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11

Dienstag, 14. Dezember 2004, 02:07

seufz - so eine Antwort habe ich befürchtet/erwartet, so wie Ihr hier im Allgemeinen drauf seid.
Christopher - wie kannst Du Dir anmassen, über ein Buch zu urteilen und sogar davor zu warnen, was Du noch noch nicht mal ansatzweise gelesen hast?
Die Autoren dieser Romanserie sind überzeugte Christen, die ihren Glauben und die Bibel sehr ernst nehmen - was also berechtigt Dich,dieses niederzumachen?
Hast Du Dir schon mal Gedanken darüber gemacht, dass es vielleicht mehr Dinge gibt als die, die Du von Deinem Tellerrand sehen kannst?

nichts für ungut, aber was raus muss - muss raus 8o

Beate

Christopher

Foren-Mitglied

  • »Christopher« ist männlich

Beiträge: 136

Wohnort: Okarben (Wetteraukreis)

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12

Dienstag, 14. Dezember 2004, 14:10

Liebe Beate,

ich möchte mich nicht rechtfertigen, aber doch einige wenige Gedanken loswerden. Ich wollte die Autoren nicht fertigmachen, sondern ich wollte einfach Alternativen zu dem Buch aufzeigen. Dazu noch zwei Bibelverse:

Zitat

Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich; alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut. (1. Korinther 10,23)


Zitat

Übrigens, Brüder, alles was wahr, alles was würdig, alles was gerecht, alles was rein, alles was lieblich ist, alles was wohllautet, wenn es irgend eine Tugend und wenn es irgend ein Lob gibt, dieses erwäget. (Philipper 4,8 )


Um nochmal zu verdeutlichen, was ich durch meine Buchkritik aussagen wollte: Es gibt doch bessere Alternativen zu diesem Roman, die doch lieblicher und nützlicher sind! Das bezieht sich auf viele Dinge, und das sage ich mir zu allererst!

Und noch eine Sache zum Nachdenken: Die Beschäftigung mit Gottes Wort bringt reichen Segen hervor! Das würde ich bei diesem Roman nicht gerade sagen wollen. Deshalb: Warum möchtest Du auf diesen Segen verzichten und auf Alternativen zurückgreifen, die keine wirklichen Alternativen sind (denn gegenüber Gottes Wort bleibt alles im Schatten)?

Viele Grüße
Christopher
Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, um damit zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.
(Jim Elliot, Missionar)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christopher« (14. Dezember 2004, 14:11)


13

Dienstag, 14. Dezember 2004, 14:56

FINALE - von Tim LaHaye und Jerry B. Jenkins

Hallo zusammen!

Ich fände es erbaulicher, wenn wir uns hier auf einer sachlichen Ebene weiterunterhalten könnten. Wenn du sagst, dass die Autoren dieser Buchserien überzeugte Christen sind, dann glaube ich dir es gerne und das freut mich auch. Vielleicht ist auch das Ziel, was die Autoren mit dieser Buchserie verfolgen ein sehr gutes - aber das entschuldigt nicht den Inhalt des Buches. Ich habe vor einiger Zeit angefangen diese Bücher zu lesen, habe sie aber dann zur Seite gelegt, weil genau diese Punkte auftraten, die Christopher schon genannt hat.

Die Autoren versuchen die „Zeit des Endes“ für den Leser greifbar nahe zu berichten und auszugestalten, der Leser soll mitgerissen werden und genau das ist das große Problem in meinen Augen, das hat nichts damit zu tun, dass Christopher versucht die Bücher niederzumachen.

Wir dürfen sicher sein: So wir uns alles vorstellen, wie „die Zeit des Endes“ ablaufen wird, so wird es sicherlich nicht kommen. Gott ist so groß und wie sollten wir da mit unserem kleinen Verstand seine Wege vorzeichnen können. Das wollen wir ihm doch überlassen, und nicht über das hinaus gehen, was die Bibel sagt.

Wir brauchen keine Romanform der Offenbarung, wir dürfen sein Wort lesen.

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, was Christopher schon angedeutet hat, dass es für die Zurückgebliebenen nach der Entrückung zu spät ist. Lassen wir uns nicht dadurch blenden, dass vielleicht manche sagen, auch nach der Entrückung hätte wir noch die Chance zu Umkehr! Auch du lieber Mitleser, denke nicht deine Bekehrung aufschieben zu können, wenn die Gläubigen entrückt worden sind, ist es für dich für immer zu spät! Deshalb, komm heute zu dem Heiland, er will dir ewiges Leben schenken! (Johannes 3,16)

Gruß Christian
"Übrigens, [...] freuet euch in dem HERRN!"

