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Philipp

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1

Donnerstag, 26. Januar 2006, 17:18

Darf ich als Christ jemanden taufen?

Beispiel:
Ich gehe mit einem Freund spazieren und erzähle ihm von Jesus und er bekehrt sich und will direkt getauft werden.
Meine frage: Darf ich ihn am nächsten See taufen oder nicht? ?(

PS: Gibt es dazu Biebelstellen?

Spunk

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2

Donnerstag, 26. Januar 2006, 18:49

RE: Darf ich als Christ jemanden taufen?

Hallo Philipp,

klar ! Warum auch nicht ? Und die Bibelstelle ist eigendlich recht bekannt : Geht in alle Welt... macht zu Jüngern, TAUFT SIE, und lehrt sie halten.... Matthäus irgendwo am Ende. :D

Grüße und viel Segen bei der nächsten Taufe !

Kai

Philipp

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3

Donnerstag, 26. Januar 2006, 19:24

RE: Darf ich als Christ jemanden taufen?

Ist das auch möglich wenn wir beide alleine sind? Oder müssen da mehr Personen da sein?
Weil es sich um ein zeugnis handelt, denn die Bekehrung ist ja für einen selbst.

4

Donnerstag, 26. Januar 2006, 23:57

Hmm, wie war es noch damals mit Phillipus und dem Politiker (Kämmerer)?
Der ließ sich ja auch sofort taufen.
Aus der allgemeinen Praxis habe ich noch nirgends gehört, dass jemand, der zum Glauben gekommen ist, sich auch direkt taufen lassen wollte. Ich will diesen Wunsch niemanden abschlagen, halte ich aber in Bezug auf die Fülle der Gedanken/Neuerung etc. bei einer Bekehrung für unwahrscheinlich. (Es sei denn, als Kind im christlichen Elternhaus etc. aufgewachsen und kennt schon alles. Aber warum dann die plötzliche Eile?)
Ich würde es bevorzugen, nicht sofort zu machen, sondern es gemeinsam als Zeugnis mit den Freunden/Verwandten des Täuflings machen. Ich kenne zwar keine Stelle, die ausdrücklich sagt, dass die Taufe in einem größeren Kreis als 2-3 Leute stattfinden muss, aber ich fände es als Zeugnis vor anderen Menschen schöner, es im "größeren" Kreis zu machen. (Puh, langer Satz.)

Also, ich kann weder das eine noch das andere als unbiblisch abweisen.
Gruß von Axel
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User1211

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5

Freitag, 27. Januar 2006, 09:39

Taufe nach längerer Zeit??

Zitat

Original von AxelH
Hmm, wie war es noch damals mit Phillipus und dem Politiker (Kämmerer)?
Der ließ sich ja auch sofort taufen.

Genau. An den musste ich auch sofort denken, als ich die Frage las.

Zitat

Original von AxelH
Aus der allgemeinen Praxis habe ich noch nirgends gehört, dass jemand, der zum Glauben gekommen ist, sich auch direkt taufen lassen wollte. Ich will diesen Wunsch niemanden abschlagen, halte ich aber in Bezug auf die Fülle der Gedanken/Neuerung etc. bei einer Bekehrung für unwahrscheinlich. (Es sei denn, als Kind im christlichen Elternhaus etc. aufgewachsen und kennt schon alles. Aber warum dann die plötzliche Eile?)

Hallo Axel,
jetzt komm ich erstmal nicht mehr mit. Was ist den die Apg.? Keine Praxis sondern Märchen? Die Frage lautet doch viel mehr, was drückt die Taufe aus? Aus dem gedächtnis zitiert heißt es irgendwo "gestorben mit Christus, begraben mit Christus und am dritten Tag mit Christus auferstanden"! Wofür braucht man da lange Zeit und was soll in diesem Bekenntnis anders ausgedürckt werden, ob man nun aus "gläubigem Elternhaus" kommt oder nicht?

Zitat

Original von AxelH
Ich würde es bevorzugen, nicht sofort zu machen, sondern es gemeinsam als Zeugnis mit den Freunden/Verwandten des Täuflings machen. Ich kenne zwar keine Stelle, die ausdrücklich sagt, dass die Taufe in einem größeren Kreis als 2-3 Leute stattfinden muss, aber ich fände es als Zeugnis vor anderen Menschen schöner, es im "größeren" Kreis zu machen. (Puh, langer Satz.)

Warum? Kai hat oben den Auftrag des Herrn genannt. An keiner Stelle des NT finden wir, dass zwischen Umkehr (Bekehrung) und Taufe der "Neu-Gläubigen" eine längere Zeit verging (Einschränkung: Eine gibts, aber wo ?( )
Unser Herr hat einen eindeutigen Auftrag gegeben. Warum fangen wir, auch wenn es gängige Praxis geworden ist, zusätzliche Zeiträume einzubauen?

Zitat

Original von AxelH
Also, ich kann weder das eine noch das andere als unbiblisch abweisen.

Doch, das warten kann ich eigentlich schon als unbiblisch abweisen, da es nirgendwo im NT als normal angesehen wird. Wir sollen sogar taufen (siehe Kais Posting), was ergo bedeutet, dass wir nicht zu warten haben, bis jemand kommt und getauft werden möchte, sondern dass wir diejenigen, die gerettet sind auch taufen! Wer macht das? Ich/Wir nicht, soweit ich für meine Heimatgemeinde reden darf!

