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Spunk

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1

Samstag, 16. September 2006, 12:03

Islam

"Wie ? Du sagst der Islam ist gewalttätig ? Ich hau Dir gleich auf´s Maul"

Tja, so in etwas lässt sich das Bild der Muslime weltweit beschreiben. :rolleyes: Ob Karikaturen, Papstrede .... die Gewalt, die ihnen doch ach so fremd sein soll, lässt nicht lange auf sich warten.
Und mit Vernunft hat das Ganze dann wirklich nichts zu tun - denn es bestätigt nur die Kritik, über die sie sich so aufregen. :rolleyes: ?(

Und dabei haben sowohl die Karikaturen wie auch der Papst recht - meiner Meinung nach. Man lese den Koran, die Hadithen und Geschichtsbücher + aktuelle Nachrichten, und man stellt zweifelsohne fest : Gewalt - von der Gründung bis in die Gegenwart !

Aber bevor jetzt jemand denken mag, ich würde gegen Muslime hetzen : Nö !
Ich mag Muslime - ich mag nur nicht ihre Ideelogie / Religion. Und ebenso, wie ich den Kommunismus, den Kapitalismus, den Faschismus, den Hinduismus, den Katechismus :D, .... ablehne, lehne ich auch den Islam strikt ab ! Aber nicht den Menschen !!!!

Grüße

Kai

2

Montag, 15. Januar 2007, 11:38

RE: Islam

Zum o.g. Thema habe ich vor einiger Zeit rein zufällig einen Lebensbereicht auf einer Seite gefunden. Ich fand es höchst interessant.

Hier der Link:

Lebensbericht Mark A.Gabriel

Daraufhin habe ich mich im Netz einwenig umgeschaut und habe so einige Bücher von Mark A. Gabriel gefunden.

Eins davon behandelt eben genau das von Kai angesprochene Thema: Islam und Terrorismus.

Das Buch ist in einer sehr einfachen Sprache geschrieben. Der Autor nimmt den Standpunkt eines Westeuropäers ein und erklärt aus der Sicht den Islam und den damit verbundenen Terror.

Er widerspricht den Medienberichten, der Islam sei eine friedliche Religion. Aus dem ganzen Buch ist das missionarische Ziel des Autors herauszulesen. Im Anhang gibt er praktische Tipps für das Gespräch mit Muslimen.

Ein interessantes Buch für einen jeden der etwas mehr über den Islam erfahren will um dieses in Gesprächen mit Muslimen anwenden zu können.

Zitat

Kurzbeschreibung (Amazon.de)
Ein Professor für Islamgeschichte der Al-Azhar Universität in Kairo und Imam an der Moschee von Gizeh, zweifelt an der Friedfertigkeit des Islam, wird daraufhin gefoltert und sollte getötet werden. Er sagt sich von seinem Glauben an Allah los und nach einem Jahr "Gottlosigkeit" bekehrt er sich zum Christentum.
Heute lebt der Autor in den USA und setzt sich mit den Unterschieden zwischen Islam und Christentum auseinander. Seinen jetzigen Namen Mark A. Gabriel hat er nach seiner Bekehrung angenommen. In diesem Buch beschreibt er nicht nur seine Lebensgeschichte, sondern er untersucht die Wurzeln des modernen Terrorismus. Sie liegen, wie er belegt, im Islam begründet. Doch westliches Wunschdenken will dies nicht wahrhaben. Auch darf oder muss jeder Moslem lügen, wenn es um die Wahrung und Verbreitung des Islam geht. Die Wurzeln des Terrorismus reichen auf Mohammed zurück. Beginnend in seinem Exil in Medina baute er auf Gewalt beruhende Macht aus und scheute vor Mord und Raubzügen nicht zurück. Das Endziel des Islam, die weltweite Unterwerfung, wird daher auch mit den Mitteln der Gewalt realisiert. Der Islam wird nicht als normale Religion betrachtet und muslimische Nationen sind nicht normale Nationen, denn sie sollen auf Befehl Allahs über die ganze Welt herrschen. Gabriel setzt sich auf Grund seiner persönlichen Erfahrungen besonders mit den Wurzeln des Djihad in Ägypten auseinander. Zuerst richtete sich der Kampf gegen säkulare Regierungen. Nunmehr richtet sich der Kampf gegen den Westen. Man spürt in diesem Buch, dass sich der Autor seinen ehemaligen moslemischen Glaubensbrüdern verbunden weiß. So beschreibt er auch am Schluss, wie wir die Denkweise eines Moslems verstehen können und wie Christen mit Moslems sprechen sollten.


