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Donnerstag, 17. Juni 2004, 20:58

Wer sagt's weiter?

... tue das Werk eines Evangelisten ... 2.Tim. 4, 5

Freundschaft ist etwas Schönes. So gab es auch einmal 4 gläubige Freunde: Jedermann, Jemand, Irgendeiner und Niemand.

Gemeinsam besuchten sie eine Bibelkonferenz, in der es um obiges Thema aus 2. Timotheus ging.

Als Jedermann hörte, was über diesen Vers gesagt wurde, erkannte er, dass es nach dem Willen Gottes einfach seine Aufgabe war, das Evangelium seinem Bekannten X weiterzusagen, der noch nie klar die Botschaft vom Kreuz gehört hatte.

Die Konferenz war zu Ende, und Jedermann ging nach Hause in der ruhigen Gewißheit, Jemand habe diese Botschaft ebenfalls gehört und werde diese Aufgabe schon erledigen.
Irgendeiner hätte es tun können; aber schließlich ging Niemand, um es zu tun.

Als Jemand merkte, was geschah, wurde er beunruhigt, weil der Ausleger auf der Konferenz gesagt hatte, dies sei die Aufgabe von Jedermann.
Inzwischen dachte Jedermann, dass, während Jemand es hätte tun können, zumindest Irgendeiner es tun würde. Niemand dachte, Jedermann werde es tun.

Es endete damit, dass Jedermann Jemand tadelte, da Niemand tat, was Irgendeiner hätte tun können und Jedermann hätte tun sollen.
Warum? Weil X., der noch nicht errettet war, durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, bevor Irgendeiner dazu kam, das Werk eines Evangelisten zu tun und dem Freund die gute Botschaft mitzuteilen.

...

Kapieren wir diese Geschichte? Im Klartext: Es geht darum, sich nicht in der irrigen, bequemen Annahme auszuruhen, ein anderer werde schon das tun, zu dem Gott DICH und MICH gerufen hat.
Wenn uns dieser X. am Herzen liegt, dann gehen wir selbst in die Startlöcher und erzählen ihm heute und jetzt von Jesus Christus!

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Donnerstag, 17. Juni 2004, 21:04

Hallo zusammen,

da ich erst seid dem gestrigen Tage hier im Forum bin, komme ich nun so nach und nach dazu die Artiel hier zu lesen. Ich möchte hier eine Betrag von der HP Jesus 4 you(th) reinkopieren. Wer ihn dort lesen möchte, man findet ihn in der Rubrik "Gott erleben" zusammen mit drei Bildern.

Bevor ich den Artikel hier reinsetzte möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich zur Zeit das Buch "Geht auch ihr in den Weinberg" (erschienen im Daniel Verlag lese. Dadurch bin ich doppelt angesprochen und nachdenklich!!

Einen liebe Gruß von einem sehr, sehr nachdenklichen Thorsten

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Stell dir vor, du bekommst einen Auftrag, den du erledigen sollst. Zum Beispiel in der Schule ein Referat, in der Ausbildung/ Studium eine Klausur oder im Berufsleben ein Projekt. Normalerweise würdest du alles tun, um eine gute Note zu bekommen oder einen guten Eindruck zu machen und hängst dich voll rein. So geht es uns bestimmt oft. Was uns wichtig ist, da legen wir Geduld, Energie und viel Kraft rein.

Als ich in die 7. Klasse kam, hatte ich ziemliche Angst. Es war ein Schulwechsel und ich habe aus meiner Klasse nur wenige gekannt. Doch ging es mir nicht alleine so. Da war noch ein Mädchen, Marie, die sich auch etwas verloren vorkam. Wir hatten zusammen Französisch und Englisch und haben uns bald gut verstanden. Auch Josie, eine Klassenkameradin, war bald ziemlich gut mit uns befreundet und wir haben total viel zusammen gemacht und uns sehr gut verstanden. Es waren eigentlich die schönsten drei Jahre in meiner Schulzeit. Als das zweite Halbjahr von der 10. Klasse kam, haben wir uns versprochen uns immer regelmäßig zu treffen und uns nie aus den Augen zu verlieren. Viele Tränen am letzten Tag, jeder hatte Angst vor dem Neuen was ihn erwartete und uns viel der Abschied auch total schwer . Aber wie es so kommt, der Kontakt wurde immer weniger und man hat sich mal auf der Straße gesehen, zweimal im Jahr getroffen, ab und zu mal telefoniert, aber das wars auch schon.

Donnerstag, 16. Oktober, 3 Jahre später, ein Anruf von einem ehemaligen Klassenkameraden: Marie ist tödlich verunglückt. Sie hatte einen Schwindelanfall und ist morgens am 15 Oktober rückwärts vor den gerade einfahrenden Zug gefallen. Schock. Was sagt man da, was fühlt man da?
Nach vielem Nachdenken, weinen, Vorwürfe machen, sprechen mit Gott und mit anderen Freunden von Marie ist mir eins klar geworden: Wir als Christen auf der Welt haben einen Auftrag an alle Menschen hier. EINEN SEHR WICHTIGEN AUFTRAG, den Gott uns gegeben hat! Wir sollen von Gott weiter erzählen, allen Menschen sagen, wie toll so eine Beziehung mit ihm ist, das man einen Freund an der Seite hat, der einen nie verlässt, vergisst und einem immer zur Seite steht.

Wir hängen uns in Projekte rein, machen alles um Karriere zu machen, aber ein einziges, eigentlich einfaches Projekt, einen Auftrag vergessen wir oft gerne, nämlich allen zu erzählen, was Gott für uns getan hat.

Natürlich kann man sagen, ich mache einmal im Jahr einen Jugendtag, ich organisiere den Worship-Abend, ich mache Kinderstunde und sogar einen Mädchenkreis, ich gehe jeden Sonntag, jeden Mittwoch in die Gemeinde, ich gehe jeden Freitag in den Jugendtreff und helfe bei der Homepage. Toll, echt super, cooler Christ. Aber was ist, wenn ein Freund morgen vor die S-Bahn fällt, strirbt und ich hab ihm nicht klar gemacht, was das Leben nach dem Tod bedeutet? Da helfen mir meine ganzen tollen Organisationen nichts mehr.

Was machen wir mit unseren Freunden, verschieben wir immer alles auf morgen? Wissen die überhaupt was ich glaube, und warum es mir einfach gut geht, wie es in mir aussieht? Natürlich kann man nicht mit der Tür ins Haus fallen und sagen: "Hallo Leute, ich bin Christ!" Da sollte man schon Vorarbeit leisten, könnte das Situationsbedingt machen. Und wenn einem auch das total schwer fällt, kann man eins tun was immer hilft, nämlich für die Leute BETEN. Gott hat gesagt, das er unsere Gebete IMMER erhört, wenn sie nach seinem Willen sind. Und ich denke, das wird Gott erhören und segnen.

Ich wünsche euch allen, das ihr das erfahrt und euch mehr ins Zeug legt, für Gott brennt und dabei seine Liebe und Gnade erfahrt!

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