch kein Verständnis für die Richter und Psychologen, die sowas genehmigen.
Ich würde solche Menschen in Einrichtungen schicken, in denen sie bis an ihr Lebensende hart körperlich arbeiten müssten - ich denke, das ist irdische Strafe genug.
Vielleicht wäre das auch Abschreckung für die, die heute die Justiz auslachen und vorsätzlich Verbrechen begehen mit dem Satz auf den Lippen: Irgendwann lasst ihr mich sowieso wieder raus! Und dann genau wissen, wem sie etwas vorspielen müssen, um ihr Ziel zu erreichen.

Beate

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15

Montag, 6. September 2004, 10:19

Ich stimme dir voll zu. Uns steht zu keiner Zeit zu ein Todesurteil zu fällen, auch wenn es vielleicht noch so verdient wäre (Bin Laden), geschweige denn auszuführen. Denn was man nicht in Betracht zieht, ist nämlich, dass der Verurteilte nicht nur den Tod zur Strafe hat, sondern, sofern nicht errettet, auch die ewige Verdammnis. Also Vorsicht mit solchen Äußerungen.
Ein Licht im Hellen ist wenig nützlich. Wer bei völliger Dunkelheit Christus lebt, erfüllt den Auftrag: " Die Gott lieben, seien, wie die Sonne aufgeht in ihrer Kraft!" (Richter 5, 31)

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16

Montag, 6. September 2004, 10:24

Du sollst nicht töten. Das gilt immer noch. Auch für den Henker.
Ein Licht im Hellen ist wenig nützlich. Wer bei völliger Dunkelheit Christus lebt, erfüllt den Auftrag: " Die Gott lieben, seien, wie die Sonne aufgeht in ihrer Kraft!" (Richter 5, 31)

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Montag, 6. September 2004, 23:16

Wenn du aber ein Kapitel weiter liest bei den zehn Geboten, dann steht da in 2. Mose 21,12: "Wer einen Menschen schlägt, daß er stirbt, soll gewißlich getötet werden."

Wollte ich nur mal zu bedenken geben in der Diskussion.

18

Montag, 6. September 2004, 23:19

genau an die Stelle dachte ich eben auch! :)

gute Nacht!
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19

Dienstag, 7. September 2004, 11:12

Richtig.Aber zur Zeit des AT, gab es noch nicht die Rechtfertigungsart die wir heute in Anspruch nehmen dürfen. Damals Gericht, heute Gnade.
Vergleiche auch den Ehebruch damit. Unterschied, oder?
Wieder aufnehmen und nicht töten, wie im AT.

Sherpa
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20

Dienstag, 7. September 2004, 19:41

...das ist hoffe ich, jetzt nicht ernst gemeint - Zustände wie im AT?
Danach müsste heute ja beinahe jeder 2. erschlagen werden - an erster Stelle die Homosexuellen, von denen im AT auch verlangt wird, dass man sie ihres Tuns wegen sofort töten soll.......
danach kämen dann die Ehebrecher, die Frauen, die abgetrieben haben und und und..........also nee Leute - Jesus hat uns doch ein neues Gebot gegeben - liebe deinen Nächsten wie dich selbst - und all die o.g. sind auch unsere Nächsten......

lieben Gruß Beate

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