Islam und Terrorismus
Mark A. Gabriel

• Broschiert: 269 Seiten
• Verlag: Resch, Gräfelfing; Auflage: 2., Aufl. (Dez. 2004)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 393519739X
• ISBN-13: 978-3935197397
• Preis: 14,90 EUR

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Zitat

Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
Matthias Claudius

3

Montag, 14. Mai 2007, 16:24

Ermordung von Christen in der Türkei

Wie wahrscheinlich allen bekannt ist, wurden vor einigen Wochen einige Christen in der Türkei ermordet.
In der Presse und den Medien wurde es nur beiläufig erwähnt und vieles wurde verschwiegen.


Zitat


Am Mittwochmorgen, dem 18. April 2007 bereitete sich der 46 Jahre alte deutsche Missionar und Vater dreier Kinder Tilman Geske darauf vor, ins Büro zu gehen. Er gab seiner Frau einen Abschiedskuß und nahm sich noch kurz Zeit, seinen Sohn zu umarmen, für den es eine unbezahlbare Erinnerung wurde. „Auf Wiedersehen mein Sohn, ich liebe Dich."
In einem anderen Teil der Stadt verabschiedete sich der 35-jährige Pastor Necati Aydin, Vater zweier Kinder, von seiner Frau und machte sich ebenfalls auf den Weg ins Büro zum morgendlichen Bibelstudium und Gebetstreffen, an dem auch einige Gläubige aus der Stadt teilnehmen würden. Auch Ugur Yuksel machte sich zum Bibelstudium auf den Weg.

Keiner der drei Männer wußte, was sie erwarten würde. Diese Bibelstunde war die äußerste Prüfung und Bewährung ihres Glaubens, die mit ihrem Eintritt in die Herrlichkeit enden würde, um die Krone der Gerechtigkeit durch Christus und die Ehre aller Heiligen in der Gegenwart Gottes zu empfangen.

Am anderen Ende der Stadt trafen 10 junge Männer, die alle unter 20 waren, die letzten Vorbereitungen für den höchsten Glaubensakt, ihre Liebe zu Allah und den Haß auf die Ungläubigen unter Beweis zu stellen, die ihrer Ansicht nach den Islam untergruben. Sie nahmen Waffen, Brotmesser, Seile und Handtücher, bereit für ihren letzten Dienst an Allah. Sie wußten, es würde viel Blut fließen. Sie kamen rechtzeitig zur Bibelstunde, so um 10 Uhr herum.
Nachdem sie angekommen waren, begann offenbar die Bibelstunde. Es heißt, daß der Angriff begann, nachdem Necati ein Kapitel aus der Bibel vorgelesen hatte. Sie fesselten Ugur, Necati und Tilman und banden sie mit Händen und Füßen an ihre Stühle. Sie folterten die Brüder fast drei Stunden, wobei sie alles mit ihren Mobiltelefonen filmten.

Folterdetails: Auf Tilman wurde 156 mal eingestochen, auf Necati 99 mal und Ugurs Stiche waren zu zahlreich, um sie zu zählen. Sie wurden ausgeweidet und ihre Eingeweide vor ihren Augen aufgeschlitzt. Sie wurden entmannt und mußten zusehen, wie diese Körperteile zerstört wurden. Die Finger wurden ihnen abgehackt, Nasen, Münder und After aufgeschlitzt. Das schlimmste für sie war wohl, zusehen zu müssen, wie ihre Brüder auf dieselbe Art und Weise gefoltert wurden wie sie selbst. Schließlich wurden ihnen von Ohr zu Ohr die Kehlen aufgeschlitzt, was praktisch einer Enthauptung entsprach.

In den neben der Druckerei gelegenen Arbeitsstätten hatten Nachbarn, wie sie später berichteten, Schreien gehört, aber angenommen, daß es sich um häusliche Streitigkeiten handelte und deshalb nicht reagiert.