14

Dienstag, 18. Januar 2005, 19:19

...

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Hinnie« (2. Oktober 2008, 14:58)


15

Mittwoch, 21. September 2005, 20:16

Wahrheit un Wirklichkeit

Habt ihr schonmal von selektiver Wahrnehmung gehört?

Das haben Menschen von heute in sich. Jeder, der nicht ein bischen indigo ist.
Selektiv bedeutet auswählend.
Wenn Leute heutzutage Anhänger von irgendetwas sind, nehmen wir ein Kind, das einen Fußballer verehrt und ihn als sein großes Idol in seinem Zimmer hängen hat.
Jedenfalls hat dieses Idol auf das Kind große Wirkung, es freu sich wenn des Star ein Tor schießt, kann mit seinen Freunden "Fußballstar" spielen und erzählen,was es Neues über sein Idol weiß.
Nehmen wir an die Nachrichten berichten, der Fußballstar habe in einem wichtigen Spiel 3 Tore geschossen. Leider wurde bei ihm jedoch auf dem Heimweg zuviel Promille festgestellt, sodass der Führerschein nun weg ist.

Was von diesen Neuigkeiten wird das Kind seinen Freunden erzählen?
- das mit den 3 Torschüssen was sehr positiv ist oder
- das mit dem Führerscheinentzug was eine negative Erfahrung ist?

Das Kind, wie auch fast jeder andere Mensch würde nur das erste erzählen, weil es stolz ist, ein so großartiges Idol zu haben, und weil es von den Freunden angehört wird. Die Negativen Neuigkiten verdrängt man oder erwähnt sie beilufig und kleinlaut. Doch die Positive Erfahrung wird Sofort wieder in den Mittelpunkt gerückt!

Ich finde das, was ich über das Kind gesagt habe kann man auf ziemlich alle Menschen übertragen. Was der Mensch nicht wissen will, das verdrängt er.


Es gibt jedoch noch eine 2.Anwort von mir auf dieses Thema:

Es stimmt, das jeder Mensch eine andere Wirklichkeit hat!
Das kommt daher, dass alle Menschen verschiedene Erfahrungen mit Weltanschauungen / Religion / sozialem Stand / Herkunft und Familie und auch von Erfahrngen in verschiedenen Situationen.

1. Beispiel:
2 Menschen gehen die Straße entlang.
Beide gleich alt, gleiches Geschlecht, gleiche hautfarbe, gleiche Religion, beide gleicher Herkunft.
Sie wollen von Punkt A geradeaus nach Punkt B gehen.
Auf der Mitte der Strecke sitzen 5 Meter neben ihrem Weg eine Gruppe von z.B. Punks.
Die eine Person geht geradeaus weiter.
Die 2.Person macht einen großen Bogen um die Punks.
Das Kommentar der 2.Person: "Willst du, dass die dich gleich zusammenschlagen oder die Flaschen an den Kopf werfen?"

Warum sieht die 2. Person die Punks als Bedrohung und der 1. nicht?
Genau, weil beide unterschiedliche Erfahrungen mt Punks gemacht haben.
Während Person 1 neutral den Unbekannten gegenüber ist, hegt Person 2 extreme Abneigung und sogar Angst vor der Gruppe mit der anderen Lebensweise.

Aber vllt noch ein 2. Beispiel:
Alfred wohnt in Hamburg. Dort spricht man Hochdeutsch.
Bert wohnt in Süddeutschland. Bei ihm sprechen Alle Leute mit einem Dialekt.
Als Alfred Bert besucht lachen ihn alle aus, weil er so komisch spricht (obwohl "sein Deutsch" ja das "richtige " Deutsch ist).

Wenn nötig kann ich noch 10 Weitere Beispiele Aufschreiben, doch mit fehlt im Moment die Zeit. Ich hoffe, mit diesem Beitrag zum Nachdenken anzuregen.
ich bin anders. du bist anders. alles ist anders.
ales, außer der lichtgeschwindigkeit. die ist nicht anders.
die ist immer sie selbst. alles andere nicht.

Spunk

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16

Donnerstag, 22. September 2005, 16:46

RE: Wahrheit un Wirklichkeit

Hallo anderster,

und was sagt mir das jetzt ?

