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Freitag, 3. Juni 2005, 18:19

Kommentar zu geistl. Kampfführug

Liebe Leser,

dieses Forum soll, wie die gesamte HP, in erster Linie ein Hinweis auf unseren Herrn Jesus Christus sein.
Der gelöschte Beitrag „geistliche Kampfführung“ hat dies nur teilweise unterstützt, war aber in gewisser Hinsicht auch gefährlich und hatte eine verunsichernde Wirkung auf Leser! Inhaltlich sahen wir eine große Gefahr, weil durch den Artikel versucht wurde, einen detaillierten Einblick in die himmlischen und dämonischen Bereiche zu geben. Der Inhalt sollte Sichtweisen vermitteln, die sich nicht eindeutig mit den Wahrheiten der Bibel decken, bzw. die wir dort in dieser Form nicht finden. Auch für die Zukunft behalten wir uns das Recht vor, solche Beiträge zu löschen, und wir bitten alle, das zu respektieren.

Zu dem Beitrag „geistliche Kampfführung“ möchten wir nur kurz Stellung nehmen:
Es wird von einem Mann berichtet, der sehr viele Begebenheiten in „himmlischen Örtern“ schildert, wie die Dämonen mit den Engeln Gottes kämpfen, was dort gesprochen wird und wie die Dämonen ihr schamloses Unwesen treiben. Er berichtet von einer „Decke“, so dick wie ein Fels, die die ganze Region bedeckt. Er schildert die Auswirkungen (sichtbare Ergebnisse) der Gebete von Christen in der dämonischen Welt.

Die Bibel berichtet sehr spärlich, was sich in der dämonischen Welt an Kämpfen abspielt (z.B. Daniel 10,13ff; Daniel 12,1ff). Selbst wenn der Erzengel Michael mit dem Teufel stritt, drückte er sich ihm gegenüber sehr vorsichtig aus und es wird nur sehr kurz darüber berichtet, fast beiläufig (Judas 9). In Epheser 5,11.12 werden die Gläubigen von Gott aufgefordert die unfruchtbaren Werke der Finsternis nicht zu verbreiten! Der Herr Jesus sagt in Johannes 20,29 „Glückselig die nicht gesehen und geglaubt haben!“ Der Glaube gründet sich auf unsichtbare Dinge. In 2. Korinther 5,7 finden wir „denn wir wandeln durch Glauben und nicht durch Schauen“. Daher dürfen wir nicht weiter gehen, als das was geschrieben steht, „indem wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe die sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und jeden Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam des Christus“ (2. Korinther 10,5). Das Glaubensleben soll nicht von Gesichten oder Visionen geprägt und gesteuert werden, sondern vom Festhalten des Hauptes des Leibes (Christus), von dem Wort Gottes (Kolosser 2, 18-19; 3,16). Wenn Gesichte und Visionen einen Christen prägen, wird das Wort Gottes zur Seite geschoben und unwichtig; dies darf nicht sein! Als der Apostel Paulus in den dritten Himmel entrückt wurde, durfte er nichts von dem berichten was er dort hörte (2. Korinther 12,1-5). Wie viel weniger dürfen wir heute das erzählen, was wir meinen in der dämonischen Welt gesehen oder gehört zu haben. Deshalb kann das, was der Mann gesehen und gehört zu haben meint, nicht von Gott sein und ist abzulehnen! Es sind religiös okkulte Fantasien!

Der Teufel will uns mit dem Negativen, Okkulten und mit dem was wir nicht in der Bibel finden beschäftigen (siehe oben). Der Geist Gottes aber möchte uns den Herr Jesus größer machen, ihn verherrlichen (Johannes 16,13-14). Er möchte uns mit dem Positiven beschäftigen.

Natürlich haben wir einen geistlichen Kampf zu kämpfen (in der Kraft des HERRN oder Er durch uns; Epheser 6,10-18 ) Wir sollten die ganze Waffenrüstung Gottes angezogen haben und mit dem Schwert, dem Wort Gottes, kämpfen, Vers 18. Der Herr Jesus hat dem Teufel das Wort Gottes entgegen gehalten, dadurch musste er weichen (Matt. 4,1-10). Der Herr Jesus ist uns darin ein Vorbild. Dazu müssen wir natürlich das Wort Gottes kennen. Dies ist ein weiteres Ziel des Heiligen Geistes, „uns in die ganze Wahrheit zu leiten“ (Johannes 16,13), um in dieser Zeit vor den Listen des Teufels bestehen zu können. Darüber hinaus ist das anhaltende Gebet äußerst wichtig (Epheser 5,18; 1. Thessalonicher 5,17; 2. Mose 17,8-16), um ein „Siegerleben“ zu leben.
Wichtig für uns ist ein dem Herrn Jesus hingegebenes Leben zu leben und das Wort Gottes als alleinigen Maßstab für Glauben und Leben anzuerkennen. Die Worte des Apostels Paulus an Timotheus sind für die Endzeit besonders wichtig.

„Predige das Wort, halte darauf zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise ernstlich zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre. Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen werden, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, indem es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren, sich aber zu den Fabeln hinwenden. Du aber sei nüchtern in allem, leide Trübsal, tue das Werk eines Evangelisten, vollführe deinen Dienst“ (2. Timotheus 4,2-5).


Euer Bernd, Christian und Michael

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