Währenddessen hatte ein anderer Christ namens Gokhan und seine Frau einen gemütlichen Vormittag. Sie schliefen bis um 10, hatten ein langes Frühstück und kamen schließlich gegen 12.30 Uhr im Büro an. Die Tür war von innen verschlossen und sein Schlüssel funktionierte nicht. Er rief mit dem Handy an und, obwohl er Verbindung bekam, hörte er das Telefon im Büro nicht klingeln. Er rief das Handy seines Bruders an und schließlich antwortete Ugur: „Wir sind nicht im Büro. Geh zum Hotel-Treff. Dort sind wir. Wir werden dorthin kommen," sagte er rätselhaft. Während Ugur sprach, hörte Gokhan im Hintergrund ein Weinen und einen seltsamen knurrenden Laut.

Er rief die Polizei an und binnen fünf Minuten war der erste Beamte da. Er hämmerte an die Tür: „Aufmachen, Polizei!" Anfangs dachte er, es handele sich um eine häusliche Ruhestörung. Dann hörten sie ein weiteres Knurren und ein gurgelndes Stöhnen. Jetzt erkannte der Polizist das Geräusch als Ausdruck äußerster menschlicher Qual, entsicherte seine Waffe und versuchte wieder und wieder, die Tür aufzubrechen. Einer der erschreckten Angreifer entriegelte dem Polizeibeamten die Tür, der beim Eintreten eine gräßliche Szene vorfand.

Tilman und Necati waren geschlachtet worden und praktisch enthauptet, indem man ihnen die Hälse von Ohr zu Ohr aufgeschlitzt hatte. Ugurs Kehle war ebenfalls aufgeschlitzt und er lebte kaum noch. Die drei Angreifer ließen vor dem Polizisten ihre Waffen fallen.

Währenddessen hörte Gokhan ein Schreien von der Straße. Jemand war aus dem dritten Stock gefallen. Als er auf die Straße lief, fand er einen Mann, den er später als Emre Gunaydin erkannte. Er hatte ein massives Kopf-Trauma und knurrte seltsamerweise. Er hatte versucht, das Regenrohr herunterzuklettern, um zu entkommen, hatte aber die Balance verloren und war heruntergestürzt. Es scheint, daß er der Anführer der Angreifer war. Ein anderer Angreifer wurde in seinem Versteck auf einem tieferen Balkon gefunden.

4

Montag, 14. Mai 2007, 22:51

So deutlich habe ich es auch noch nicht gelesen, obwohl ich fleissig danach gesucht habe.
Einfach schrecklich, was mit den Geschwistern passiert ist!
Wir haben in der Gemeinde für die hinterbliebenen Geschwister öfters gebetet.
Gruß von Axel
Surftipp: SRS-Motorrad

5

Dienstag, 15. Mai 2007, 08:32

Fortsetzung

Hier die Fortsetzung des Berichts von Mikru:

Zitat


Um das Netz des Geschehens zu entwirren, müssen wir sechs Jahre zurückgehen. Im April 2001 hat der Nationale Sicherheitsdienst der Türkei (Milli Guvenlik Kurulu) angefangen evangelische Christen als Bedrohung für die nationale Sicherheit einzustufen, und zwar auf derselben Ebene wie Al-Qaida- oder PKK-Terrorismus. Erklärungen seitens politischer Führer, Kolumnisten und Kommentatoren haben einen Hass gegen Missionare entfacht, über die sie behaupten, sie würden junge Leute bestechen, um die Religion zu wechseln.

Nach jener Entscheidung von 2001 begannen Angriffe und Drohungen gegen Kirchen, Pastoren und Christen. Bombenattentate, physische Angriffe, mündliche und schriftliche Drohungen sind nur einige der Methoden, mit denen Christen attackiert werden. Äusserst bezeichnend ist der Gebrauch von Propaganda mittels der Medien.

Im Anschluss an eine lange Versammlung über die Bedrohung seitens der Christen, ab Dezember 2005, begannen die Ehefrau des früheren Premierministers Ecevit, der Historiker Ilber Ortayli, Professor Hasan Unsal, der Politiker Ahmet Tan und der Schriftsteller/Propagandist Aytunc Altindal – jeder im Bereich seiner eigenen Berufstätigkeit – eine Kampagne, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die heraufziehende Bedrohung von Christen zu lenken, die versuchten, „die Seelen der Kinder zu kaufen“. Verborgene Kameras in Kirchen zeichneten Gottesdienste auf und verwendeten diese Aufzeichnungen sensationslüstern, um Furcht und Ablehnung gegenüber dem Christentum zu fördern.