Grüße

Kai

17

Freitag, 23. September 2005, 15:23

Wahrheit

"Das schwierige an der Wahrheit ist, dass sie jeder hat, aber jeder auf seine Weise." Der Satz steht oben und war von AxelH kritisiert worden.

Ich finde den Satz sehr gut weil es gau so ist wie es da steht.
Oder hat jemand nicht die Auffassung?
ich bin anders. du bist anders. alles ist anders.
ales, außer der lichtgeschwindigkeit. die ist nicht anders.
die ist immer sie selbst. alles andere nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »anderster« (23. September 2005, 15:27)


18

Freitag, 23. September 2005, 17:38

RE: Wahrheit

Ja, ich habe eine andere Auffassung!
Denn wenn jeder SEINE Wahrheit hat, dann herrscht doch totales Chaos.
Es gäbe dann keine absoluten Maßstäbe. Dann kann ich machen was ich will und brauch mich an niemand und nichts orientieren. Ich bin mir der nächste, ob ich den andere störe interessiert mich doch gar nicht.
Oder fände es jemand nett und witzig, wenn ich im Restaurant meinem Tischnachbar den Schnödder aus meiner erkältet/verschnupften Nase ihm in sein Essen spucke? Was interessiert mich die Wahrheit, dass ich Bakterien auf sein Essen schleuder und ihn mit meiner Erkältung anstecken kann?

Das steckt doch dahinter: Es gibt keine Wahrheit...
Gruß von Axel
Surftipp: SRS-Motorrad

paulett

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19

Freitag, 2. März 2007, 20:25

RE: Ein wichtiges Thema in der heutigen Zeit! - TOLERANZ

Hallo -
Es stößt mir immer etwas sauer auf wenn ich das Wort Toleranz höre. Wo finden wir in der Bibel dieses Wort, die Bibel kennt nur für und wider. Wer sich als Freund der Welt darstellt, stellt sich als Feind Gottes dar.
Zu den anderen Religionen, warum finden wir bei ihnen nicht den Sohn GOTTES? Jesus ist der Mittelpunkt der Bibel, aber alle Religionen lehnen ihn ab, Islam, Juden, Budda usw. Nur der christliche Glaube ehrt IHN.
beste Grüße

20

Mittwoch, 27. Mai 2009, 16:01

Das Thema ist ne Spur älter, aber die Thematik ist immer noch aktuell

Zitat

Also, die Toleranz geht dahin: intollerant gegenüber denen zu werden, die fest Maßstäbe haben und diese als solche auch verbindlich deklarieren. Irgendwie ist die neue Toleranz nicht mehr tolerant.
Das gleiche falsche Verständnis von Toleranz hab ich öfter aus der (sehr) rechten Fraktion gehört, die ja nicht gerade für ihr tolerantes Verhalten bekannt ist. Ich möchte dich natürlich nicht mit irgendwelchen Möchtegern-Nazis vergleichen, aber die Auffassung in der Hinsicht ist die gleiche.
Aber Ablehnung von Intoleranz ist in keiner Weise intolerant, alles andere wäre paradox. Aus scheinheiliger pseudo-Toleranz meinen zu müssen, Intoleranz sei gerechtfertigt heißt nur sie zu unterstützen, was selbst ein Zeichen von Intoleranz ist. Toleranz heißt nicht alles zu erdulden.
Ist es in deinen Augen intolerant gegen Kinderpornos vorzugehen? Oder gegen Verbrechen allgemein?
Wenn ja hast du eine falsche Vorstellung von Toleranz

Vielleicht bist du, Alex, in den gut vier Jahren seit deinem ersten Beitrag in diesem Thread zur Erkenntnis gekommen, dass es >keine< absoluten Maßstäbe gibt. Genauso wenig kennst du oder irgendjemand anders die absolute Wahrheit. Falls du das wirklich glaubst darfst du dich nicht wundern, wenn dich deine Kollegen intolerant nennen und das ist nichts worauf du stolz sein solltest, oder was dich in deinem Glauben bestärken sollte.

Zitat

Es gäbe dann keine absoluten Maßstäbe. Dann kann ich machen was ich will und brauch mich an niemand und nichts orientieren. Ich bin mir der nächste, ob ich den andere störe interessiert mich doch gar nicht.
Genau, was das Leben nicht einfach und durchschaubar macht muss natürlich falsch sein.
Woher soll man schon wissen was man machen soll, wenn es einem von niemandem vorgeschrieben wird?
Selbst denken? Nein lieber auf Gott hören.....

mfg Johannes

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