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Spunk

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1

Montag, 8. Juni 2009, 18:32

Zeichen auf Hand und Stirn die Zweite ;-)

..an alle Deine Freunde...
http://www.dubistterrorist.de/


Unbedingt anschauen !!!

Grüße

Kai

2

Montag, 8. Juni 2009, 23:44

Erst mal danke, dass du dein Beitrag nicht in den alten Thread gestellt hast. Aber auch auf Gefahr hin, dass ich es mir jetzt bei dir verscherze: Ich finde es doch ziemlich schade, dass die Diskussion jetzt wieder in diese Richtung kippt (auch wenn ich dir nicht unterstelle, dass du dies beabsichtigt hast). Aber die Begrifflichkeit "Zeichen auf Stirn und Hand" haben wir doch als technische Frage schon ausreichend erörtert.
Ehrlich gesagt, hab ich mir auch mal letztes Woche dieses Video angeschaut. Doch wenn überhaupt, hätte ich es unter dem Punkt Unterhaltung/Ironie gepostet. Soviel Wahrheit der Clip auch enthalten mag.
Meine ganz ehrliche Frage (an dich, aber natürlich auch @ all): Sollten wir uns als Christen wirklich in dieser Art und Weise mit diesem Thema beschäftigen bzw. inwieweit sollten wir uns überhaupt als "Fremdlinge auf Erden" (ein zugegeben abgedroschener, aber biblischer Ausdruck) mit der Thematik auf diese Weise intensivst auseinandersetzen ?
Ist es wirklich der Wille unseres Herrn Jesus, uns über jeden Ausweis oder irgendwelche (mehr oder weniger vermeintliche) Spionagetätigkeiten des Staates den Kopf zu zerbrechen oder gar in die Offensive zu gehen? Ist dies wirklich die Aufgabe von uns Christen auf dieser Erde?
Wie bemerkte doch ein Bruder in meiner Heimatgemeinde am Sonntag: Die größte politische Arbeit die wir Christen auf dieser Erde tun können, ist das Gebet, in welchem wir unsere Obrigkeiten vor unseren Gott bringen können. Ein wirklich schönes Vorbild kann uns doch wirklich Daniel sein. Als es für ihn aus gesellschaftpolitischer Sicht brenzlig wurde, machte er keinen Aufriss drum, sondern ging nach Hause und brachte wie üblich seine Anliegen dem Herrn.
Bitte entschuldige, wenn du dich angegriffen fühlst. Aber lass uns doch vielleicht wieder das Thema dahin lenken, dass wir unserem Gott in allem vollkommen vertrauen sollten(Mt6,33) und dass unser Leben in allem ein Gott wohlgefälliges Schlachtopfer sein sollte (Rö12,1).

Spunk

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3

Dienstag, 9. Juni 2009, 18:24

Ich habe die Debatte im alten Thread nicht so recht verfolgt. Und wie das Grinsegesicht andeuten soll - so ist der Titel des Threads auch ein wenig ironisch gemeint.

An sonsten gehöre ich nicht zu den Menschen die in einer Art Endzeit-Paranoia leben. Ich finde es einfach interessant zuzusehen wie die Geschichte fortschreitet. Das Grundschema scheint sich ja zu wiederholen, nur die Methoden verfeinern sich.

WAs man als Christ tuen kann, das ist meiner Meinung nach schon noch mehr als Beten - ohne die Kraft des Gebetes klein reden zu wollen ! "Nur" zu beten hat halt schnell den Charakter von >>Unrecht durch Schweigen zuzustimmen<<.
Klar kann man Daniel ins Feld führen - aber ebenso kann man z.B. Amos zitieren ! Gott hasst Unrecht !
Und auch wenn ich mich vom sogn. BKA Gesetz nicht einschüchtern oder verängstigen lasse - es bleibt ein Unrecht, und sollte deshalb auch von Christen als solches benannt werden !

Seelig sind die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit - sie sollen satt werden !

Klar ist Gottes Reich kein Reich von / auf dieser Welt, aber sein Reich fängt schon im Jetzt und Hier an ! Und dieses Reich wird zwangsläufig mit Tendenzen wie z.B. das BKA Gesetz in Konflikt geraten !
Regime wie der National Sozialismus oder der Kommunismus / Soziallismus werden wohl mal wie Weisenknaben gegen das aussehen was heute möglich ist - bzw gemacht wird !

Grüße

Kai

PS : War Orwell ein Prophet :D 8)

4

Dienstag, 9. Juni 2009, 21:31

@ Spunk:

Ja, scheinbar war Orwell sowas wie ein Prophet - bloß war es noch nicht 1984 soweit. ;)

Was genau meinst du denn mit Amos? ?(

Habe gerade mal die 9 Kapitel überflogen - aber nichts gefunden.
Er war ein Prophet, der einen direkten Auftrag von Gott hatte - nämlich dem Volk Gottes damals eine Ankündigung zu machen. - Er hat sogar 2- oder 3mal auch - ähnlich wie Daniel - gebetet, nämlich darum gebeten, dass Gott das doch nicht tun sollte, was er vorhatte, und Gott ist dann auch darauf eingegangen und hat gesagt: Gut, dann will es (erstmal noch) nicht tun! Oder?

Gruß mikros

Spunk

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5

Freitag, 12. Juni 2009, 17:29

Amos hat im Auftrag von Gott ganz klar und deutlich die Missstände in Israel angeklagt - und da sind einige soziale Missstände darunter. Gott hasst es wenn Recht gebeugt wird. Gott hasst es wenn Menschen unterdrückt / ausgebäutet werden. Gott hasst es wenn Reiche ihre Stellung missbrauchen um die Armen noch mehr auszupressen.
Alles DAS lässt ER u.a. durch Amos ausrichten - und zwar deutlich.

Beispiel :

Zitat

6 So spricht der HERR: Um drei, ja um vier Frevel willen derer von Israel will ich sie nicht schonen, weil sie die Unschuldigen für Geld und die Armen für ein Paar Schuhe verkaufen. 7 Sie treten den Kopf der Armen in den Staub und drängen die Elenden vom Wege. Sohn und Vater gehen zu demselben Mädchen, um meinen heiligen Namen zu entheiligen. 8 Und bei allen Altären schlemmen sie auf den gepfändeten Kleidern und trinken Wein vom Gelde der Bestraften im Hause ihres Gottes.
Amos 2,6ff
Grüße

Kai

6

Samstag, 13. Juni 2009, 15:40

Hi Kai,
Amos hat im Auftrag von Gott ganz klar und deutlich die Missstände in Israel angeklagt - und da sind einige soziale Missstände darunter. Gott hasst es wenn Recht gebeugt wird. Gott hasst es wenn Menschen unterdrückt / ausgebäutet werden. Gott hasst es wenn Reiche ihre Stellung missbrauchen um die Armen noch mehr auszupressen.
ja, gut, Amos sollte die Missstände, die Unterdrückung der Menschen aufzeigen, aber nur deshalb, weil er auch gleichzeitig vor Gottes kommendem Gericht, das sie deswegen treffen würde, warnen sollte.

Das könnte man ja vielleicht mit unserem Auftragn, anderen das Evangelium nahezubringen, vergleichen, aber nicht, um sich aus egoistischen Gründen irgendwogegen zur Wehr zu setzen.

Mfg. mikros

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