In einer offiziellen vom Fernsehen ausgestrahlten Antwort aus Ankara grinste der türkische Innenminister, während er über die Angriffe auf unsere Brüder sprach. Mitten unter öffentlichem Entsetzen und Protesten gegen das Geschehen, sowie in der Bejahung von Religionsfreiheit und der Freiheit des Denkens sind die Medien und offiziellen Erklärungen von immer derselben Botschaft erfüllt: „Wir hoffen, dass Ihr die Lektion verstanden habt. Wir wollen hier keine Christen haben“.

Es scheint, als ob dies ein organisierter Angriff seitens eines unbekannten erwachsenen „Tarikat“-Führers war. Wie im Fall der Ermordung von Hrant Dink im Januar 2007, und eines katholischen Priesters, Andrea Santoro, im Februar 2006, werden Jugendliche gebraucht, um religiös motivierte Mordattentate umzusetzen, weil die öffentlichem Sympathien für die Jugend gross sind und sie auch niedrigere Strafen erhalten, als sie ein Erwachsener für dasselbe Verbrechen bekäme. Selbst die Eltern der Jugendlichen bejahen deren Taten. Die Mutter des 16jährigen Jungen, der den katholischen Priester Andrea Santoro ermordete, blickte in die Kameras, als ihr Sohn ins Gefängnis ging, und sagte: „Er wird seine Zeit für Allah absitzen“.

Die jungen Männer, die am Attentat beteiligt waren, sitzen jetzt in Haft. Heute berichteten die Nachrichten, man würde sie als Terroristen behandeln, wobei das Alter dann keinen Einfluss auf die Höhe der strengen Strafe hätte. Der Attentäter Emre Gunayadin befindet sich noch immer auf der Intensivstation. Die Untersuchung konzentriert sich auf ihn und seine Kontakte, und sie sagen, dass sie zusammenbrechen würde, falls er sich nicht wieder erholt.

Die Kirche in der Türkei reagierte auf eine Art und Weise, die Gott ehrte, während Hunderte von Gläubigen und Dutzende Pastoren so schnell wie sie konnten herbeiflogen, um der kleinen Gemeinde in Malatya beizustehen und um die Gläubigen zu ermutigen, um sich der gerichtlichen Dinge anzunehmen und um die Christen gegenüber den Medien zu vertreten.

Als Susanne Geske ihren Wunsch aussprach, ihren Ehemann in Malatya zu bestatten, versuchte der Gouverneur das zu verhindern; und als er realisierte, dass er das nicht hindern konnte, wurde das Gerücht kolportiert: „ Es ist eine Sünde, für einen Christen ein Grab auszuheben“. Schlussendlich – und das ist ein Geschehen, das in der christlichen Geschichte für immer erinnert werden sollte – haben die Männer der Kirche in Adana (in der Nähe von Tarsus) Schaufeln gepackt und ein Grab für ihren erschlagenen Bruder auf einem hundert Jahre alten und ungepflegten armenischen Friedhof ausgehoben.

Ugur wurde durch seine Familie in einer alevitischen islamischen Zeremonie in seiner Heimatstadt Elazig bestattet, während seine gläubige Verlobte aus dem Schatten heraus zusah, dass seine Familie und seine Freunde noch angesichts des Todes ablehnten, den Glauben zu respektieren, den Ugur so lange bezeugt hatte und für den er gestorben war.

Necatis Beerdigung fand in seiner Heimatstadt Izmir statt, in der Stadt, in der er zum Glauben fand. Die Finsternis versteht das Licht nicht. Obgleich die Kirchen der Vergebung für das Geschehen Ausdruck gaben, wurde den Christen nicht getraut. Bevor der Sarg in Malatya ins Flugzeug geladen wurde, musste er zweimal durchleuchtet werden, weil man sicher sein wollte, dass sich darin kein Sprengstoff befände. Dies ist für Särge von Muslimen keine übliche Prozedur.