Wir reden immer davon, dass wir bibeltreu sind. Sind wir's wirklich ?( :rolleyes: ?(
Schönen Gruß
Thorsten

6

Freitag, 27. Januar 2006, 10:07

Zitat

An keiner Stelle des NT finden wir, dass zwischen Umkehr (Bekehrung) und Taufe der "Neu-Gläubigen" eine längere Zeit verging (Einschränkung: Eine gibts, aber wo )


Hallo Thorsten, kann es sein, dass du die Begebenheit in Apg. 19, 3-6 meinst? Paulus fand da 12 gläubige Jünger, die aber nur mit der Taufe zur Buße durch Johannes getauft waren und auch den Heiligen Geist noch nicht empfangen hatten. In V. 5 steht, dass sie dann auf den Namen des HERRN getauft wurden und auch den Heiligen Geist bekommen.


Lieben Gruß, Vroni

User1211

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7

Freitag, 27. Januar 2006, 14:47

Hi Vroni,

vielen Dank für die Hilfe. Hatte beim Schreiben keine Bibel zur Hand.

Die von Dir genannte Stelle ist genau die, an die ich dachte!

Hast Du als Frau auch ne Meinung zu dem Thema? ;) Oder darf Frau hier nicht "lehrmäßig" tätig werden?
Schönen Gruß
Thorsten

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »User1211« (27. Januar 2006, 14:53)


Philipp

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8

Freitag, 27. Januar 2006, 15:28

Die Taufe ist doch für die Ewigkeit nicht viel von Bedeutung oder doch?

Ich denke es sollten mehr Personen anwesend sein, da es sich um ein ZEUGNIS handelt.

MartinR

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9

Freitag, 27. Januar 2006, 18:09

Zitat

da es sich um ein ZEUGNIS handelt.

...habe ich bisher auch gedacht (und bin auch so gelehrt worden): Die Taufe sei vor allem ein Zeugnis in der diesseitigen und der jenseitigen Welt, dass man zu Christus gehöre.

..aber wo steht das eigentlich ???

Gruß
Martin
Jesus Christus - Aus dieser Quelle trinkt die Welt

Spunk

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10

Samstag, 28. Januar 2006, 12:35

RE: Taufe nach längerer Zeit??

Zitat

Zitat

Original von AxelH
Aus der allgemeinen Praxis habe ich noch nirgends gehört, dass jemand, der zum Glauben gekommen ist, sich auch direkt taufen lassen wollte. Ich will diesen Wunsch niemanden abschlagen, halte ich aber in Bezug auf die Fülle der Gedanken/Neuerung etc. bei einer Bekehrung für unwahrscheinlich. (Es sei denn, als Kind im christlichen Elternhaus etc. aufgewachsen und kennt schon alles. Aber warum dann die plötzliche Eile?)

Hallo Axel,
jetzt komm ich erstmal nicht mehr mit. Was ist den die Apg.? Keine Praxis sondern Märchen? Die Frage lautet doch viel mehr, was drückt die Taufe aus? Aus dem gedächtnis zitiert heißt es irgendwo "gestorben mit Christus, begraben mit Christus und am dritten Tag mit Christus auferstanden"! Wofür braucht man da lange Zeit und was soll in diesem Bekenntnis anders ausgedürckt werden, ob man nun aus "gläubigem Elternhaus" kommt oder nicht?


Erstaunlich, erstaunlich Thorsten ! Wir sind doch schon wieder einer Meinung 8o.
Ich habe für die "Freikirchenpraxis" fast ebensowenig verständniss wie für die Staatskirchliche Kindertaufe :rolleyes:.
Für mich gehört Bekehrung und Taufe zusammen, und ich kann in der Bibel auch nichts finden, was dem wiedersprechen würde ! Eher im Gegenteil.

Zitat


Unser Herr hat einen eindeutigen Auftrag gegeben. Warum fangen wir, auch wenn es gängige Praxis geworden ist, zusätzliche Zeiträume einzubauen?


Gute Frage !!! :D

Zitat


Zitat

Original von AxelH
Also, ich kann weder das eine noch das andere als unbiblisch abweisen.

Doch, das warten kann ich eigentlich schon als unbiblisch abweisen, da es nirgendwo im NT als normal angesehen wird. Wir sollen sogar taufen (siehe Kais Posting), was ergo bedeutet, dass wir nicht zu warten haben, bis jemand kommt und getauft werden möchte, sondern dass wir diejenigen, die gerettet sind auch taufen! Wer macht das? Ich/Wir nicht, soweit ich für meine Heimatgemeinde reden darf!

Wir reden immer davon, dass wir bibeltreu sind. Sind wir's wirklich ?( :rolleyes: ?(


Welche Idee steckt denn dahinter, wenn man Menschen auf ihre Taufen warten lässt ? Mir fallen da nur "böse" Unterstellungen zu ein. ;(
Und diese Taufpraxis ist mal wieder ein Beleg dafür, das christliche Tradition durchaus das Wort Gottes ( wo man sich doch so genau drann hällt ) ersetzen kann und es auch tut !!! X(
Denn wehe es kommt mal einer daher, bekehrt sich und will auch gleich getauft werden....... Nein - sowas darf nicht sein !


Entschuldigt den Tonfall, aber das regt mich echt auf.

Grüße

Kai

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