Necatis Beerdigung war ein wunderbares Ereignis. Wie ein kurzer Einblick in den Himmel wurde es empfunden: Tausende türkischer Christen und Missionare kamen, um ihre Liebe zu Christus und ihre Ehrerbietung für diesen Mann zu zeigen, der erwählt war, für Christus zu sterben. Necatis Ehefrau, Shemsa, sagte der Welt: „Sein Tod war von einer tiefen Bedeutung erfüllt, denn er starb für Christus und er lebte für Christus. Necati war eine Gabe Gottes. Ich fühle mich geehrt, ihn in meinem Leben gehabt zu haben. Ich empfinde mich mit Ehre gekrönt. Ich möchte dieser Ehre wert sein.“

Mutig nahmen die Gläubigen an der Beerdigung von Necati ihren Platz ein, indem sie es wagten, sich öffentlich zu zeigen und somit entsprechend zu Zielscheiben zu werden. Wie erwartet: Die Anti-Terror-Polizei nahm teil und nahm jeden, der bei der Beerdigung teilnahm, auf Video auf, um dies in der Zukunft zu verwenden. Der Gottesdienst fand im Freien bei der Baptistengemeinde in Buca statt, und er wurde dann auf einem kleinen christlichen Friedhof ausserhalb von Izmir begraben.

Zwei stellvertretende Gouverneure von Izmir waren anwesend und beobachteten ernst das Geschehen aus der ersten Reihe. Dutzende von Nachrichtenagenturen waren dabei und dokumentierten das Geschehen mit Life-Berichterstattungen und Photographien. Wer weiss, welche Wirkung die Beerdigung auf Zuschauer hatte? Das ist ebenfalls der Anfang ihrer eigenen Geschichte. Betet für sie.

Susanne Geske drückte in einem Fernsehinterview ihre Vergebung aus, eine Tat, die auf den Titelseiten der grössten türkischen Zeitungen plaziert wurde. Sie wolle keine Rache, sagte sie den Reportern: „Oh Gott, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun,“ sagte sie, wobei sie von ganzem Herzen den Worten zustimmte, die Christus auf Golgatha sprach (Lukas 23,34).

In einem Land, wo Blutrache so normal ist wie zu Atmen, hat die Kirche viele, viele Berichte davon erhalten, wie dieser Kommentar von Susanne Geske Leben verändert hat. Ein Kolumnist schrieb über ihren Kommentar: „Sie sprach mit einem einzigen Satz aus, was 1000 Missionare in 1000 Jahre niemals tun könnten“.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Missionare aus Malatya wegziehen werden, weil ihre Familien und Kinder öffentlich als Ziele in einer feindlich gesinnten Stadt identifiziert wurden.

Die verbleibenden zehn Gläubigen haben sich versteckt. Was wird aus dieser Kirche werden, diesem Licht in der Finsternis? Vermutlich wird sie in den Untergrund gehen. Betet um Weisheit, dass türkische Brüder aus anderen Städten kommen und die führungslose Gemeinde leiten. Sollten wir nicht wirklich an dieser grossen Stadt Malatya Anteil nehmen, einer Stadt, die nicht weiss, was sie tut? (Jona 4,11)

Als unser Pastor Fikret Bocek zusammen mit einem Bruder am Montag zur Sicherheits-Direktion ging, um eine Erklärung abzugeben, wurden sie ins Anti-Terror-Departement geleitet. An der Wand befand sich eine riesige Karte, die die ganze Wand füllte und auf der alle Terrorzellen in Izmir nach Kategorien aufgeführt waren. In einer zentralen Spalte waren alle evangelischen Kirchen von Izmir aufgelistet. Die Finsternis versteht das Licht nicht. „Die, die die Welt auf den Kopf gestellt haben, sind auch zu uns gekommen“ (Apg. 17,6).

Bitte betet für die Kirche in der Türkei. „Betet nicht gegen Verfolgung, betet für Ausdauer,“ drängt Pastor Fikret Bocek.

Der Kirche geht es auf Grund des Verlustes unserer Brüder besser; die Frucht in unserem Leben, der erneuerte Glaube, das brennende Verlangen, das Evangelium auszubreiten um noch mehr Finsternis in Malatya auszulöschen – all dies gilt es, nicht geringzuschätzen. Betet, dass wir gegen äusseren Widerstand stark bleiben und betet ganz besonders, dass wir gegen innere Kämpfe mit Sünde – unsere wirklich hindernde Schwäche – feststehen.

Wir wissen mit Gewissheit: Jesus Christus war dabei, als unsere Brüder ihr Leben für Ihn gaben. Er war so dabei, wie Er mit Stephanus war, als der in Sichtweite des Saulus von Tarsus gesteinigt wurde.

Eines Tages mag die Videoaufzeichnung vom Sterben unserer Brüder uns noch mehr von der Kraft offenbaren, von der wir wissen, dass Christus sie ihnen schenkte, um ihr letztes Kreuz zu tragen, und von dem Frieden, mit dem der Geist Gottes sie befähigte, um für ihren geliebten Herrn zu leiden. Wir wissen auch: ER ist nicht von ihrer Seite gewichen. Wir wissen, dass ihr Geist voller Gottesworte war, die sie kräftigten, auszuhalten, als die Finsternis versuchte, das unauslöschliche Licht des Evangeliums zu ersticken. Wir wissen, dass sie – wie auch immer ihnen das möglich war, sei es mit einem Blick oder einem Wort –, dass sie einander ermutigten, stark zu bleiben.

Wir wissen, dass ihnen bewusst war, sie würden bald bei und mit Christus sein.

Die Details kennen wir nicht. Auch wissen wir nicht, auf welche Weise auf dieser Erde der Gerechtigkeit genüge getan werden wird oder nicht.

Aber wir beten – und wir drängen Euch, dafür zu beten! –, dass eines Tages zumindest einer dieser Jugendlichen zum Glauben kommen möge, und das auf Grund des Zeugnisses von Tilman Geske, das dieser im Sterben gab, der sein Leben als Missionar für seine geliebten Türken hingab, und auf Grund der Zeugnisse von Necati Aydin und Ugur Yuksel, die sie im Sterben ablegten. Sie sind die ersten Märtyrer für Christen aus der türkischen Kirche.
Bericht von Darlene N. Bocek (1. Mai 2007)

Zitat

Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
Matthias Claudius

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Viktor« (15. Mai 2007, 08:34)


6

Dienstag, 15. Mai 2007, 17:48

Hallo Michael und Viktor,

vielen Dank für den ausführlichen Bericht! Dass die Täter so extrem - und wahrscheinlich noch viel brutaler als uns beschrieben - vorgegangen sind, wusste ich bisher noch nicht, wobei ich natürlich davon ausgegangen war.

Auch bei uns in der Gemeinde wurde und wird sehr viel für die Angehörigen und Täter gebetet. Insbesondere deswegen, da Tilman aus naher Umgebung kommt (Wienhausen) und sein Bruder früher öfter bei uns in der Gemeinde war.

Wer an dem Gedenkgottesdienst (FeG Wienhausen) interessiert ist, kann sich die Predigt hier herunterladen:

als pdf
als mp3

Liebe Grüße,
Michael
Du möchtest die Bibel näher kennenlernen, weißt aber nicht recht wie du vorgehen sollst? Vielleicht kann dir dabei ein Fernbibelkurs Hilfe sein. Interesse? www.dasleben.info

7

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 22:01

Hallo @ all,

Hier ist ein interessantes Zeugnis eines Menschen, der vom Islam zum Christentum konvertiert ist, trotz Ausschluss aus dem Familienverband, und der gut den Unterschied zwischen dem Gott der Bibel (Jesus) und Allah beschreibt.

http://de.youtube.com/watch?v=m4EolVullW8&feature=related

Leider hab ich es nicht als Link hingekriegt (vielleicht kann mir einer kurz schreiben, wie das funktioniert?).

8

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 16:55

http://de.youtube.com/watch?v=m4EolVullW8&feature=related

Einfach die Adresse kopieren und einfügen =)

Grüßle,
Königskind

Spunk

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9

Freitag, 10. Oktober 2008, 17:22

Barino

Hallo



Es hat zwei Dokus vom WDR gegeben...... sehr sehenswert. Im ersten Teil konvertiert ein junger Mann zum Islam. Gezeigt wird sehr anschaulich, was mit ihm passiert, wie er sich verändert. Der zweite Teil berichtet von seiner Zeit nachdem er den Islam wieder verlassen hat.

Ich setze mal den link zu YOUTUBE - ist dort in mehrere Teile aufgeteilt. ( 1/1; 1/2...... 2/1; 2/2... )



Das Ganze heißt "Koran im Kopf"



http://www.youtube.com/watch?v=WSEIoPIxQuk Teil 1



http://www.youtube.com/watch?v=Hg7_986o-MI Teil 2



Dieser Barino war auch bei Jauch in Stern TV. Sehr sehr gutes Interview !!!! Leider gibt es das nicht mehr bei youtube.......



Grüße



Kai

10

Freitag, 17. Oktober 2008, 21:55

Hallo Kai,

vielen Dank für den Link, sehr interessant. Aber irgendwie auch unfassbar! Ich kann mir nicht vorstellen, dass das die Regel ist. Entspricht auch nicht meinen Erfahrungen.

Gruß, June

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